
Wenn ein Mensch an einem Fremdkörper akut zu ersticken droht und kräftiges Husten nicht mehr hilft, kann das Heimlich-Manöver Leben retten.
Durch einen plötzlichen Druck auf den Oberbauch wird die verbliebene Luft aus der Lunge gepresst, um die Blockade der Atemwege wie einen Sektkorken herauszusprengen.
Wichtig ist jedoch, dass dieser Handgriff ausschließlich bei absoluter Atemnot und niemals bei bloßem Husten oder noch vorhandener Stimme angewandt wird, da durch diese Methode innere Verletzungen verursacht werden können.
Bei Säuglingen unter einem Jahr ist die Methode wegen des empfindlichen Gewebes strikt verboten, hier helfen stattdessen sanfte Schläge auf den Rücken. Auch bei Schwangeren ist diese Methode verboten. Für sie gibt es eine andere Methode.
Wie genau die Griffe im Ernstfall sitzen müssen und worauf du unbedingt achten solltest, siehst du jetzt ausführlich im Video.
Wichtiger medizinischer Hinweis
Die Inhalte dieses Beitrags und des dazugehörigen Videos dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und können den fachlichen Rat eines Arztes oder qualifizierten Rettungsdienstpersonals niemals ersetzen.
Das Heimlich-Manöver birgt bei unsachgemäßer Anwendung das Risiko schwerer innerer Verletzungen. Die Umsetzung der hier gezeigten Griffe und Maßnahmen erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr und Verantwortung des Nutzers. Für Schäden jeglicher Art, die aus der Anwendung oder dem Missbrauch dieser Informationen entstehen, wird keine Haftung übernommen. Im akuten Notfall ist unverzüglich der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 zu verständigen.



Kommentar verfassen