Muslimische Sportlerinnen müssen zahlreiche Barrieren überwinden und treten dabei gegen Tradition, Religion und ihre Männer an.
Es ist ein kühler Morgen im Schlossgarten von Schönbrunn, als Zeliha Cicek durch den Nieselregen joggt. Sie trägt eine knielange Sportjacke, darunter eine Trainingshose. Andere Sportler grüßen sie mit einem Nicken. Laufsolidarität nennt das Zeliha, die für den Frauenlauf im Juni trainiert. Nur eine Spaziergängerin blickt ihr sichtlich verwundert hinterher, als sie in gleichmäßigem Tempo an ihr vorbeiläuft. Grund ist Zelihas grellrotesKopftuch, der Hidschood: eine Mischung aus Hidschab (Schleier) und Hood (Kopfbedeckung).>mehr.
foto:Thomas Hawk,flickr.com



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