Hoffnung in Zeiten der Unsicherheit

In diesen Zeiten der Pandemie kann der christliche Glaube Kraft geben. Besagt er doch, dass wir niemals tiefer fallen können, als in die Hände Gottes.

Und wohnt diesem Glaube doch auch das Vertrauen inne, dass Gott, der das gesamte Universum mit einem einzigen Gedanken erschaffen hatte, Möglichkeiten hat, auch das Leben eines jeden einzelnen Menschen in eine gute Bahn zu lenken. Und wohnt diesem Glaube doch auch inne, dass Gott beschützen kann, dass Gott mit uns ist und uns vor Gefahren bewahren kann.

Zwar machen wir Menschen auch immer wieder leidvolle Erfahrungen und gerade jetzt in der Pandemie tritt das Leid immer wieder auf.

In diesem Zusammenhang kommt dann auch die menschliche Freiheit ins Spiel, die der Vorstellung innewohnt, dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen hat, zu einem Wesen also, das eine eigene Verantwortung und eigene Gestaltungsmöglichkeiten besitzt. Und dies beinhaltet, dass wir Menschen unser eigenes Verhalten steuern können und sollen. Wir sollen, gerade auch jetzt in der Pandemie, verantwortlich handeln, verantwortlich umgehen mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen.

All das, was wir Menschen selbst tun können, das sollen wir auch selbst tun. Um den Rest kümmert sich dann schon Gott.


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Kommentare

3 Kommentare zu „Hoffnung in Zeiten der Unsicherheit“

  1. Fisch: „der christliche Glaube … dass wir niemals tiefer fallen können, als in die Hände Gottes“

    „Wir können in
    keinen Abgrund fallen,
    außer in den der Hände Gottes.“

    ― Friedrich Nietzsche

    Es besteht ein feiner Unterschied
    zwischen (religiösem) Glauben und (allgemeinem) Vertrauen.

    „Du darfst nicht wähnen,
    daß deine Vernunft dazu aufwachsen
    könne, daß du Gott zu erkennen vermöchtest.“

    ― Meister Eckhart

    Ja, dazu ist die Vernunft nicht in der Lage.
    Das Vertrauen ist größer als die Vernunft.

    🌾

    Fisch: „wohnt diesem Glaube doch auch das Vertrauen inne“

    Das Vertrauen ist
    größer als das Glauben.

    Vertrauen ist mit der Liebe verwandt,
    manche Aspekte des Glaubens, eher mit der Angst.

  2. Fisch: „All das, was wir Menschen selbst tun können, das sollen wir auch selbst tun. Um den Rest kümmert sich dann schon Gott.“

    Auf muslimisch klingt das so:

    „Binde erst das Kamel an,
    dann vertraue auf Allah.“

    Die Muslime nennen es „Tawakkul“, dieses Gottvertrauen.

  3. Wir vermögen nicht Gott zu erkennen.
    Gott vermag aber, sich uns zu erkennen zu geben.

    Christlicher Glaube ist nicht Für-wahr-halten, sondern Vertrauen.
    Im Vertrauen aber ist keine Angst.
    Darum gibt es im Glauben keine Angst.
    Wo Angst ist, fehlt der Glaube oder er ist missverstanden.
    Dass Glaube oft auch mit Angst verbunden wird, daran tragen die Vertreter des Glaubens leider viel Mitschuld.

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