Die G7 Staaten sagen njet zum russischen Rubel. Einknicken darf der Westen nun aber nicht, sonst wird es auch für ihn gefährlich.

Die G7 Staaten haben heute deutlich gemacht, dass die Erdgas-Lieferverträge mit Russland auf US-Dollar, britisches Pfund und Euro laufen. Nicht auf Rubel.

Der noch amtierende russische Präsident Putin möchte nämlich, dass im Laufe der Woche russisches Erdgas von vielen Ländern nur noch in russischem Rubel gezahlt wird. Dies würde die russische Währung aufwerten und zudem die Sanktionen des Westens, die wegen dem russischen völkerrechtswidrigen und äußerst brutal geführten Angriffskrieg gegen die Ukraine verhängt worden sind, weitgehend aushebeln.

Die G7 Staaten, somit wohl also auch die EU, werden also russisches Erdgas nicht in Rubel bezahlen.

Allerdings kann es sein, dass Russland dann tatsächlich die Erdgas-Lieferungen an den Westen einstellt.

Andererseits kann Russland sein Erdgas auch nicht so leicht anderswohin liefern, weil man dazu in aller Regel Pipelines braucht, die sich nicht schnell mal über Nacht bauen lassen, sondern deren Bau Jahre in Anspruch nimmt. Würde Russland also den Gashahn zudrehen, würden für Russland nun auch im Gegenzug extrem wichtige Einnahmen mit einem Mal wegfallen, Einnahmen, welche das Regime Putin braucht, um überhaupt noch handlungsfähig zu bleiben.

Würde der Westen aber auf die Rubel-Forderung eingehen und somit gegenüber Putin einknicken und tatsächlich in Rubel bezahlen, hieße das, dass Russland ein anderes Land in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg angreifen und in Schutt und Asche legen kann, ohne dadurch nennenswerte Nachteile zu haben.

Desweiteren hieße das, wenn schon die EU und die G7 Staaten bei einer wirtschaftlichen Sache einknicken würden, dass sie vielleicht auch bei der Verteidigungsbereitschaft und Bündnistreue der NATO einknicken könnten.

Wenn also der Westen hier einknicken würde und in Rubel bezahlen würde, obwohl er das bisher glücklicherweise und völlig zurecht abgelehnt hat, könnte das auch militärisch für den Westen äußerst gefährlich werden.

Aus diesem Grund darf die EU und der Westen hier keinesfalls einknicken. Sonst steht morgen der russische Krieg in weiteren Ländern, vermutlich auch in Ländern der EU.


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