Und dann bastelt sich jeder seine Religion…

Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich die “Hauptgeschichten” in der Bibel kenne. Aber denkste, denn kürzlich wurde ich eines anderen belehrt…

Das Buch der Richter ist eher eine düstere Lektüre, weil die Geschichte(n) immer nach demselben Schema verlaufen:

  • Das Volk Israel macht, was es will.
  • Sie hören nicht auf Gottes Grundsätze und Hinweise.
  • Gott lässt sie Schweres erleben, will sie aufrütteln.
  • Sie fangen an, um Hilfe zu rufen.
  • Gott schickt einen Retter, Richter, der sie aus dem Schlamassel herausführt.
  • Alles wird gut.
  • Dann fängt wieder alles von vorne an…
  • weiter geht es hier… Foto: A. Meissner


    Entdecke mehr von god.fish

    Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

    1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


    Kommentare

    59 Kommentare zu „Und dann bastelt sich jeder seine Religion…“

    1. @Khalid bin Rhub al Khali

      Ja, ist eine sehr fundamentalistische Charta, schlimm.

      Aber was hat das mit dem Artikel zu tun ? Oder wollten Sie das einfach mal loswerden ?

    2. Avatar von Khalid bin Rhub al Khali
      Khalid bin Rhub al Khali

      Was ist die Charta anderes als eine Ansammlung von Glaubenssätzen einer neuen Gewaltreligion? Schauen Sie mal mit dieser Perspektive darauf:

      Da wird eine Religion und ein Gott (Allah) als Rachegott für einen Heiligen Krieg umfunktioniert und missbraucht. Man kreiert zudem zwei Götzen, einen heiligen, – den als Kriegsgott missbrauchten Allah und den dunklen gefährlichen Gegenpart Allahs, – alle Juden in Bausch und Bogen. Dann weiht sich der Chef des Muslimbruderschafts-Ablegers Hamas zum Priester, dem man bedingungslos folgen muß. Wer das nicht tut, ist ein Feind des Glaubens. Damit man seinen Tempel sichert, spaltet man erst einmal das Land und verteufelt den Teil, dessen man nicht so sicher ist. Stimmt doch ganz gut mit der Micha-Geschichte überein, oder? Aber weiter:

      Dann kommen die Geldgeber von allen Seiten. Es regnet Gold über Palestina. Man nimmt das Gold gern an, doch nicht um Gutes damit zu tun, sondern um sich damit für den Heiligen Krieg zu rüsten und seine Macht auszudehnen. Das gemeine Volk spielt dabei keine Rolle. Auf den Dienst am Kriegsgott kommt es an. Menschenopfer aus der eigenen Bevölkerung nimmt man für diese Ersatzreligion bereitwillig in Kauf. Kalaschnikow und Raketen statt Landwirtschaft, Technik und Bildung! Man komme nicht mit dem Argument, das ginge in Palestina nicht. Man schaue zum Beisiel auf die UAE, die auch nur aus Wüste bestehen, aber ihr Geld sinnvoll einsetzen zur Entwicklung ihres Landes.

      Genug der Parallelen nach denen der Autor anfangs fragte.

      Meinen Sie nicht, dass das zur Micha-Geschichte passt?

    3. Fundamentalisten sind immer radikal. Christliche auch.

      Sicher ist es sinnvoller, das Geld sinnvoll einzusetzen.

      Ein Problem der Palästinenser ist sicher, dass sie unter schlechten Bedingungen leben und keine gute Bildung genießen. Das ist der ideale Nährboden für radikale Prediger.

      Allerdings ist es nicht so sinnvoll, von einigen radikalen Predigern auf eine Religion insgesamt zu schließen, von denen die große Mehrheit friedlich lebt.

    4. Avatar von Khalid bin Rhub al Khali
      Khalid bin Rhub al Khali

      Man sollte sich schon etwas Zeit lassen, bevor man antwortet.
      Ich habe die radikalen Prediger mit Micha verglichen und diese angeklagt und nicht die große sich nach Frieden sehnende Mehrheit, die ich, wenn Sie meinen Text nochmals lesen, bedauere, daß sie diesen falschen Priestern (Predigern) ausgesetzt sind, die keinerlei Interesse daran haben, daß es dieser Mehrheit besser geht.

