Olaf Scholz bei Putin. Hat es was gebracht?

Heute war der deutsche Bundeskanzler bei Putin in Moskau.

Von dem Treffen hört man einerseits, dass Putin angeblich ein paar Truppen ein wenig zurückziehe von der ukrainischen Grenze, die NATO erkennt bislang allerdings noch keinen Rückzug und die englische Zeitung The Sun geht sogar noch davon aus, dass heute Nacht nach wie vor ein russischer Einmarsch in die Ukraine stattfinden könnte.

Immerhin sei Putin, so hört man, bereit zu weiteren Verhandlungen. Ob das tatsächlich so ist, wird die Zukunft zeigen.

Während der deutsche Bundeskanzler sich bei Putin offenbar bemühte, einen russischen Einmarsch in die Ukraine zu verhindern, beschloss die Duma, also das vom Kreml kontrollierte Unterhaus des russischen Parlaments, die von Russland eroberten Gebiete in der Ost-Ukraine anzuerkennen, der Beschluss werde Putin unverzüglich übergeben. Zumindest dieser Teil des Treffens ist eine Ohrfeige für den deutschen Bundeskanzler.

Eine Analyse zum heutigen Besuch in Moskau lesen Sie hier.


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

5 Kommentare zu „Olaf Scholz bei Putin. Hat es was gebracht?“

  1. Avatar von Iurii

    Scholz wäre nicht Scholz, wenn er heute in Moskau nicht gesagt hätte, dass Sicherheit in Europa mit Moskow möglich ist, nicht dagegen. Ganz im Gegenteil: Moskow ist eine Gefahrenquelle. Deshalb ist Sicherheit in Europa nur möglich, wenn es „kein„ Moskow gibt. Dies ist ein Axiom

  2. Putin müsste zumindest internationale Grenzen als unverrückbar anerkennen, auch die der Ukraine.

  3. Moin.
    Nicht bezogen auf diesen Beitrag, sondern allgemein zu dem Thema: Da steckt mir zu viel mediale Hysterie drin und ich stelle mir die Frage, was ist eine Nachricht, was Interpretation und was Propaganda? Ich halte es da sinngemäß mit Kurt Tucholsky: Nähme man den Zeitungen den Fettdruck weg, die Welt wäre eine stillere.
    Grüße!

  4. Hmmm, ist was dran, aber nur zum Teil. Die Angst vor einem russischen Angriff in der Ukraine ist real – die massive und existentielle Bedrohung durch Russlands Truppen ebenfalls.
    Dass die USA die möglichen Angriffspläne und den Zeitpunkt Putins medial vorweggenommen haben, war aber auch sicher Strategie: einerseits, um die NATO-Partner darauf vorzubereiten, weil ja letztlich auch NATO-Länder und deren Grenzen von Putin in Frage gestellt wurden, andrerseits um Putin den Überraschungsmoment zu nehmen. Diese mediale Strategie scheint für den Moment erstmal aufgegangen zu sein und den Krieg mit verhindert zu haben.

  5. […] der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz kürzlich bei Putin war, hatte die vom Kreml kontrollierte Duma bereits den Antrag auf Anerkennung dieser Gebiete […]

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen