Die Debatte über den Islam, von Thilo Sarrazin entfacht und den Fehlinterpreten der Rede von Christian Wulff befeuert, wird ahistorisch geführt, aufs Nationale verengt, und sie zeugt von Unverständnis fürs Religiöse an sich. Ein Kommentar von Malte Lehming.
(…) Die drei zentralen Vorwürfe lauten, Muslime würden, erstens, das religiöse Recht, die Scharia, über das weltliche Recht stellen; zweitens sei der Islam mehr als eine Religion, er mache Politik und positioniere sich weltanschaulich; drittens sei er antiemanzipatorisch und homophob. Alle diese Vorwürfe haben einen richtigen Kern. Aber nichts an ihnen ist exklusiv islamisch. Zumindest die ersten beiden berühren das Wesen von Religion überhaupt….>mehr.
foto:Panoramas,flickr.com



Kommentar verfassen