      Es ist schlimm, was dieser Mehrheit von ihren „Führern“, eingekleidet in Glaubenssätze, zugemutet wird. Wenn sie einmal die paläsinensischen TV-Sender anschauen und sehen, wieviel Geld und wertvolle Zeit allein für Verhetzung übelster Art bis zu Mordaufrufen, Geschichtsklitterei, Verherrlichung von Selbstmordattentätern, den „Helden“ dieser falschen Religion , ausgegeben wird, anstatt Bildung auszustrahlen, dann können Sie nur verzweifel. Die Kindersendungen bestehen nur aus diesem teuflischen Gebräu. Der Bevölkerung wird die Bildung von ihren eigenen Herrschern vorenthalten, von niemandem sonst.
      Gruß
      Khalid bin Rhub al Khali

    5. Mag sein. Schlimm, wenn es so ist..

    6. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      @Peter Sem

      Ihre Argumetation ist lustig:

      Zunaechst: Ist Rom und das antike Griechenland wirklich untergegangen, ich benutze lateinische, sprich: roemische, Buchstaben, wir beschreiben unsere Sprachen mit den Begriffen der lateinischen Grammatik, unser Recht basiert auf dem Roms (es ist nicht so lange her, da war Latein Gerichtssprache), Skorates gilt bis heute als der Begruender der westlichen Philosophie. Die Liste liesse sih leicht fortsetzen. Fuer ein untergangenes Reich rund 1600 Jahre nach seinem Untergang doch recht beachtlich. Ich moechte eher sagen, das wir alle Roemer geworden sind und das Rom in letzter Instanz ueber die Barbaren siegte.

      Rom sei untergangen, weil das Christentum ablehnte: Schauen Sie in das Geschichtsbuch. Rom war in den rund letzten 150 Jahren seiner Existenz ein christlicher Staat. Man koennte sogar eher argumentieren, dass Rom unterging, weil es den alten Goettern nicht mehr huldigte.

      Stellen wir uns einmal vor, wir saessen vor dem Tempel des Jupiter Optimus Maximus, dem Hauptstaatstempel Roms etwa zur Zeit der Regierung des Hadrian, also zur Bluethe des Roemischen Reiches: Wuerde nicht alles, was wir saehen und wuessten fuer die Macht und den Schutz der roemischen Staatsgoetter sprechen? Haette nicht rund 500 Jahre frueher ein Athener mit dem gleichen Recht fuer die Macht der Pallas Athene, als Stadtgoettin Athens, argumentieren koennen? etc.

    7. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      @theolounge

      Was objective vorhanden ist, ist auch messbar, ansonsten waere nicht objectiv vorhanden. Bei Empfindungen ist das etwas schwieriger, schliesslich koennen wir nicht 24 Std. am Tag im fMRI-Scanner liegen.

      Wenn wir wirklich an Erkenntnis interessiert sind, dann bleibt uns nichts anderes uebrig als alle „Empfindungen“ auf objectiv messbare Daten zurueck zufuehren und von dort aus anzufangen zu verstehen, in der Realitaet existiert. Um bei meinem trivialen Beispiel zu bleiben: Die Aussage, mir sei kalt, ist fuer sich genommen von geringen Wert zu verstehen, was in der Realitaet passiert. Die Aussage im Zimmer herrscht eine Temperatur von -10°C ist da schon sehr viel hilfreicher.

      Der Sprung vom einzeln Atom zum menschl. Gehirn ist etwas gross (immerhin bestand zwischen der Bildung der ersten Atome und der Entstehung des menschl. Gehirns runde 13 Mrd. Jahre).

