Wenn Soldaten Leichen schänden, lässt sich das psychologisch erklären. Die Erniedrigung des Feindes findet dabei nicht nur auf dem Schlachtfeld statt.
Soldaten, die mit nackten Gefangenen für ein Foto posieren, auf die Körper getöteter Taliban urinieren, das wahllose Massaker eines Army-Sergeants an afghanischen Zivilisten oder zuletzt die Bilder mit Leichenteilen eines angeblichen Selbstmordattentäters – wann immer solche Vorkommnisse an die Öffentlichkeit gelangen, lautet eine gängige Reaktion: So ist der Krieg. Einzelfälle seien das, die nicht die Professionalität und gute Arbeit des Militärs diskreditieren dürften. Schlimm, doch diese Dinge passierten eben.
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foto: Russell Trow, gluemoon,flickr.com



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