Kommentar zu Obamas Osloer Rede (Entgegennahme des Friedensnobelpreises). – Eine eloquente Rede in Oslo kann die Kriegswirklichkeit nicht verändern.
Als Präsident Obama seine Rede zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises beendete, forderte er zu einer „beständigen Erweiterung unserer moralischen Vorstellungskraft“ auf. Allerdings hielt sich seine Rede im engen Rahmen einer Politik, die er mühsam rhetorisch zu rechtfertigen suchte. Locker und mit abgehobenen Begründungen wird uns gesagt: Das noble Ziel der Kämpfe ist Frieden. Mit dem wirklichen Krieg haben solche Begründungen wenig zu tun. Die Rhetorik ist der Zuckerguss über dem Gift. Sie trägt dazu bei, die Hoffnung zu killen und zwar im Namen der Hoffnung. > mehr.
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