      Denken wir einmal an ein Fluginsektenhirn: Dieses, im Vergleich zum menschl. Hirn, sehr primitive Hirn muss ein Model von Zeit und Raum besitzen, um sich orientieren zu koennen, es muss in der Lage Sinneseindruecke zu verarbeiten und mit diesem Model zu gleichen, um erfolgreich durch die Lauft navigieren zu koennen. D.h. selbst diese primitive Hirn hat die Faehigkeit Daten zu verarbeiten, sie auszuwerten und gegen ein Model zu interpretieren.

      Gehenn wir mal einen Riesenschritt weiter: Bei den Schimpansen (die mit uns und den Bonobo eine Gruppe des Tierreichs bilden) sind diese Faehighkeiten sehr viel weiter: Schimpansen haben eine Vorstellung von sich selber („Bewustsein“) – i.a.W.: Ein Model ueber eine bestimmte Sache und sind sogar in der Lage dieses Model auf andere Schimpansen zu uebertragen (sog. „Theory of Mind“). Das ist zwar um Kategorien komplexer als bei einem Insekt, basiert aber auf den gleichen Grundmechanism. Was uns vom Schimpanen unterscheidet ist „nur“ der UMstand, dass wir diese Faehigkeiten noch weiter ausbauten. Es gibt keinen grundsaetzlichen Unterschied in den cognitiven Faehigkeiten eines Schimpansen zu einem Menschen, die Unterschiede sind graduell. Wir duerfen dabei auch nicht vergessen, dass zwiwchen dem Auftretten der ersten Exemplare der Gattung Homo und den ersten Anzeichen, von dem was wir „Kultur“ nennen einige Mio. Jahre liegen.

      Ich sehe hier keinen Platz fuer „inmaterielles Ich“, dass sich des Gehirn bemaechtig habe.

    8. Was wir nicht messen können, gibt es demnach nicht, oder ?

      Wenn wir keine Methoden haben, um Wind zu messen, dann gibt es ihn nicht. Manche Menschen sehen zwar seine Auswirkungen und behaupten, manche Baumwipfel würden sich aufgrund des Windes bewegen. Naturwissenschaftler müssten diesen Menschen aber antworten: nein, Wind kann es nicht geben. Und ist der Mechanismus zwar noch unklar, warum sich Baumwipfel bewegen, aber wir haben verschiedene Theorien, zb dass Bäume während der kalten Jahreszeit sich zusammenziehen, was zu Spannungen führt und was dieses Wiegen der Baumwipfel veranlasst.

      Zum „ICH“:
      Ja, es ist wohl gut, wenn man zwischen kognitiven Fähigkeiten und Seele differenziert. Das, was wir im Gehirn wahrnehmen und messen können, sind kognitive Fähigkeiten, die wohl analog (oder doch zumindest ählich) wie Computer zu funktionieren scheinen.

      Das was uns ein Rätsel ist, ist die Frage nach dem „ICH“. WER nimmt eigentlich Schmerz wahr ? Es sind doch nur Nervenzellen im Gehirn, die anderen Nervenzellen Schmerz als Aktionspotential weiterleiten. Da dürfte doch niemand Schmerz empfinden. Es sind nur Informationen. WER aber ist dieses ICH, das den Schmerz empfindet ?

      Interessant zum Verstehen, was ich meine: Warum wir das Leib-Seele-Problem nicht lösen können: http://theolounge.wordpress.com/2008/01/18/warum-wir-das-leib-seele-problem-nicht-losen-konnen/

      Auch ganz interessant, wenn auch im Stil der WELT geschrieben: Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod http://theolounge.wordpress.com/2008/07/09/quantenphysik-die-seele-existiert-auch-nach-dem-tod/

