
Von Gott wurde ich einst erschaffen,
Mit Zweck, nicht zum Rasten und Schlafen.
Er spricht: „Sei ein Licht,
Brich die Finsternis, bricht
Die Welt in Hass, du sollst sie umfassen.“
Frag mich: „Bin ich Teil dieses Spiels?
Gewürfelt vom Schicksal am Kiel?“
Doch Gott flüstert sacht,
„Du bist ausgedacht,
In meinem Meisterwerk bist du Ziel.“
Mit Gedanken, tief und erlesen,
Hat Gott mich zur Welt auserlesen.
„Mit Liebe und Huld,
Ohne Schuld und Geduld,
Sollst du auf meiner Erde genesen.“
Oft frage ich, „Warum existier‘ ich hier?“
Antworten verlier’n sich im Gestrüpp, so schier.
Doch Gottes Lächeln spricht,
„Fürchte das Nichts nicht,
Meine Liebe erschuf dich, komm zu Mir.“
„Deine Aufgabe?“, so fragt mein Herz.
„Es ist Liebe, nicht Schmerz.
Mit Wahrheit und Güte,
In jeder Minute,
So malst du auf Erden mein Vers.“



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