Die Sprache Gottes

KircheDie Frage, wie wir unsere Gottesdienste, ganz gleich um welche Konfession es sich handelt, angesichts der sinkenden Kirchenbesucherzahlen, attraktiver machen können, steht mehr denn je im Fokus der Diskussion innerhalb der Kirchen. Aber sind Event-Gottesdienste im Gegensatz zu liturgisch, traditionellen Gottesdiensten das Allheilmittel gegen leere Kirchen Sonntagsmorgen in Deutschland?
In der evangelischen Landeskirche und der katholischen Kirche werden in den Gottesdiensten verstärkt mediale Hilfsmittel eingesetz, um mal den ein oder anderen Film einzuspielen oder Liedtexte auf eine Leinwand zu projezieren. Auch moderne Musik wird mehr und mehr in den Gottesdienst integriert: Bands mit Schlagzeug, E-Gitarre und souligen Sängern sind keine Seltenheit mehr im Gottesdienstbild! Die meisten Freikirchen verzichten zudem auf die für viele Menschen langweilig und veraltet erscheinende liturgische Ordnung im Gottesdienst. Diese ganzen Faktoren, also Medien, Musik und keine Liturgie,  haben vielen Gemeinden neue Mitglieder bescherrt, aber auch viele Mitglieder gekostet, die ihr altes und vertrautes Gottesdienstbild nicht mehr vorfanden. Statistisch laufen den einen Gemeinden fast genauso viele Menschen davon, wie bei anderen dazukommen. Es wird also Zeit für einen Perspektivwechseln: Wir müssen Gottesdienst wieder neu, wieder richtig begreifen. Wenn viele Freikirchen auf die Liturgie und Gebete wie das Vater-Unser verzichten und sie durch eigene Programmpunkte, wie extatische Erlebnisse usw. ersetzen, wird deutlich, dass wir die richtige Perspektive verloren haben. Der Gottesdienst ist eine Einrichtung Gottes für die Meschen, eine Art Kommunikation. Gott hat schon im AT liturgische Aspekte und einen Kult mit seinem Gottesvolk Israel vereinbart. Auf diese Art und Weise war Israel in der Lage mit Gott zu kommunizieren. Auch unser Herr Jesus, löste den Sinn der Liturgie nicht auf und lehrte sie den Aposteln, die sie den ersten Gemeinden weitergaben. Die Einhaltung der Liturgie, dazu gehören Lesungen aus der Heiligen Schrift und Eucharistie bzw. Abendmahl usw. waren Geschenk Gottes, wie sein Volk mit ihm weiterhin kommunizieren kann: Und zwar auf die Weise, wie Gott es uns schenkt und vorschlägt!
Was heißt das nun für die heutige Zeit? Bands und mediale Hilfsmittel sind gute Errungenschaften die getrost eingesetzt werden können; auch die Orgel war mal revolutionär! Die Liturgie durch eigene Punkte zu entfernen ist unratsam. Es kommt nämlich im Gottesdienst auf Gottes Wort und nicht auf unsere primär an; d. h. seine Worte und seine Liturgie sind Heil und Kraft für uns, nicht aber unsere eigenen Worte. Das Vater-Unser zu beten heißt: Mit Gottes Worten zu beten. Auschließlich freies Gebet führt womöglich dazu ein zu subjektives Gottesbild zu entwerfen. Auch wenn uns die Liturgie ein wenig veraltet oder gar langweilig erscheint, sollten wir sie als Geschenk des Herrn auffassen, um mit uns zu sprechen und zu feiern. Natürlich darf jeder Gottesdienst durch moderne Musik usw. frischer gestaltet werden, aber wie wir mit am besten feiern, sollte wir ihm überlassen.

3 Gedanken zu “Die Sprache Gottes

  1. Wer singt, betet doppelt. Die Kirchengesänge sollten auch so gestaltet sein, dass alle mitsingen können.

    Generell ist Liturgie „etwas zum mittun“ und nicht zum „passiv zuhören“ (zumindest nicht nur)

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  2. 1.Ein jeder Gottesdienst, den der Mensch Gott entgegen- bringen will, muss auf dem Willen Gottes und dem Geist der Wahrheit in dem Herzen desjenigen beruhen, sonst wird das zu einem Götzendienst sagt Gott durch Altes und Neues Testament, doch noch mehr durch seinen Heiligen Geist.
    2.Der Gottesdienst, den der Mensch dem wahrhaftigen Gott entgegen bringen will, muss rein und heilig sein, weil Gott ist heilig, hat dich Christus in dem Wasserbad des Wortes Gottes reinigen und heiligen können bisher? Epheser 5,26

    3.Gottesdienste von Sünder erhört Gott nicht noch deren Gebete, dieses sagte der von Christus geheilte Blind -geborene, als ihn die Pharisäer der damaligen Amtskirche in Jerusalem verhörten. Johannes Kapitel 9,31

    4.Was glaubst du,wenn Christus heute wiederkäme um seine Kirche und Gemeinde zu inspizieren auf Erden und vor dem Volk, gleich wie Er die sieben Gemeinden, steht in der Offenbarung Johannes Kapitel 2, und 3, inspiziert hat vom Himmel aus, was glaubst du, welche Antwort, die weit über sechshundert verschiedenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten in Deutschland und Europa sie dann zu hören bekämen aus seinem Mund? Weist du es nicht? Ich sage es dir als einer, der über 45 Jahren in der geistigen Wüste Deutschland täglich das Antlitz des lebendigen Gottes suche in der wahren Nachfolge Jesu Christi:
    Eine vernichtende Aussage Jesu Christi wäre die Antwort über dieses religiöse Babylon/Durcheinander auf Erden!
    Nicht nur aufgrund der verschiedenen Institutionen die sich mit dem christlichen namen tünchen und schmücken, Sondern aufgrund dessen, das eine jede Institution, vom Kleinsten bis zum größten, nicht nur nach der einen wahren Theologie des lebendigen Gottes und des Heiligen Geistes, die mit Christus aus dem Schoss des Vaters und Himmel auf die Erde und zu den Menschen gekommen ist leben und handeln bis ins Kleinste so, untereinander und miteinander vor Gottes Angesicht, das sie in ihren Gottesdiensten wahr -haftig die Gegenwart Gottes spüren könnten, sondern,
    Dass sie die Frechheit besessen haben von dem Tag ihrer Gründung, Christus den Scheidebrief zu überreichen und sich als Stellvertreter Gottes und Christi auf den Stuhl gesetzt haben,dem Christus allein gebührt. Darüber hinaus haben sie die Theologie und das Wort Gottes verfälscht und eine jede Institution, verkündet ihre eigene Theologie, die in den Gehirnen und Köpfen ihrer alten Männer entstanden ist und noch entsteht, soll das ein rechter, wahrer und Gottgefälliger Gottesdienst sein, den Gott anerkennt?
    Lese die Theologie, die Christus verkündigt hat und Beantworte dir diese Fragen alle selber vor Gott in einer stillen Andacht und Kämmerlein, wie Christus uns geboten hat. Alles Gute in deinen Bemühungen.
    E-Mail: semenczuk.peter@googlemail.de

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