Im Zweifel für das Handy ?

„Rauchen ist doch nicht schädlich !“ – gezeichnet Lord Marlboro. So ähnlich könnte nun auch die aktuelle Studie aussehen, nach der angeblich das Telefonieren mit Handies doch nicht gefährlich sei – ja vielleicht sogar gesund ? Handies verursachen demnach wohl keine Hirntumore, tönt das Amt für Strahlenschutz. Aber stimmt das ? Die notwendigen Studien jedenfalls fanden bisher nicht statt. > mehr.

Lesen Sie auch:
> Wie ich mein Sony Ericsson K 550i und meine Schuld.en verlor
Bild: jurvetson ,flickr.com


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.


Kommentare

2 Kommentare zu „Im Zweifel für das Handy ?“

  1. Woher hast du deine offenbar dem Wissen des Bundesamtes überlegenen Daten über dir Gefährlichkeit der Telefonie? Selbst in dem von dir verlinkten Kommentar wird festgestellt, dass „sehr wahrscheinlich“ keine Gefahr besteht, dass Handys Krebs auslösen. Es ist einfach unrichtig, zu behaupten, es gäbe die notwendigen Studien nicht, es gibt eine Unzahl entsprechender Untersuchungen weltweit und der Stand ist der beschriebene: es gibt höchstwahrscheinlich keine Zusammenhänge.

    Das Problem ist hier, wie in vielen anderen Kontexten, dass sich die Nichtexistenz eines Phänomens nun mal leider nicht beweisen lässt. KEINE wissenschaftliche Studie, auch nicht Tausende davon, wird sagen können: es gibt 100%-ig keine Gefahr. Am Ende wird man immer nur mit Wahrscheinlichkeiten operieren und da viele Mobilfunkkritiker einfach subjektiv davon überzeugt sind, dass es einen solchen Zusammenhang geben MUSS, wird man sie nie vom Gegenteil überzeugen können. Im Zweifelsfall kommt das Argument der Industrienähe, um unliebsame Ergebnisse wegerklären zu können. Vielleicht kannst du ja mal definieren, wie eine Studie aussehen müsste, die dich davon überzeugt, dass Mobilfunk ungefährlich ist?

    Jenseits von COSMOS, das meines Wissens aber noch läuft (keine Ahnung, wo K. Zinkant ihre Informationen her hat) gibt es außerdem bereits Kohortenstudien, beispielsweise in Dänemark (in dem Fall immer ein guter Tip, weil die entsprechenden Patientendaten dort für die Forschung frei verfügrbar sind):

    But a Danish team found no evidence that this was linked to an increased risk of tumours in the head or neck as had been feared.

    The study, of more than 420,000 mobile phone users, appears in the Journal of the National Cancer Institute.
    The researchers, from the Danish Institute of Cancer Epidemiology in Copenhagen, looked at data on people who had been using mobile phones from as far back as 1982.

    More than 56,000 had been using a mobile phone for at least 10 years.

    They found no evidence to suggest users had a higher risk of tumours in the brain, eye, or salivary gland, or leukaemia.

    Professor Tricia McKinney, Centre for Epidemiology and Biostatistics, University of Leeds, said: „The results of this Danish cohort study are important as they have analysed data from mobile phone company records and do not rely on users remembering for up to 10 years in the past how often they used their phone.

    „The large numbers of subscribers in the study mean we can have some confidence in the results that have not linked mobile phone use to a risk of any cancer, including brain tumours.“

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/6209960.stm

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen