Macht es Sinn, viele Bücher zu lesen?

Geht es nach dem Buchhandel, wäre es völlig okay, wenn man jeden Tag mindestens ein Buch kaufen und lesen würde. Zwei Bücher wären auch in Ordnung.

Und ja, Lesen bildet, weil man dort vieles mitbekommt, was andere Menschen bereits gedacht und erlebt haben. Man braucht es somit also nicht mehr selber zu erleben.

Bücher sind also gewissermaßen die gelebte Erfahrung anderer Menschen. Allerdings sollte man auch noch genug Zeit haben, um selber Erfahrungen machen zu können. Denn dazu sind wir doch auf der Welt.


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Kommentare

6 Kommentare zu „Macht es Sinn, viele Bücher zu lesen?“

  1. Theolonge: „Macht es Sinn, viele Bücher zu lesen?“

    Wenn man sich gegen EIGENE Gedanken
    und Einsichten wappnen will: Unbedingt!

    🙄

    1. Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen.

  2. Avatar von Rainer Kirmse , Altenburg
    Rainer Kirmse , Altenburg

    Bücher sind Wissensquell,
    für unser Leben essentiell.

    LESEN IST COOL

    Goethe und Schiller, die Klassik,
    Damals war das Lesen noch Glück.
    Heute ist der Mensch digital,
    Vielen ist das Lesen nur Qual.

    So woll’n wir unverzagt werben,
    Das Kulturgut darf nicht sterben.
    Es sollte das geschrieb’ne Wort
    Wieder begeistern die Jugend.
    Die Bibliothek ist guter Ort,
    Zu stärken die Lesetugend.

    Trotz aller Untergangsthesen,
    Menschen werden weiter lesen.
    Sie werden dichten und schreiben,
    Die Literatur wird bleiben.

    DAS BUCH

    Vom Papyrus über
    Gutenberg zum E-Book

    Größte Erfindung der Menschheit,
    Auf Papier gespeichertes Wissen.
    Dieses Mittel gegen Dummheit
    Sollten wir tunlichst nicht missen.

    Bücher sind ein herrlicher Schatz,
    Für manche auch ein rotes Tuch.
    Spannend erzählt Satz um Satz,
    Sind doch einige auch ein Fluch.

    Der Mensch braucht die Literatur,
    Er hat immer schon geschrieben.
    Ohne Bücher wäre arm die Kultur,
    Nichts von klugen Ideen geblieben.

    Die großen Dichter und Denker,
    Ihre epochalen Werke;
    Dem Leben fehlte ein Lenker,
    Im Geiste wären wir Zwerge.

    Goethe und Schiller nicht bekannt,
    Wohl ein schmerzlicher Gedanke;
    Shakespeare und Tolstoi unbenannt,
    Marx und Bibel nicht im Schranke.

    Halten wir Bücher in Ehren,
    Bewahren uns die Leselust.
    Hier in des Pegasus Sphären
    Vergessen wir den Alltagsfrust.
    ……………………………………………….
    Wissen ist Macht,
    nicht wissen macht auch nichts?

    Was muss man im digitalen Zeitalter noch wissen?

    Ein kleines unorthodoxes
    Gedicht zum Allgemeinwissen:

    WISSEN FÜR BESSERWISSER

    Es hält unser Blut in Fluss der
    Thrombozytenaggregationshemmer,
    Welch klangvolles Wort.
    Bandar Seri Begawan ist
    Hauptstadt von Brunei,
    Ein herrlicher Ort.

    Kalaallit Nunaat ist Grönland,
    Der Mount Godwin-Austen
    Auch als K 2 bekannt,
    Eyjafjallajökull ein Vulkan
    Im vulkanreichen Island.
    Vigdis Finnbogadottir
    War mal Präsidentin hier.

    Wir kennen Parallaxensekunde
    Und Desoxyribonukleinsäure gut,
    Zaubern noch mit links die
    Positronenemissionstomografie
    Aus dem Hut.
    Die Stadt Hodmezövásárhely
    Fordert schon etwas Mut.

    Spricht man diese Worte
    Zügig und unfallfrei aus,
    Erntet man sicher Applaus.
    Kann man sie noch deuten,
    Ist man wohl unheimlich
    Den Leuten.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

    1. Danke, gleich online…

  3. Anfangs hilft uns das Lesen…
    bei der Förderung der Intelligenz.

    Später ist das viele Lesen ein Zeichen dafür,
    daß es wohl nicht wirklich funktioniert hat.

    – Nirmalo

  4. Lesen oder wahrnehmen?

    Es hält sich das beliebte Märchen, Intelligenz und Weisheit verhielten sich proportional zum geistigen Konsum von Büchern, Sätzen, Wörtern und Lettern. 🤗

    Die Formulierung „Autonome Wahrnehmung“ wäre doppelt gemoppelt, denn Wahrnehmung ist (falls es sich wirklich um diese handelt) immer autonom.

    Das „Problem“ mit der Wahrnehmung
    ist der Brei von hunderten von Büchern
    und Schriften, der uns die Brille verklebt.

    Den Schriften fehlt halt der Warnhinweis:

    LESEN SCHADET
    IHRER GEISTIGEN
    GESUNDHEIT

    Denn das WAHRNEHMEN erfordert ein erhöhtes Maß an Intelligenz, während wir beim LESEN – beinahe wie unmündig oder behindert – geistig an der Leine des Autors geführt werden.

    Das Lesen bedarf an Intelligenz
    allenfalls den stand-by-modus.
    Weisheit braucht es gar keine.

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