Die Zukunft

Ungewiss ist alle Zukunft, und wir kennen sie erst, wenn sie für einen winzigen Moment zur Gegenwart wird, um sodann in den dunklen Untiefen der Vergangenheit für immer unterzutauchen.

15 Gedanken zu “Die Zukunft

  1. Fisch: „Zukunft … wenn sie für einen winzigen Moment zur Gegenwart wird“

    Wenn du genau hinsiehst, wirst du erkennen, daß die Zukunft
    nicht „zur Gegenwart wird“, daß es sie gar nicht gibt, daß sie
    bloß eine mentale Hilfskonstruktion ist, eine Idee.

    Außer dem gegenwärtigen Moment gibt es nichts.

    Das ist keine These, sondern unter klarem Blick
    von jedermann jederzeit unmittelbar feststellbar.

    Und dieser gegenwärtige Moment
    entschwindet auch nirgendwo hin.

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  2. Fisch: „Andererseits existieren die Zukunft und die Vergangenheit … in unserem Bewusstsein“

    Du meinst „…in unserer Erinnerung“, nehme ich an?

    Zukunft = Phantasieren nach „vorne“.
    Vergangenheit = Phantasieren nach „hinten“.

    Leben kannst du immer nur JETZT.
    Atmen kannst du immer nur JETZT.
    Denken kannst du immer nur JETZT.
    Phantasieren kannst du immer nur JETZT.

    🔍 Sieh selbst.

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  3. Fisch: „Das Jetzt existiert … gar nicht, weil dieser Augenblick unendlich kurz ist“

    Frage an dich als Beobachter:
    Wann endet das JETZT (das du „kurz“ nennst) ?

    Wann fing es an und…
    wann endete es jemals?

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  4. Ob du, ich, oder sonst jemand den gegenwärtigen Moment
    a) klar sehend erforschen, oder
    b) durch die Brille unseres konditionierten Verstandes,
    ist keine Hybris, sondern intelligentes Verhalten.

    Meine einfache Frage hast du immer noch nicht beantwortet. 🤗

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    1. Die Zeit, die man als das Jetzt definiert, ist einfach Definitionssache. Für manche ist das Jetzt das Leben, für manche ist das Jetzt eine Minute und für manche noch nicht mal eine Sekunde.

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  5. Du sagst: „Es existiert nur unsere Interpretation vom Jetzt.“

    Das trifft zu, solange du das JETZT mit dem konditionierten Verstand betrachtest. Der fragt nach, was irgendwelche (von dir anerkannte) Persönlichkeiten dazu gesagt haben. Der VERSTAND interpretiert aufgrund seiner individuellen „Programmierung“. Das ist sein Job.

    Die Alternative dazu ist, sich die Dinge SELBER anzusehen ―
    unabhängig davon, was wir jemals gelesen oder gehört haben.

    Um festzustellen, ob das JETZT extrem kurz, extrem lang oder beides gleichzeitig ist, dazu müssen wir niemand anderen befragen, das kann jeder von uns selbst erforschen.

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    1. Naja, aber auch, wenn man sich die Dinge selbst anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass das Jetzt eben eine Definitionssache ist. Vielleicht eine persönliche Definitionssache.

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  6. Praxis-Test:

    1. Versuch´ genau jetzt mal, gestern den Finger auf die Nasenspitze zu legen.
    2. Versuch´ genau jetzt mal, genau jetzt den Finger auf die Nasenspitze zu legen.
    3. Versuch´ genau jetzt mal, übermorgen den Finger auf die Nasenspitze zu legen.

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  7. Fisch: „Andererseits existieren die Zukunft und die Vergangenheit … in unserem Bewusstsein“

    Vergangenheit und Zukunft haben
    nichts mit dem Bewußtsein zu tun.

    Sie sind Phantasmen.

    Vergangenheit und Zukunft sind unbewußt funktionierende mentale Bildgebungen (Illusionen) aufgrund unserer jeweiligen Konditionierung.
    Da diese Bilder Gefühle auslösen können, halten wir sie sogar für „echt“.

    Vergangenheit und Zukunft sind in unserer Vorstellung seit frühester Kindheit so fest verankert, daß wir sie oft nur noch als real ansehen können und kaum einer sie als das sehen kann, was sie tatsächlich sind: Mentale Konstrukte – ohne Realität.

    Sinnvollerweise unterscheiden wir zwischen
    einer Vorstellung und (real) Existierendem.

    Wobei sich die vermeintliche „Realität“
    bei noch genauerem Hinsehen ebenfalls
    als Teil unserer Vorstellungs-Welt zeigt.

    In Indien „Maya“ (= Illusion) genannt.

    Unsere Sinne sind für nur ganz bestimmte Frequenzbereiche ausgelegt, innerhalb derer wir Bilder, bzw. Muster erkennen, deuten, lesen, einordnen, also auf unsere (menschliche) und individuelle Weise „wahrnehmen“ können.

    Diese Sicht auf die „Dinge“ nennen wir „Realität“.

    Jesus von Nazareth: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“

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