Es ist der wohl letzte Kriegsverbrecher-Prozess in Deutschland. Internationales Aufsehen hat er erregt.
Ein Ukrainer, John Demjanjuk, der lange Zeit in den USA lebte, stand vor einigen Jahren in Deutschland vor Gericht. Ihm wurde vorgeworfen, mit den Nationalsozialisten kollaboriert und im Konzentrationslager Sobibor Gräueltaten begangen zu haben.
Sollte dieser Vorwurf stimmen, hätte die Justiz ein kleines Rädchen der Nazidiktatur vor Gericht geholt, während die Nazi-Größen in den 60er Jahren ungestraft frei herum liefen und meist juristisch nicht belangt wurden.
Wenn man sich andererseits die Schicksale von Überlebenden aus den Konzentrationslagern anhört, merkt man, dass man auch ein kleines Rädchen nicht ungestraft lassen kann.
War John Demjanjuk wirklich der, für den er gehalten wurde? Was spricht dafür, was spricht dagegen, welche Dinge sind ungeklärt?
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Hier zum Podcast.



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