Bischofsernennung Wagner: Römisch-Katholische Kirche handelt demokratisch

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Am Sonntagabend gab der österreichische Bischof Schwarz, Diözesanbischof von Linz, bekannt, dass der designierte Weihbischof der Diözese, Pfarrer Gerhard Maria Wagner, den Vatikan um Rücknahme seiner Ernennung „im Interesse der Diözese Linz“ gebeten habe.

Dies ist eine einzigartige Entwicklung im Rahmen einer Bischofsernennung…

Viele Indizien lassen erkennen, dass dieser Rücktritt nach Rücksprache von Kardinal Schönborn und seiner Bischöfe bei Papst Benedikt XVI. erfolgte. Hier haben mutige Bischöfe im Namen ihrer regionalen Kirche im Vatikan Gehör  für ihr Anliegen gefunden!

Es erscheint mir auch im Licht einer Diskussion auf theolounge interessant, wo ein Mitglied der Alt-Katholischen Kirche vehement auf die autoritären Strukturen des Vatikans (namentlich auf Basis des Jurisdiktionsprimats, wie es im I. Vatikanischen Konzils definiert wurde), hingewiesen hat.

Das II. Vatikanische Konzil und die Enzyklika von Papst Johannes Paul II. „Ut unum sint“ (1995) haben sehr viel bewegt in der römisch-katholischen Kirche, und die Handlungsweise im oben genannten Fall ist ein deutlicher Nachweis für diese Entwicklungen.

Die Ökumene hat vor allem dann eine Chance, wenn die Kirchen wechselweise nicht so sehr die historischen sondern vor allem die demokratisierenden Fakten anerkennen!

Den ausführlicheren Teil des Beitrags sowie Presse-Links findest du hier.

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Bild: stephanscom, freigegeben für nichtkommerzielle Veröffentlichungen


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Kommentare

25 Kommentare zu „Bischofsernennung Wagner: Römisch-Katholische Kirche handelt demokratisch“

  1. Na, na, jetzt wollen wir doch mal ganz schön auf dem Teppich bleiben. Von Demokratie kann doch wohl hier noch keine Rede sein.
    Es haben sich lediglich drei oder vier Männer soweit ich das überblicken kann demütig gezeigt. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung zu sein. Abwarten und Tee trinken.
    So sehr einem auch wie ein Wunder vorkommen mag, das Kleriker nicht nur einen Fehler ein sehen, sondern ihn sogar korrigieren. So sehr gibt es in dieser Richtung noch viel zu tun.
    Aber diesen 1. Schritt sollte man gebührend bewundern und bestaunen.

  2. Ein Kommentar von dem im Beitrag genannten „Mitglied der Alt-Katholischen Kirche“:

    Als ich gestern Abend in den Tagesthemen davon hörte, war mein erster Gedanke: „Na, die römisch-katholische Kirche wird doch nicht etwa alt-katholisch werden …“.

    Aber dann müssten ja demnächst noch positive Entscheidungen in Richtung einer klar synodalen Struktur, der Öffnung für gegenseitige ökumenische Gastfreundschaft bei Eucharistie/Abendmahl, die Einführung der Frauenordination, der Aufhebung des verpflichtenden Zölibats für die Geistlichkeit und andere Reformen folgen. Und ich glaube, das wird dann wohl noch etwas dauern …

    Allerdings hat der Vorgang um den designierten Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner gezeigt, dass massiver Druck der Basis (die Kirchenaustritte waren im Protest gegen diese Ernennung lt. Süddeutscher Zeitung im Bistum Linz auf das Vierfache, in ganz Österreich auf das Doppelte hochgeschnellt, und auch der Klerus der Diözese hat sich mehrheitlich und deutlich gegen einen Weihbischof Wagner gewandt) anscheinend etwas bewegen kann.

    Mein Respekt.

