Der griechische Philosoph Platon formulierte in der Antike Gedanken, die als Ideenlehre des Platon bezeichnet werden.
Seiner Ansicht nach sind Ideen das wahrhaft Seiende, also die ontologische Realität. Eine derartige Idee ist unvergänglich und ewig.
Wenn man sich also fragt, warum es beispielsweise Menschen gibt, würde Platon antworten, es gibt sie, weil es zunächst die Idee Mensch gab. Ebenso beispielsweise bei Pflanzen oder Tieren. Die Evolution der Lebewesen fand statt, weil es die Idee Evolution gab. Auch das Universum gibt es, weil es zuvor die Idee Universum gab.
Die sichtbare Welt ist nach Platon nur eine Abbildung der bereits existierenden Ideen.



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