Trump führt die USA – demnächst Pleite Nummer sieben?

Wieder einmal sorgt US-Präsident Donald Trump mit einer großartigen Idee für Begeisterung: Er will die Regierung endlich so führen wie eine Firma. Ja, genau, eine Firma – jene Unternehmensform, die Trump bestens kennt, schließlich hat er schon beeindruckende sechs Pleiten hingelegt. Ein wahrer Experte!

Jetzt trifft es den Kündigungsschutz der Staatsdiener. Ganze 50.000 Behördenmitarbeiter könnten künftig wie unliebsame Praktikanten rausgeworfen werden, wenn sie Trumps „politische Interessen“ nicht umsetzen. Ganz nach dem Motto: Wer braucht schon unabhängige Beamte, wenn man loyale Ja-Sager einstellen kann? Schließlich weiß Trump bestens, dass Kritik und unabhängiges Denken in Unternehmen stets unerwünscht sind. Oder zumindest in seinen.

Trump behauptet, dass durch diese geniale Maßnahme die USA endlich wie ein profitables Unternehmen geführt werden könnten. Man könnte fast vergessen, dass „profitabel“ bei ihm offenbar bedeutet, regelmäßig in Insolvenzverfahren zu glänzen. Doch keine Sorge, liebe Amerikaner: Wenn Trump die USA so erfolgreich leitet wie seine Casinos und Hotels, wird bald ganz Amerika Teil eines gigantischen „Going-out-of-Business-Sales“ sein.

Vielleicht möchte Trump mit den erwartbaren staatlichen Insolvenzen einfach nur den Nervenkitzel seiner Firmenpleiten noch einmal erleben. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Quelle ZEIT ONLINE


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