Covid 19. Muss man sich jetzt Sorgen machen?

Zuerst einmal Entwarnung. Trotz der medialen Präsenz des Coronavirus‘ und einer fast schon entstandenen Hysterie, sind Sie nicht verpflichtet, sich Sorgen machen zu müssen. Müssen tun Sie das nicht.

Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, allgemeingültige Regeln beim Auftreten einer Epidemie zu beherzigen.

Zum einen sollte man sich die Hände gut und oft waschen, zum anderen sich von offensichtlich kranken Menschen etwa 1 bis 2 m entfernt halten, des Weiteren sollte man auch andere Menschen nicht direkt anhusten oder anniesen und schließlich sollte man, auch, wenn man das bislang vielleicht immer gerne gemacht hat, auf öffentlichen Rolltreppen den Handlauf nicht mehr mit der Zunge abschlecken. Ja, ich weiß, gerade der letzte Punkt fällt vielen Leuten ja schwer, aber hilft nichts. In solchen Zeiten muss eben jeder ein paar Abstriche machen.

Vermutlich warten Sie schon seit langem mal wieder auf einen Bibeltext von mir. Hier ist einer zum Thema, dass man sich nicht allzu viele Sorgen machen soll, wenngleich einen dieser Text natürlich nicht von seiner privaten Verantwortung sich selbst und Anderen gegenüber entbindet. Natürlich soll man vorsichtig und verantwortungsvoll agieren in diesen Zeiten. Man soll aber auch im Hinterkopf haben, dass man durch seine Sorgen sein Leben nicht unbedingt zum Positiven hin verändern kann. In dem Text geht es zwar thematisch ums Essen und Trinken, statt Essen und Trinken kann man aber auch die Gesundheit gedanklich einfügen.

Lukasevangelium 12,22ff

Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern, den Männern und Frauen:[5] »Darum sage ich euch:[6] Macht euch keine Sorgen um euer Leben, ob ihr etwas zu essen habt, und um euren Leib, ob ihr etwas anzuziehen habt! 23 Das Leben ist mehr als Essen und Trinken, und der Leib ist mehr als die Kleidung! 24 Seht euch die Raben an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Scheune noch Vorratskammer. Aber Gott sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel mehr wert als die Vögel! 25 Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern? 26 Wenn ihr nicht einmal so eine Kleinigkeit zustande bringt, warum quält ihr euch dann mit Sorgen um all die anderen Dinge? 27 Seht euch die Blumen auf den Feldern an, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und machen sich keine Kleider, doch ich sage euch: Nicht einmal Salomo bei all seinem Reichtum war so prächtig gekleidet wie irgendeine von ihnen. 28 Wenn Gott sogar die Feldblumen so ausstattet, die heute blühen und morgen verbrannt werden, dann wird er sich erst recht um euch kümmern. Habt doch mehr Vertrauen! 29 Zerbrecht euch also nicht den Kopf darüber, was ihr essen und trinken werdet. 30 Mit all dem plagen sich Menschen, die Gott nicht kennen.[7] Euer Vater weiß, was ihr braucht. 31 Sorgt euch nur darum, dass ihr euch seiner Herrschaft unterstellt, dann wird er euch schon mit dem anderen versorgen.

Quelle.

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