Nach dem Tod des iranischen Generals Kassem Soleimani letzten Donnerstag durch eine US Drohne in der Nähe von Bagdad muss man anhand der aktuellen Eskalation in der Region feststellen, dass jemand, der zu Lebzeiten Macht besaß, durch seinen Tod als Märtyrer wahrgenommen werden und dadurch noch mehr Macht besitzen kann als zu Lebzeiten.
Märtyrer werden nämlich oft zu Helden stilisiert und als solche verehrt. Die aktuellen Geschehnisse im nahen Osten zeigen deutlich diesen Wirkmechanismus.
Hoffen und beten wir, dass die Lage in dieser Region sich wieder beruhigen möge. Denn Krieg schafft immer unendliches Leid. Es gibt aktuell genug Kriege und Konflikte auf der Welt. Was wir brauchen ist Frieden. Und die Weisheit, zum Frieden zu finden.



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