Mit jedem Augenblick, der von der Gegenwart in die Vergangenheit wandert, gefriert alles, was in diesem Augenblick war, gedacht wurde, gesagt wurde, wahrgenommen wurde, zu einer eingefrorenen Vergangenheit, die für immer in ihrer Unveränderlichkeit bestehen bleibt.
Möglicherweise ist diese eingefrorene Vergangenheit dann letztlich gewissermaßen das jüngste Gericht, wenn man einst bei Gott ist und in dessen Liebe und Geborgenheit und Sicherheit doch immer mal wieder auf das eigene Leben zurückblicken kann.
Von Gott angenommen, aber ohne billige Gnade.



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