Ukraine: Manchmal helfen nur Waffen | ZEIT ONLINE

Zwar sind die USA vorerst ein wenig zurückgerudert, aber das laute Nachdenken über Waffenlieferungen an die ukrainische Armee ist sicher im Kreml angekommen: ein fortgesetzter Angriff des ukrainischen Territoriums durch russiche Truppen und durch von Russland trainierte, ausgerüstete und finanzierte „Separatisten“ kann wirtschaftlich sehr teuer werden – und auch für Moskau die unabsehbaren Folgen eines großen Krieges haben. Die Option der Waffenlieferungen ist auf jeden Fall sinnvoll – auch, um den Krieg dadurch womöglich ohne Anwendung der Waffen einzudämmen. Abschreckung hält vor Angriff ab – ein altes, aber wahres Prinzip.

Militärisch ist der Krieg in der Ukraine nicht zu lösen. Und doch könnten gerade amerikanische Waffenlieferungen an Kiew die Diplomatie wieder stärken. EIN KOMMENTAR VON CARSTEN LUTHER

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