Islam in Deutschland

jumeirah_moschee_dubai.jpgDer EKD, Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, äußerte sich zuletzt äußerst kritisch über den Dialog mit dem  Islam. Man müsse demnach brisante Themen, wie Verfolgung von Andersgläubigen und Zwangsheirat usw. offen ansprechen können. Gestern waren in der Zeitung „Evangelisches Frankfurt“ wieder kritische, aber auch positive Stimmen zur Ausbreitung des Islam und Moscheenbau zu lesen. Wer hier zu Lande Kritik äußert, dass der Islam ein Problem mit Gewalt habe, wird als intolerant und  vorurteilsbeladen bezeichnet. Schnell werden die Verbrechen und Fehltritte der Christenheit als Gegenargumente  angeführt. Die Aufklärung hat scheinbar bei uns dazu geführt, dass wir uns nur noch selber heruntermachen und stets  die selbstkritischen Gutmenschen spielen wollen. Negative Schlagzeilen, die aus dem islamisch geprägten Millieu 
kommen, werden schnell mit Sprüchen wie: „Da muss man aber differenzieren“ und „die Gewalttaten haben nichts mit dem  Islam zu tun“ abgeblockt.  Natürlich kann man gegen das Gewaltproblem im Islam unzählige Beispiele aus der Geschichte der Christenheit finden!  Wir müssen aber nicht die Fehltritte der Gläubigen unter die Lupe nehmen, sondern, ob Gewalt sich mit der jeweiligen  Glaubenslehre vereinbaren lässt. Tatsächlich kann sich ein gläubiger Muslim auf die konkreten Gewaltaufforderungen  gegen Andersgläubige, die über 200mal im Koran vorhanden sind, berufen. Der Koran ist für Muslime direkt  offenbartes Wort Gottes. Gott ordnet hier in den Suren performativ an, was zu sein hat und was nicht. Ein Christ  kann bei allen Verbrechen die er begeht sich niemals auf die Lehre Jesu Christi berufen, der die absolute Liebe,  selbst gegen die eigenen Feinde, predigt; auch wenn das in der Vergangenheit leider absichtlich getan  wurde! Im Christentum kann kein Mensch im Namen Gottes getötet werden, weil Gott in Jesus selbst Mensch geworden ist. Dies ist zwar geschehen, aber widerspricht offenkundig dem eigentlichen Sinn der christlichen Lehre. Die Lehre des Islam hat eine Tendenz zur Totalität und sich ausbreitenden Charakter: In ihren Ländern wird die Gleichbehandlung anderer  Religionen mit der Begründung des Islam als einzig wahre Religion systematisch von offiziellen von Behörden und  einzelnen Radikalen bekämpft. In demokratischen Staaten holen die muslimischen Verbände mit aller Härte ihre Rechte  auf Moscheenbau, Islam-Unterricht usw. ein. Diese Ambivalenz hat wahrlich Ausbreitungscharakter…, welcher im Koran  als Pflicht der Muslime enthalten ist. Der Islam hat sich für dieses Ziel der Ausbreitung fast ausschließlich durch das Schwert  ausgebreitet: Die Lehre des Islam sieht Gewalt durchaus als legitime Methode. Nur 60 Jahre nach Mohammeds Tod hatte  sich der Islam über ganz Nordafrika bis nach Frankreich durch das Schwert ausgebreitet: schon die „Kindheit“ des Islam  war also von Krieg und Gewalt geprägt. Der christliche Glaube mit seiner Liebesethik kann für die ersten vierhundert  Jahre eine nahezu gewaltfreie Ausbreitung verbuchen, also eine friedliche „Kindheit“. In der „Pubertät“ des Christentums  kam es zu Verbrechen, für die sich die Kirche Gott sei Dank entschuldigt hat. Auch der Islam verzeichnet in seiner  Pubertät, wie in seiner Kindheit und in seiner Lehre durchaus grundgelegt, eine kriegerische Geschichte (Eroberung Jerusalems, Vormarsch bis nach Wien usw.). In der heutigen Zeit hat das Christentum weitgehend zu seinen Wurzel zurückgefunden,  während der Islam immer noch mit dem gleichen Problem der Gewalt kämpft! Es lassen sich sowohl im Koran, als auch  in der Bibel  einzelne Verse für und gegen Gewalt finden. Entscheidend ist aber der Grundtenor. Und dieser gibt  angesichts der Geschichte des Islam und seiner Lehre, die Gewalt auch als legitimes Mittel ansieht, Grund zur  Kritik! Man darf nicht vergessen, dass der islamische Glaube politischen und gesellschaftlichen Anspruch erhebt.Gewalttaten aus islamischen Milieus können also mit dem Islam durchaus in Verbindung gebracht werden. Natürlich  sind die meisten aller Muslime friedliebende Menschen, aber kritisiert wird ja hier die Ideologie und nicht die  Menschen.
Auch das Problem mit Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft wird hier immer unter den Tisch gekehrt. Ist es aber mit den Menschenrechten vereinbar, dass man Frauen zwingt, sich zu verschleiern, mit deutschen Jungs zu 
treffen oder auszugehen, beim Schwimmunterricht mitzumachen usw., usw. Es handelt sich dabei nicht um Einzelfälle. 
Wer streng muslimische Familien kennt, weiß, dass dies sehr häufig der Fall ist. Es treten dann z. B. in den Medien immer  wieder Muslima auf, die offen bekunden, dass sie ihr Kopftuch freiwillig tragen. Wenn dies der Fall ist, was auch  nicht immer zweifelsfrei zu klären ist, steht ihnen dieses Recht zu! Wir müssen uns aber Fragen: was ist mit den  Mädchen, die das Kopftuch nicht tragen wollen oder gegen andere Vorschriften des Islam Vorbehalte haben? Die müssen es dann aber meistens auch tun…gegen ihren Willen!
Der Bau neuer Moscheen, die fast alle eine Koranschule und integriert haben und wo sich Muslime oftmals den ganzen Tag 
aufhalten, sind eher ein Bollwerk gegen Integration als dafür. Dialog führen heißt auch Kritik äußern zu dürfen! Man  muss sich ohne Bedenken fragen können, ob der Islam, der den Alltag seiner Gläubigen rituell durchorganisiert, hier integrierbar ist und ob er mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Christen, wie z.B. die katholische Kirche mit ihren Dogmen, müssen sich offen Kritik stellen und Witzchen gefallen lassen, bei Muslimen wird aus Angst vor unkontrollierbaren Reaktionen ein Maulkorb verhängt. Wenn wir Muslime hier aber integrieren wollen, machen wir sie am besten mit unserer Demokratie, zu der auch öffentliche Kritik gehört, vertraut! Die Einschätzung des EKD zur offenen Kritik gegenüber dem Islam ist nicht islamfeindlich, sondern einfach legitim und fundiert begründet! Die Kritik am Islam hilft womöglich den Muslimen kritisch mit ihrer Religion umzugehen und so ein Verständnis für andere zu entwickeln. Ihnen stets das zu geben, was sie fordern, integriert jedenfalls nicht.
 

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