  3. Eben die Abstimmung geschieht mit den Füssen.
    Wer nicht hören will muss eben fühlen.

  4. @Walter Jungbauer
    „Als ich gestern Abend in den Tagesthemen davon hörte, war mein erster Gedanke: “Na, die römisch-katholische Kirche wird doch nicht etwa alt-katholisch werden …”

    Wie du sehr gut weißt, können wir diese „Gefahr“ als sehr gering einstufen 😉 … Ich respektiere den Weg der Alt-Katholischen, aber ich habe wirklich Achtung vor den Päpsten Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI., die für eine weltweite community Unglaubliches geleistet haben und leisten.

    Das muss man einmal fertigbringen, den Schutz des Lebens und den Schutz der Familie gegen den Zeitgeist zu verkünden, und dann in Köln 1.100.000 Jugendliche auf einem Weltjugendtag zu begeistern – gibt es einen „Kirchenchef“ auf diesem Planeten, der das auch nur annähernd bewegen könnte?

    Weiters kann es gar nicht um die Gastfreundschaft bei der Eucharistie gehen, denn solange A-K unter der Kommunion etwas völlig anderes verstehen, wie könnte man sich da auf Augenhöhe treffen?

    Die Kirchenaustritte als Argument anzuführen, kann nur als Scherz bewertet werden. Wenn über 14 Tage ein Ansteigen der Austritte zu verzeichnen ist, sprechen wir auf das Jahr bezogen davon, dass in Österreich 250 Austritte zusätzlich erfolgen; bei 5 Millionen Mitgliedern ist das vermutlich zu verkraften.

    Freuen wir uns doch darüber, dass in einer der größten und dabei streng organisierten Glaubensgemeinschaften Anliegen „von unten nach oben“ umgesetzt werden können!
    Grüße, Stefan.

  5. @ Stefan,
    Ich staune über Dein merkwürdiges Glaubensverständnis. Hast Du schon einmal was davon gehört, das in Deiner Schwäche Gottes Kraft liegt?
    Wie sehr betonst Du da einmal Unterschiede und verschleierst ganz offensichtliche Mängel in der Führung der rk. Es ist so, als ob Du und diese Herren noch nie davon gehört haben, dass im Himmelreich mehr Freude ist über einen Sünder der Buße tut, als über 99 Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
    „Wer einen Fehler nicht korrigiert begeht einen neuen Fehler.“ habe ich mal gelesen. Wer einen Fehler nicht einsieht, begeht nur noch Fehler, ergänze ich.
    Wer ein Gottesbild vertritt und verteidigt, in dem die Liebe zwischen Vater und Sohn so groß ist, dass daraus eine eigene Person wird. Klammert das weibliche Element aus und die Verheißung, dass das Weib und seine Nachkommenschaft der heimlich leise schleichenden Macht den Kopf zertritt.
    Solange Du noch Unrecht als Recht verteidigst kommen wir keinen Schritt weiter. Weder in der Erhaltung der Kirche, noch in der Ökumene. Zum Glück haben wir die Verheißung „nicht wer Herr, Herr ruft wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen des Vaters tut.“ Da haben weder der Papst noch die Bischöfe ein Mitspracherecht, zum Glück!

  6. Gehört Demokratie neuerdings zum Glaubensbekenntnis? Oder anders gefragt, müssen wir neuerdings erst Demokraten werden, um Christen sein zu dürfen? Und in welchen Dokument des 2. Vatikannums steht, dass die Kirche demokratisch regiert wird?

