Was schrieb Jesus in den Sand ?

ehebrecherin heipmannJesus hat nichts Schriftliches hinterlassen. In der Bibel wird nur ein einziges Mal erwähnt, dass er überhaupt geschrieben hat. Was er da in den Sand geschrieben haben soll, erfahren wir nicht direkt. Dennoch ist diese Überlieferung mehr als nur ein erzählerisches Element. > mehr.

foto: heipmann,flickr.com


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Kommentare

3 Kommentare zu „Was schrieb Jesus in den Sand ?“

  1. Solange wir in Jesus einen jungen Juden sehen, der als Religionsrebell zu den Zöllnern, Sündern… neigte und daher die gute Frau nicht verurteilen wollte, wie es das Gesetz vorsah bzw. dieses angeblich auf hinterhältige Weise gebraucht wurde, bleibt uns nur das Gesetz, das im Sand zerronnen ist.

    Die tiefe theologische Auseinandersetzung der Zeitenwende zwischen einem Glauben aufgrund traditioneller Gesetze und folglich einer Glaubensgesetzlichkeit, die im Beispiel zur Verurteilung der Sünderin führen musste und dem als jüdischen Messias Gottessohn/-wort erkannten Logos des griechischen Monismus, kann dann nicht durchdacht werden.

    Nein, ein humanistischer Guru, der verspielt etwas in den Sand geschrieben hat, weil ihm das Gesetz nicht passte, er als Gottessohn in besserwischer Weise in gutherzigen Art der Sünderin helfen, sich auf Jesaja berufend vermitteln wollte, hat der Welt nichts zu sagen. Der kann ihr den einen Unsagbaren (personalen Schöpfungsgrund) und dessen heutigen Willen nicht offenbaren.

    Doch „Gott sei Dank“ wissen wir, dass es den Verfassern des NT um den gutherzigen Guru auch nicht ging, sondern die griechisch erkannte „schöpferisch Vernunft“ der Logos allen Lebensflusses in menschlicher Weise zu sehen ist, der sich hier mit der jüdisch-traditionellen Gesetzlichkeit auseinandersetzt .

    Das lebendige schöpferische Wort in menschlicher Gestalt, das durch das Schreiben im Sand deutlich macht, wie vergänglich doch die menschliche Schrift , ein Gesetzlichkeitsglaube bzw. eine Begründung des Gotteswillens in alten Vorschriften ist. Und wie wichtig es auch für uns wäre, im erforschten Prozess allen natürlichen Werdens nach dem lebendigen Wort zu fragen, das durch alte Buchstaben nicht zu machen ist.

    Gerhard Menzel

  2. es ist übrigens noch interessant, dass jesus keine memoiren geschrieben noch ein rückblick a la „ich war jesus“, sondern für die highlights seines lebens wählte gott dann andere schreiber aus…
    ich finde den artikel sehr gut geschrieben und treffend auf den punkt gebracht. gesetz und gnade zusammenzubringen – das brachte nur jesus christus fertig. was genau im sand stand, das können wir später vielleicht mal lesen, wenn wir uns die ganzen „videos“ aus dieser zeit rückblickend anschauen werden…:-)
    danke für den guten link,
    andy

  3. „Alle Gebote sind erfüllt, wenn das, was nicht erfüllt wird, verziehen wird“ (Aurelius Augustinus). Dies konnte nur Christus. Der Sünder hingegen greift zu den Steinen, dabei indes vergessend, daß sein eigener Tod – auch in seiner Ewigkeitsdimension – als Folge der Sünde schlechthin ins Gerichtwort des Gesetzes immer schon gefaßt ist. Unter diesen Fluch begab Christus sich in freiem Gehorsam – ja, Er wurde zum Fluch, zur Sünde, d. h. zu einem Fluch und Sünde ausgesetzten Menschen, um die Gnade Gottes definitiv zu erweisen. Bis zum in der Auferstehung aufgehobenen Tod am Holz. Uns zum Heil im Glauben. Gelobt sei der Herr aller Herren!

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