Aktuell entscheidet sich ja mal wieder, ob Großbritannien denn mit oder ohne Abkommen oder gar nicht aus der EU aussteigen wird.
Sollte Boris Johnson seine Brexitpläne im Parlament nicht durchbekommen, was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist, könnte es zu Neuwahlen kommen. Diese wären für Boris Johnson sicherlich nicht ganz verkehrt, hat er sich doch zumindest verbal als Hardliner gegeben, der den Brexit auch durchziehen werde, koste es, was es wolle. Ganz unabhängig davon, ob er ihn überhaupt durchziehen kann. Aber wollen, das wolle er.
Schön ist auch die Metapher, die er gerade verwendet. Er verglich den Brexit mit der Besteigung des Mount Everest. Man sei schon recht weit gekommen, habe den Gipfel, der in Wolken liegt, aber noch nicht erreicht. Schön ist diese Metapher auch wegen der latenten und etwas verklausulierten Andeutung, die darin steckt, dass nämlich nicht jeder die Kondition und die Ausdauer und die Kraft hat, den Gipfel zu erreichen. Viele geben ja vorher auf.
So heißt es also weiterhin, Brexit means Brexit. Wobei diese Sentenz natürlich etwas inhaltsleer ist. Andererseits ist sie genauso korrekt, wie Leberwurst means Leberwurst. Oder Mount Everest means Mount Everest. Oder shit means shit.



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