  7. @rotegraefin

    „Wie sehr betonst Du da einmal Unterschiede und verschleierst ganz offensichtliche Mängel in der Führung der rk“
    +
    Anbieter on bad news gibt es doch genug, da muss ich mich nicht hervortun. Wer es von mir hören will, aber gerne: Die rk ist streng hierarchisch organisiert – und wird es auch bleiben, Punkt.
    +
    Kirchen und selbstverständlich einschließlich der rk machen Fehler; bei den streng organisierten und in den Medien stark vertretenen Kirchen fallen die bösen Fehler besonders wirksam auf.
    +
    Das ist ja auch die Ursache, warum die Korrektur eines solchen Fehlers besonders dann auffällt, wenn sie „von unten nach oben“ geschieht.
    +
    Welche Päpste und Kardinäle ich schätze, das habe ich bekannt, und dazu stehe ich.
    Grüße, Stefan

  8. @Mcp

    „Gehört Demokratie neuerdings zum Glaubensbekenntnis? Oder anders gefragt, müssen wir neuerdings erst Demokraten werden, um Christen sein zu dürfen?“

    Mein Vorschlag ist, zwischen Glaube und „Organisation des Glaubens“ (Kirche) zu unterscheiden.
    +
    Etwas „demokratischeres“ als der Glaube ist schwer denkbar; die Glaubensentscheidung ist autonom (auch als unbewusst getaufter treffe ich im Lauf meines Lebens eine mündige Entscheidung pro oder kontra fällen), und diese „erwachsene Entscheidung“ ist entsprechend autonom.
    Und selbst wenn ich von einem Regime zu einem religiösen (oder areligiösen) Bekenntnis gezwungen werde, wird meine Glaubensentscheidung dadurch nicht gelöscht. Die russisch-orthodoxe Kirche nach 1989 ist ein faszinierendes Beispiel dafür: Von 30 Klöstern (vor 1989) ist man wieder bei 600 aktiven Klostergemeinschaften, von 700 wieder auf über 10.000 Geistlichen: Da hat der Stalinismus etwas temporär unterdrücken können, aber eben nur für die Zeit der Diktatur.
    +
    Im „organisierten Glauben“ mag es ganz anders aussehen; im Fall der rk Kirche habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um eine streng hierarchische Organisation handelt, die sich nicht als „demokratisch regiertes Schiff“ versteht. Müssen wir Demokraten werden, um Christen sein zu dürfen? Natürlich nicht, aber schaden tut’s auch nicht.
    +
    Grüße, Stefan
    PS: Wer ist übrigens Mcp?

  9. @Stefan,
    Joh 4,23 Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.
    Ich halte mich ganz einfach an das Evangelium. PUNKT
    Dort steht etwas darüber, dass der Größte im Himmelreich derjenige ist der dient.
    Das Amt des Papstes verführt nur ganz wenige dazu gerade ihn als Diener anzusehen. Vor allen Dingen dann wenn die Argumente mehr in die Richtung gehen, das Amt zu verteidigen (Ich nenne es immer den Übernächsten lieben) als die Denkweise und Argumentation meines Nächsten zu schätzen und bedenkenswert zu halten. Das wäre dann eine echte Geste, der Toleranz und die Einheit in der Vielfalt zu wahren.
    Mcp solltest Du dringend auf seinem Blog besuchen. Es ist eine wahre Fundgrube hochnäsiger Kritik mit dem Hinweis auf die bösen Anderen. Ein wahrer Pharisäer, der alles besser weiß nur leider nichts besser macht. Jemand von dem man wirklich sagen kann, es gibt zu viele davon in diesem Land. Mit Sicherheit ist er ein Feind der Demokratie und dürfte somit Dein Freund sein. Es ist doch sehr gut, dass ich meine Feinde zu lieben habe, wenn ich in der christlichen Nachfolge leben will.
    @Mcp
    Zu Deiner Frage, wer daran glaubt,dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und Gott Mensch wurde, wie dies eigentlich von jedem Christen zu erwarten ist. Der wird wenn er logisch weiter nachdenkt automatisch ein Demokrat. Der setzt sich nämlich für die entrechteten ein, weil er weiß, er begegnet in Ihnen Christus. ich fürchte allerdings diese Logik passt nicht in Dein von Brettern zugenageltes Weltbild.

