Homosexualität in der katholischen Kirche

Aus Gründen der wohlgemerkt katholischen Theologie (nicht der evangelischen), dürfen katholische Priester eigentlich nicht homosexuell sein. Gleichwohl sind aber offensichtlich eine ganze Menge von ihnen homosexuell.

Wie soll man damit umgehen? Diese Ambivalenz totschweigen? Oder lieber anerkennen? Lesen Sie hier einen Kommentar zum Thema.


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Kommentare

8 Kommentare zu „Homosexualität in der katholischen Kirche“

  1. Avatar von Einfacher Katholik
    Einfacher Katholik

    Man kann die Ablehnung homosexueller Praktiken aus dem Naturrecht begründen und als Katholik auch über den Katechismus der Katholischen Kirche, dem ihre Priester in besonderer Weise verpflichtet sind.
    Unabhängig von diesen formalen Begründungen hat die Katholische Kirche auch eine Menge praktischer Gründe, die Weihe schwuler Männer zu verhindern. Der Ärger, den die Kirche wegen schwuler Priester hat, die über Meßdiener hergefallen sind, wird sie noch lange beschäftigen.

    1. Homosexualität und Pädophilie sind aber nicht dasselbe.
      Das mit dem Naturrecht ist keineswegs so eindeutig, wie Sie suggerieren. Wenn es Menschen gibt, die homosexuell sind, dann kann man nämlich genau auch in der Richtung argumentieren, dass die Natur eben auch diese Art der sexuellen Ausrichtung hervorgebracht hat. Und so ist es ja auch.
      Zudem darf in Deutschland, zurecht, niemand aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden. Und so sollte das natürlich auch in der Kirche sein.

  2. Sexuelle Praktiken außerhalb einer heterosexuellen Ehe sind nach der Bibel verboten. Das ist nichts neues. Ebenfallls sind Gleichgeschlechtliche intime Beziehungen verboten, allein schon Römer 1 macht das klar. Solange ein Priester das Zölibat (was von der Kath. Kirche verlangt wird) einhält ist doch alles oki. Ebenfalls muss er die Biblischen Grundlagen repräsentieren. Wenn das jmd tut ist alles oki, dann kann die Person auch schwul sein. Wenn aber aktiv LGBTQ+ Propaganda betrieben wird ist es nicht mehr Biblisch, geschweige denn Katholisch. Dann darf man gerne, wenn man keine Einsicht zeigt, sich liebevoll vom Acker machen. Das wäre sonst nichts anderes als Häresie.

    1. Das Zölibat ist übrigens auch nicht biblisch. Wie gehen Sie mit dieser Tatsache um ?

      1. Matthäus 19:12 wird als Begründung genommen. Ebenfalls sagt doch Paulus, wer mit der Lust klar kommt sollte am besten Ehelos bleiben um Gott zu dienen. Natürlich ist das Zölibat eine Kirchliche Sache aber sehr wohl von Jesus und den Apostel gekannt und abgesegnet.

      2. Das Zölibat sei von Jesus gekannt und abgesegnet ? Wo denn ?

      3. Lese meine Antwort nochmal ganz genau durch.

  3. Ja, und ? WO segnet Jesus das Zölibat ab ???

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