
In einem unerwarteten Wendepunkt der Mobilitätsgeschichte hat Hyperloop One, das Unternehmen, das uns mit Hochgeschwindigkeitstransport in die Zukunft katapultieren wollte, scheinbar seinen Betrieb eingestellt. Doch keine Sorge, Deutschland weint keine futuristischen Tränen; wir haben ja die Deutsche Bahn – den zuverlässigen, nie streikenden, immer pünktlichen Stolz der Nation.
„Warum brauchen wir überhaupt futuristische Röhren, wenn wir Züge haben, die manchmal fahren – vorausgesetzt, der Sommer ist nicht zu heiß, der Winter nicht zu kalt, der Herbst zu stürmisch und der Frühling… nun ja, zu frühlingshaft?“ fragt sich der durchschnittliche Deutsche. Während Hyperloop von Null auf Hundert in Sekunden beschleunigen könnte, genießen wir hier die gemächliche Beschleunigung unseres Vertrauens in die Deutsche Bahn, die oft genug durch Verspätungen, Ausfälle und spontane Streiks gedrosselt wird.
Experten vermuten, dass der Hyperloop vielleicht einfach zu schnell für uns war. „Wir Deutschen genießen doch unsere Bahnfahrten, bei denen man die Gelegenheit hat, vier Stunden lang über die Bedeutung des Lebens nachzudenken, während man auf den Ersatzzug wartet,“ kommentierte ein Bahn-Enthusiast. „Wo bleibt da die Romantik, wenn man in Minuten ans Ziel rast?“
Inzwischen hat die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung ihre „tiefe Trauer“ über das Ende von Hyperloop ausgedrückt – allerdings direkt nach einer Ankündigung einer weiteren Tariferhöhung und dem neuen Slogan: „Deutsche Bahn – Langsamer als die Zukunft, aber immer noch schneller als zu Fuß.“
Also keine Panik, liebe Mitbürger. Der Traum von futuristischer Schnelligkeit mag vorüber sein, aber unsere gute alte Deutsche Bahn bleibt bestehen – mit all ihren liebenswerten Tücken. Ein Hoch auf Verspätungen, unerwartete Zwischenstopps und das Abenteuer, das jeder Bahnfahrt innewohnt!



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