  10. Ich danke dir für deine Kritik, schließlich ist es ohne feedback anderer Menschen auch schwer, persönliche Fortschritte zu erzielen.
    +
    Wer sich zu den wahren Betern zählt – so eine Selbsteinschätzung scheint mir doch alles andere als demütig zu sein.
    +
    Ich sehe mich derzeit auf einer sehr niedrigen Stufe, und habe auch kein Problem, das anzuerkennen. Selbst die heilige Teresa von Avila hat geschrieben, dass ein zeitweiliges Zurückfallen auf tiefere Stufen nichts Ungewöhnliches sei: Man müsse dann wieder mit den einfachsten Gebeten und Gebetsformen wieder beginnen.
    +
    Das tue ich.
    Grüße, Stefan.

  11. @rotegraefin

    PS: Ich kann mir nicht vorstellen, dass du Papst Benedikt persönlich erlebt hast, beispielsweise in Köln.

    So ein Erlebnis könnte hilfreich sein: Mit vielen Menschen habe ich Papst Benedikt XVI. als dienenden und glaubwürdigen Bischof von Rom erlebt.

  12. @ stephansleben alias betezujesus alias .kroski

    Zitat aus Deinem Kommentar: „Weiters kann es gar nicht um die Gastfreundschaft bei der Eucharistie gehen, denn solange A-K unter der Kommunion etwas völlig anderes verstehen, wie könnte man sich da auf Augenhöhe treffen?“

    Das Eucharistieverständnis zwischen den beiden katholischen Konfessionen – römisch-katholisch & alt-katholisch – ist nahezu deckungsgleich; wir sind lediglich hinsichtlich der Frage der Transubstantiation (vgl. dazu Umbrische Impressionen – Orvieto & die Transubstantiation unterschiedlicher Ansicht.

    Wie kommst Du daher auf die Idee, dass die Katholischen Bistümer der Alt-Katholikinnen & Alt-Katholiken etwas „völlig anderes“ unter der Kommunion verstehen, als die Schwestern und Brüder der römisch-katholischen Konfession???

    Herzlich

    Walter alias oekumenisch

  13. „…wir sind lediglich hinsichtlich der Frage der Transubstantiation (…) unterschiedlicher Ansicht.“
    +
    Lediglich? Du sagtest wirklich lediglich? Wir sprechen doch hier über die tatsächliche Gegenwart Jesu Christi…
    +
    Wenn du die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi während der Eucharistiefeier so bewertest, dass dies praktisch keinen Unterschied macht, dann fehlt es hier wirklich am Einfühlungsvermögen und Verständnis der rk Messfeier. Die Wandlung von Brot und Wein ist der Höhepunkt der rk Messe, den wir nicht einfach wegdenken oder wegdiskutieren können. Während – korrigiere mich bitte – die A-K von der bleibenden Gegenwart Christi in den eucharistischen Gaben sprechen. Theologisch gesehen haben wir es hier mit einem nur schwer zu lösenden Auffassungsunterschied zu tun!
    +
    Ich möchte aber auch hier auf die die geübte Praxis zu sprechen kommen. Nach meinem Wissensstand kann ein Konsens im Hinblick auf das orthodoxe und katholische Eucharistieverständnis bereits als erreicht gelten. De facto erkennen auch die lutherische und die römisch-katholische Kirche das Abendmahl in grundlegenden Zügen gegenseitig an. Die a-k Kirche befindet sich hier wohl in der ökumenisch schwierigsten Lage.
    +
    Wenn wir abschließend die Sicht der gläubigen Christen miteinzubeziehen versuchen, wage ich die Behauptung, dass eine große Mehrheit sehr froh über eine Einigung in dieser eucharistischen Frage wäre, jedenfalls aber die bedingungslose gegensitige Annahme der verschiedenen Eucharistiefeiern wünscht. Das sollte doch eine gute Voraussetzung für ökumenische Erfolge sein?