    9. Rheinlander,
      Auch wenn Du Deine Thesen ehrlich und aufrichtig
      meinst und hervorbringst, dennoch kennst Du den wahren Juden wie Christen-Gott nicht, noch seine Aussagen und Prophezeiungen.
      Lese mal Daniel Kapitel 2,:
      Da wird Daniel vom König Nebukadnezer ersucht seinen Traum zu deuten, sei es um Leben oder Tod.
      Und da antwortet ihm Daniel im Kapitel 2, vers 39:
      Wie das eherne Königreich(Rom) nach seinem Königreich regiert mit harter Faust und wie es zerbrochen wird mit dem Reich des „Ziegenbocks“ und Griechenland. Vers 40;
      Er sagt:
      „Zu dieser Zeit solcher Königreiche wird GOTT des Himmels ein Königreich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Königreich wird auf kein anderes Volk kommen, (die vom Menschen /
      Fleisch und Blut gegründet werden auf Erden.)
      Es wird alle diese Königreiche zermalmen und verstören; aber es selbst wird ewiglich bleiben.
      Vers 45 sagt uns,
      wie alles geschehen soll was Gott im Voraus zugesagt und prophezeit hat seinem Diener.

      Dieses ewige Königreich, um dem es geht, ist das Reich Gottes und Königreich Jesu Christi, in dem, kein Mensch noch von Menschen organisierte Religion, Kirche, Tempel, Gemeinde oder Sekte,
      ein Mitsprache-Recht noch ein Monopol hat.

      Rheinlaender, Du gefällst mir darum, weil Du ein Sucher nach der ewigen Wahrheit bist, und hat auch Recht,wenn Du schreibst, dass das Christentum um 150 Jahren in Rom existierte,doch bei wem ist hier meine Frage?
      DIE urchristliche Gemeinde in den Anfängen,
      33 n Chr. bis 150 n.Chr.
      war eine unmittelbare Schöpfung, Zeugung und Geistgeburt aller Wiedergeburtschristen, durch den Heiligen Geist, den Gott, unter dem Alten und Christus,
      unter dem neuen Testamnet Gottes den Menschen zugesagt hat, so sie IHN aufnehmen und dem inneren geistigen und göttlichen Licht folgen und gehorsam sind.
      Gehorsam dem Geist und Wort Gottes und dem Allerheiligsten Glauben, das alles, eine Gabe Gottes und eine Frucht des Heiligen Geistes ist.
      Rheinlaender,
      Mit Deinem natürlichen Glauben, kannsr Du wohl Berge besteigen, eine Ehe gründen, viele Länder bereisen, Wissenschaften studieren, und viele schöne Dinge auf Erde erblicken und tun,……
      ABER in dem Reich Gottes und Himmel, und auf dem Weg und TÜR zu GOTT durch Jesus Christus, den einen anderen gibt es nicht, nützt Dir alles nichts!!!
      Da ist alles menschliche natürliche Getue umsonst!!!

      Paulus schreibt den Juden,den Römern und den Griechen folgendes von dem Glauben, der einen Menschen und Sünder gerecht und selig macht vor Gott, so er zu dem wahren Glauben gekommen ist und in ihm,vor Gott lebt: „DENN ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine KRAFT GOTTES, Kraft Gottes und keine menschliche Anstrengung.
      Die da selig macht alle,(und kein Mensch noch Institut macht den Menschen und Sünder selig vor Gott.
      Die daran glauben,
      die Juden vornehmlich und auch die Griechen.

      Sintemal darin offenbart wird die Gerechtigkeit GOTTES,( und keines Menschen noch Religion, etc.
      welche kommt aus(natürlichen) …….GLAUBEN……..
      IN GLAUBEN (GOTTES); wie denn geschrieben steht:
      DER GERECHTE wird seines GLAUBENS leben“.
      Römerbrief Kapitel 1, 16-17
      Von diesem Allerheiligsten Glauben,welcher ist der Alleinseligmachender Glaube eines Christenmenschen, ist CHRISTUS allein,
      der Anfänger und Vollender, so Er vom Menschen aufgenommen und in Ihm, das Wohnrecht eingeräumt wurde. Johannes 1, 1-13/ Offenbarung 3,20

      Nichts ist der Mensch und nichts hat der Mensch vor Gott, das Gott gefallen könnte und Er bei ihm eine Ausnahme macht zur Versöhnung und Heil in dem Reich Gottes und Ewigkeit, auch wenn er alle irdische Habe den anmaßenden Oberen der Religionen bis hin zu den Sekten spendet,
      Oder menschliche und weltliche“ Wissenschaften“ auf der Erde, und von Anfang der Menschheit studiert.

