
Das Leben ist schwer.
Und manchmal trägt es
sein Gewicht
mit beiden Händen in dein Gesicht.
Es kommt
mit Rechnungen,
mit Abschieden,
mit Nächten,
die nicht enden wollen.
Es legt dir Steine
in die Brust
und nennt das dann
Erwachsensein.
Und trotzdem:
Das Leben ist schön.
Nicht immer laut.
Nicht immer fair.
Aber schön.
Schön
im ersten Kaffee,
im warmen Licht auf dem Boden,
im Lachen, das dich überraschend findet,
obwohl du gar nicht danach gesucht hast.
Schön
in einer Nachricht zur richtigen Zeit,
in Musik im falschen Moment,
in einem Himmel,
der plötzlich so aussieht,
als hätte Gott kurz
nicht gespart.
Vielleicht ist das die Wahrheit:
Dass beides stimmt.
Dass das Leben
dich müde machen kann
und dankbar.
Dass es weh tun kann
und leuchten.
Dass man fallen
und trotzdem tanzen kann.
Das Leben ist schwer.
Das Leben ist schön.
Und wir
sind die,
die lernen,
beides zu halten.



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