„Kanonenfutter“

Nach der angeblichen Teilmobilisierung russischer Reservisten, welche de facto wohl eine komplette Mobilisierung darstellt, geht nun in Russland die Angst um. Man merkt plötzlich, dass man sich nicht mehr fein aus Putins Krieg heraushalten kann, sondern dass viele Russen nun in den Krieg geschickt werden dürften. In einen Angriffskrieg, der Tod und Vertreibung und Folter und Massaker in die Ukraine, ein freies und demokratisches Land, völkerrechtswidrig getragen hat und trägt. Und in einen Krieg, der Russland zurück in die Steinzeit gebombt hat und in die Isolation. Und in einen Krieg, aus welchem auch viele Russen nicht wiederkehren werden. In einen Krieg, in dem viele der russischen Soldaten Kanonenfutter waren, in einen Krieg, in dem viele der russischen Soldaten Kanonenfutter sein werden.

Putin hat also nicht nur Reservisten mobilisiert, er hat ganz besonders die Bürger und Bürgerinnen in Russland mobilisiert. Gegen sich, gegen Putin. Ab jetzt kann Putin nur noch mit brachialer Gewalt im eigenen Land an der Macht bleiben. Und es ist die Frage, ob ihm dies gelingen wird bzw wie lange ihm dies noch gelingen wird. Denn im Kreml ist ein Machthaber sicher, so lange, bis er nicht mehr sicher ist.

Mehr dazu lesen Sie hier in der ZEIT.

2 Gedanken zu “„Kanonenfutter“

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