      Der Schöpfer- Gott und Schöpfer-Geist, von dem einige Mystiker und Poeten der Griechen, was ich zugebe, gesagt haben:
      „Fürwar, Er/dieserGOTT, ist nicht ferne vo neinem jeglichen Menschen unter uns.
      Denn in IHM leben, weben und sind wir“! Apostlg. 17,

      Doch diese Betrachtung und Epoche wie Zeitrechnung
      bezeichnet Gott, als die Zeit der Unwissenheit, oder die Zeit, des vom natürlichen Menschen „gewollte“ Unwissenheit- hat ein ENDE durch Jesus Christus erfahren. Apostelgeschichte 17, 30-32
      Gott ist durch Jesus Christus,
      allen Menschen auf Erden nahe gekommen und verweigert sich keinem Menschen, gleich wieviel er gesündigt hat.
      Christus steht vor der Herzenstür aller Menschen und bittet um Einlass.Offenbarung 3,20
      Hebräerbrief Kapitel 13,8
      1.)Christus,der >gesternheutelebendig < für Gott ist und Gott für ihn.

      3.)CHRISTUS, und derselbe auch in Ewigkeit,
      Eine Erfahrung aller Menschen und unsterblichen Seelen, doch für viele Menschen heißt es zu spät!!!

      Die Tür zum Paradies und Reich Gottes ist zu!!!

      Solche letzte Erfahrung, wünsche ich weder Dir Rheinlaender noch Andy, und auch nicht alle meinen Lesern bei wordpress.
      Solltest Du Rheinlaender einige
      "wissenschaftliche Rechtschreibefehler" von mir hier gefunden habe, so darfst Du sie behalten,
      ich schenke sie Dir vom ganzen Herzen.
      Bleib mir gesund in Deiner kritischen Neugier und Sehnsucht zu dem ewigen Gott und einen HEILIGEN,
      durch den wir das Leben und volle Genüge haben.
      Peter Semenczuk
      Autor und Herausgeber christlich-theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag: Umsonst
      wie Christus seinen Jüngern und Aposteln geboten hat. Matthäus 10,8 /Apostelgeschichte 3,6

    10. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      Zunaechst ein Missverstaendnis: Messen bedeutet jede Form der objektiven Wahrnehmung. Eine Aussage wie „Die Baumwipfel bewegen sich stark, es ist offensichtlich stuermisch“ stellt genauso eine Messung dar, wie „Die Windgeschwindigkeit betraegt 36,3 m/s“. Der Unterscheid besteht nur in der Genautigkeit.

      Nein – ich sehe keinen Grund den Begriff „Seele“ einzufuehren. Es gibt keinen objectiven Hinweis auf die Existenz eines solchen „Etwas“. Warum sollte man dann damit arbeiten.

      „Leib-Seele“: Der Artikel ist schwach; er ignoriert runde 20 Jahre Hirnforschung, in denen man tieferes Verstaendnis die Generierung dees „Ich“ durch das Gehirn erfahren hat.

      „Nahtod“: Wenn sie ein Nahtoderlebnis haben wollen: 90-160 mg Ketamine intravenoes. Sie werden einen netten 30-45 Min. Ausflug ins Jenseits haben, mit etwas Glueck inklusive Tunnel, Licht und Aufloesung des Bewustsein. Ziemlich trivilal und beliebig reproduzierbar.

    11. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      Ich mag hier nicht weiter ins Detail gehen, es gibt einige Sexualpraktiken bei denen der Koerper durch eine Kombination von Drogen, extremer Reizung von Nerven, die ansonsten in dieser Art nicht gereizt werden und koerperlicher Grenzbelastung, Nahtoderfahrungen, einschliesslich „Out-of-Body“-Erfahrungen, nahezu gesucht und provoziert werden.

      Man mag diese Bereiche fuer abseitig halten, aber man kann die normale Funktion des Hirns wahrscheinlich am besten bei „Freaks“ studieren.