  14. @ Stefan,
    jetzt werd ich richtig zornig. Du benutzt auf eine wunderbare Weise, das beste Killerargument der meisten Katholiken überhaupt.
    „Wer sich zu den wahren Betern zählt – so eine Selbsteinschätzung scheint mir doch alles andere als demütig zu sein.“

    Ist es Deine Aufgabe zu beurteilen ob jemand demütig ist? Auf welchen Richterstuhl setzt Du Dich dann? Das nenne ich sich gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen und sich den Dreck unterm Fingernagel nicht zu gönnen. Genauso machen wir uns gegenseitig kaputt. Ich kann Dich nicht hindern es tun. Ich kann dir nur sagen dass Du es tust. Aber solange Du den Papst als Vertreter von Deinem Glauben wichtiger ansiehst, als Deinen eigenen Glauben und er Liebe zu Dir selbst und zu Deinem Nächsten werden vernünftige und weiterführende Kommentare leider unmöglich sein.
    Wenn Dich der Papst in Köln persönlich beeindruckt hat, dann erinnere Dich bitte daran, das man Jesus auch zugejubelt hat und kurz darnach gekreuzigt. In der Position in die sich der Papst hat wählen lassen, steht er nun einmal im Kreuzfeuer der Meinungen. Das gehört zu seinem Amt. Wie es zum Schicksal jeder öffentlichen Person gehört.
    Du tust dem Papst und seinem Anliegen einen größeren Gefallen, wenn Du die Augen nicht verschließt vor den Fehlern die er macht und seinen Kritikern in den berechtigten Punkten zustimmst. Sobald die Kritik unfair wird, kann auf die Unfairness eingegangen werden und der Papst mit samt seinen Fehlern als ein Aufhänger benutzt werden. Es besser zu machen. Ansonsten Stimme ich Simine Weil zu:
    „Hochmütig sein, heißt vergessen, dass man Gott ist.“
    Demnach wünsche ich Dir dass Du bald aus Deinem spirituellen Loch wieder raus kommst. Ansonsten darfst Du Dich mit Christus am Kreuz identisch sehen, denn Gott ist mit den Verlierern.

  15. @rotegraefin

    Von welchem Tierchen bist du denn gebissen worden 🙂 ???

    Nachdem du dieses Johannes-Zitat in die Diskussion gebracht hast, um daraus eine Papstkritik abzuleiten, fragst du mich allen Ernstes: „Ist es Deine Aufgabe zu beurteilen ob jemand demütig ist?“

    Der Fasching (Karneval) hat uns wieder, und wenige Tage vor dem Rosenmontag hast du das in die ganz, ganz falsche Kehle bekommen. GENAU DARUM geht es mir doch: Wer von uns Menschlein will denn schon wissen, was jetzt „wahrhaft“ und „demütig“ ist?

    Liebe Gräfin, wir ALLE sollten ab und zu vor unserer eigenen Tür kehren. Wie kommst du nun dazu, den Papst einfach so zu bewerten, ihm abzusprechen, dass er ein Diener seiner Kirche ist, mit allen Fehlern, die ein Mensch nun begehen kann?

    Lassen wir den Bischof von Rom jetzt einmal arbeiten, denn die Bischöfe der vielzitierten Bruderschaft werden den Papst und den Vatikan noch monatelang beschäftigen. Dann allerdings hoffe ich auf verbindliche Worte durch Benedikt XVI.

    Können wir uns in etwa auf dieser Linie treffen? Ich würde mich jedenfalls freuen.

    Grüße, Stefan

  16. Heut ist Weiberfasching mit Kölle Alaf und Düsseldorf Helau und weiter nördlich ist Möhneball.
    Kennt man so etwas in Wien?
    „Glaub ja nicht der heilige Geist ist eine Taube! Wenn de dat glaubst, dann macht der nur Mist.“ sagte mal ein Kaplan zu mir.
    Ich hab genug gekehrt. Jetzt halte ich nur noch Spiegel vor!
    Was ich in die falsche Kehle bekommen habe, habe ich geschluckt, wiedergekäut und als unverdaulich wieder ausgespuckt.
    Also wenn Du immer noch nicht weißt, dass Du Gottes geliebter Sohn bist an dem er sein Wohlgefallen hat, dann ist Dir einfach nicht zu helfen.
    Wie gut, das ich meine berufliche Laufbahn bei geistig behinderten Kindern begonnen habe. Dort rief eine Kollegin oft aus: „Gott ist mit die Doofen“ 😀

