Bewegungsradius und Corona-Warn-App

Vielleicht hätte es gar nicht soweit kommen müssen, dass der Bewegungsradius der Menschen ab einer gewissen Inzidenz eingeschränkt wird, wenn man die teuer programmierte Corona-Warn-App nicht nur fakultativ zum Einsatz gebracht hätte, sondern so, dass damit schnell Infektionsketten verbindlich hätten unterbrochen werden können, sodass potenziell infizierte Menschen sofort präventiv in Quarantäne hätten gehen müssen. Und vielleicht hätte das auch einige der etwa 16.000 Menschenleben, die im Dezember in Deutschland aufgrund einer Coronainfektion zu Ende gegangen sind, retten können.

Hätte, hätte.

Nur so ein Gedanke. In manch einem asiatischen Land (Taiwan, Südkorea) scheint diesbezüglich einiges besser zu klappen, wie die aktuelle ZEIT in ihrer Printausgabe auf Seite 4 berichtet (ein Artikel von Boris Palmer). In beiden Ländern, Taiwan und Südkorea, wurde im gesamten Verlauf der Pandemie mit Hilfe moderner Datentechnik eine Inzidenz von 10 nie überschritten. In Deutschland hingegen wäre man schon heilfroh, wenn man wieder auf einen Wert von 50 herunter käme. Ob dies mit derzeitigen Mitteln zu schaffen und auf Dauer zu halten ist, ist allerdings fraglich.

Ein Gedanke zu “Bewegungsradius und Corona-Warn-App

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