Wer früher stirbt, ist länger tot?

Das stimmt so nicht unbedingt.

Wer vor einiger Zeit gestorben ist, hat einige Dinge der letzten Zeit natürlich aktiv nicht mehr mitbekommen.

Dafür hat man selber vielleicht eine gewisse Zeit noch nicht mitbekommen, wo dieser jemand gelebt hat, weil man selber dort noch nicht gelebt hatte.

Wenn man sich die etwa 14 Milliarden Jahre gedanklich einmal ansieht, die das Universum schon existiert, sind wir eigentlich, naturwissenschaftlich biologisch betrachtet, die längste Zeit ohnehin tot. Entweder noch nicht geboren, oder schon wieder gestorben.

Wenn man sich das Ganze theologisch und philosophisch anschaut, vermutet man aber, dass das, was den Menschen ausmacht, also das, was man wohl als die Seele bezeichnet, wahrscheinlich nicht in dieser biologischen Kategorie gedacht werden kann.

Der griechische Philosoph Platon hatte die Vorstellung, dass die Seele bereits vor dem irdischen Leben präexistent war und auch danach noch weiterleben würde.

Christlich gesehen wird der Mensch von Gott geschaffen, aber über den Tod hinaus existiert das, was den Menschen ausmacht, dann auch weiter, zumindest dann, wenn man an Gott glaubt und ihn um Vergebung der Sünden bittet. So zumindest die theologische Sicht.

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