Wie der Rheinische Merkur berichtet (vgl. Artikel „Wer nimmt den Ball auf?„, hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, auf der Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung im rumänischen Sibiu den Vorschlag gemacht, einen gemeinsamen Katechismus der christlichen Kirchen zu erstellen (wie auf der EKD-Seite nachzulesen ist, nahm er dabei allerdings nicht ausdrücklich das Wort „Katechismus“ in den Mund, sondern sprach von einem gemeinsamen „Kanon geistlicher Schlüsseltexte“). Er sei es leid, dass immer nur darüber geredet werde, was ökumenisch nicht gehe. Der gemeinsame Katechismus würde dagegen nach innen und außen endlich mal deutlich machen, wie groß die Gemeinsamkeiten zwischen den Kirchen seien.
Ich finde das eine brillante Idee. Wenn Sibiu darüber hinaus den etwas aus dem Bewußtsein der Kirchen entschwundenen Konziliaren Prozess zu Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsbewahrung wieder anschieben würde, hätte sich das Treffen m.E. sehr gelohnt.



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