
Bei großer Hitze greifen viele Menschen reflexartig zum Ventilator, doch das Gerät sorgt nicht immer für die gewünschte Abkühlung.
Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass der Luftstrom den Körper unter bestimmten Bedingungen sogar zusätzlich aufheizen kann. Beträgt die Temperatur über 35 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 50 Prozent, führt der Wind dem Körper mehr Wärme zu, als dieser wegschwitzen kann.
Ist die Luft hingegen feucht, lohnt sich das Gebläse auch bei noch höheren Temperaturen, da es die Verdunstung von Schweiß ankurbelt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deshalb, Ventilatoren generell nur noch bei Werten unterhalb von 40 Grad zu nutzen.
Manchmal ist die einfachste Lösung ohnehin die beste: Ein schattiges Plätzchen draußen im Freien bringt oft mehr Erleichterung als die stehende Luft im Zimmer.
Quelle: DIE ZEIT



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