In der christlichen Urgemeinde gab es folgendes Ungemach. Man hatte, das war ja eigentlich zumindest vom Ansatz her ganz gut, das Geld zusammengelegt und lebte als Gemeinschaft. Wobei klar ist, dass so etwas immer auch soziale Probleme in sich birgt.
So kam es denn, dass die Reichen abends schon beim Abendmahl saßen und sich die Bäuche vollschlugen, während die ärmeren Leute noch irgendwo bei der Feldarbeit unterwegs waren. Wenn sie dann endlich dazustoßen konnten, waren die anderen schon pappsatt und zudem betrunken vom Wein.
Der Rat an die Urgemeinde damals war, das Abendmahl nicht als Fressgelage und Besäufnis zu feiern, sondern als Gedächtnismahl.




Kommentar verfassen