
Kommenden Sonntag ist es soweit, wir feiern Weihnachten und denken an die Geburt Jesu. Wir denken an das Ereignis, als Gott sich nicht zu schade war und sich uns Menschen zu erkennen gab, in einem Menschen, klein und hilflos.
Ganz so hilflos würde dieser Mensch, Jesus, nicht bleiben, er würde durch die Macht seiner Worte und seiner Gedanken die grösste Religion der Welt hervorrufen, das Christentum.
Doch in gewisser Weise blieb er ganz klein und Gott blieb auch ganz klein in Jesus. Oder genauer gesagt, Gott machte sich ganz klein. Denn obwohl die Geburt Jesu mitten in eine Zeit der Unterdrückung und in eine Zeit des römischen Imperialismus‘ fiel, machte Gott, der durch einen einzigen Gedanken das gesamte Universum in Existenz rief, nicht von seiner unermesslichen Macht Gebrauch, sondern predigte in Jesus Frieden und Nächstenliebe und Feindesliebe und Vergebung.
Seine Macht zeigte sich darin, dass der allmächtige Gott seine Macht nicht gebrauchte. Gott wurde einer von uns Menschen, hilflos und verletzlich.
Hilflos und verletzlich wurde er in eine kriegerische und gewalttätige Zeit hineingeboren. Und in diese Zeit, in diese Gewalt hinein, sprach er dadurch, dass er sich in einem kleinen und verletzlichen Menschen zeigte und durch ihn seine friedliche und verletzliche, aber unglaublich mächtige Botschaft der Menschheit mitteilte.
Und seine Engel machten deutlich, was das bedeutet: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.



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