  17. […] Kritische Professore… zu Lefebvre-Traditionalisten-Reha…rotegraefin zu Bischofsernennung Wagner: Röm…rotegraefin zu Nach ihrer Rehabilitierung dur…betezujesus zu Bischofsernennung Wagner: […]

  18. Und wie hinter all diesen Aufregungen hinterhergehechelt wird…

    Die rk Kirche ist die bedeutende christliche Kirche, in ihr setzen sich die guten Stimmen letztlich durch, und rk Katholiken sollten sich klar und deutlich deklarieren:

    So bin ich auf facebook gerne den Gruppen Ja, ich bin katholisch! http://www.facebook.com/group.php?gid=48998685965&ref=mf und Wir sind nicht „Wir sind Kirche“ http://www.facebook.com/group.php?gid=57273666757&ref=mf beigetreten!

    Grüße, Stefan

  19. Nochmal eine Neuigkeit in Sachen Wagner, die mein Kollege – Diakon Stephan Neuhaus-Kiefel – aufgegabelt hat. In Österreich sah sich ein rk Pfarrer jetzt dazu genötigt, auf Grund des Widerstandes gegen einen „Bischof Wagner“ eine Anzeige zu veröffentlichen, in der er das Menetekel einer neuen „Los-von-Rom-Bewegung“ beschwört.

    Näheres und ein Link zu der Anzeige auf dem Weblog von Diakon Neuhaus-Kiefel unter „Ein neues Schisma in Österreich ist im Gange“

  20. Hallo Walter,

    ist es ein römisch-katholischer Pfarrer nicht wert, dass er mit Namen genannt wird?

    Es Handelt sich um Pfarrer Eberhard Amann aus St. Gallenkirch, eine 2.000 Seelengemeinde im Montafon, 2 km von der Schweizer Grenze entfernt, und ein herrliches Ski-Gebiet!

    Pfarrer Amann macht sich Sorgen, und er möchte seinen Kollegen gut und gerecht behandelt wissen. Er handelt nach seinem Gewissen und ruft (wenn auch auf theatralische Art) zum Widerstand gegen Rom auf. Das ist sein Recht auf Meinungsäußerung wenn ich auch seine Meinungen nicht teilen kann.

    Jedenfalls ist es ein Mensch mit Gewissen, vielleicht besser als so viele Jasager und „Fähnchen-im-Wind-Menschen“, die sich nach jedem Ruf der Gesellschaft richten…

    Ich habe ihn herzlich zum GEBET FÜR ÖSTERREICH eingeladen, das seit Aschermittwoch bis Ostersonntag gebetet wird, das für eine authentische römisch-katholische Kirche bittet, und das sehr vielen aktiven Katholiken ein Anliegen ist.

    http://betezujesus.org/2009/02/24/gebet-fur-osterreich/

    Wir dürfen also die Kirche St.Gallenkirch ruhig im Dorf lassen.

    Wer sich ernsthaft mit Fagen und Problemen der österreichischen Pfarrer beschäftigen möchte, informiert sich bei der pfarrer-initiative.at , der aktuell 278 der rund 5.000 römisch-kath. Pfarrer Österreichs angehören, und die erst vor wenigen Monaten ihre Anliegen in Rom vorgetragen haben.

    Übrigens im Einvernehmen mit Christoph Kardinal Schönborn, als Anmerkung für diejenigen, die von Schisma und Menetekel träumen 😉

    Herzlich,
    Stefan
    http://betezujesus.org
    römisch katholisch und offen für alle christlichen Bekenntnisse

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