      Zusammengefasst: Nahtoderlebnisse habe etwas zu tun mit Reaktion des Gehirns auf Extremsituationen, aber geben keine Andeutung eines Hinweise auf irgetwas „Uebernatuerliches“.

    12. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      @Peter Sem

      Ein kleiner Tip: Wenn Sie jemand ausserhalb Ihres Glaubenssystem ueberzeugen wollen, dann sind Bibelzitate kaum hilfreich. Fuer Nichtchristen ist die Bibel ohne jeden Beweisswert. Wenn Sie ausserhalb ihres Zirkel etwas erreichen wollen, jemand ueberzeugen, so gibt es nur die Moeglichkeit ueber die fuer allen Menschen verbindliche Arguentation zu arbeiten: Der rationalen Erlaeuterung.

      Vor allen sollten Sie Ihre „Hausaufgaben“ bezueglich grundlegender historischer Fakten machen, dazu gehoert z. B. das elementare Wissen, dass das Christenthum defacto 313 im Jahr von Konstantin d. G. zur Staatsreligion erhoben und mit einer kurzen Unterbrechung unter Justian Apostata bis zum endgueltigen Zusammenbruch des Roemischen Reiches im Jahr 476 auch blieb.

      Wenn Sie das natuerlich nicht wollen, dann bleibt Ihnen nur die „geistige Onanie“, die sich vielleicht gut anfuehlt, aber keine bleibenden Resultate erbringt.

    13. @Rheinländer

      Nein, das Christentum wurde nicht von Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben. Konstantin übte Toleranz und erlaubte, dass jeder der Gottesverehrung folgen dürfe, der er folgen wolle.

      Staatsreligion wurde das Christentum erst unter Kaiser Theodosius 391.

      Ansonsten bitte nicht ausfällig werden gegenüber anderen Menschen, die hier kommentieren. Danke.

    14. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      Ich habe mit Bedacht das Wort „defacto“ verwendet. Die formale Toleranz ging weiter als eine blosse Toleranz. Es wurden z.B. nicht Christen zu den Staatsaemtern zugelassen, sondern bevorzugt eingestellt. Die kaiserlicher Donationen und Opfer an die alten Goetter wurden weitgehend eingestellt. Konstantin griff direkt in die Verhandlungen der Kirche ein und berief und bestimmte weitgehend den Verlauf des Konzilis von Nicelae. Wir wissen aus der Biographie von Julian Apostata, dass es um 340 fuer ein Mitglied der kaiserlichen Familie nicht moeglic war nicht Christ zu sein.

      Ich denke nicht, das ich ausfaellig wurde, allein im Engischen gibt es eine sehr schoene Redewendung: „to call a spade a spade“ und daran halte ich mich (sollte ich einmal ein Wappen fuehren, das waere der Sinnspruch). Das ist eine Frage der intellektuellen Redlichkeit.

    15. Rheinlaender,
      wiederum irrst Du,
      dass der damalige Kaiser Konstantin,
      die Macht, Legitimation und das Recht hatte,
      die römisch-katholische Religion und Kirche,
      die aus meistens,weltlichen Bischöfen bestand,
      zum sogenannten Christentum zu erheben.

      „Ein Gotteslästerer und Verräter Jesu Christi ist der Mensch, der sich anmaßt die einzig wahre Lehre und Theologie des lebendigen Gottes und Jesu Christi,
      den Natur und Heidenreligionen der Römer und aus der Steinzeit, >gleichzustellenGotteslästerungVerleugnung und Verrat< an Jesus Christus,
      an dem Geist Gottes und der einzig wahren Lehre und Theologie des lebendigen Gottes,
      wenn anmaßende und selbstberufene "Fromme" zu der damaligen Zeit, sich hinsetzen mit dem König
      Konstantin und das "Religionsedikt" im Jahre 312 n.Chr, ausarbeiten und für alle, die sich Christen nennen,
      zur Anerkennung und Befolgung anweisen.

      Welch eine Verfolgung dieses R.ed. hervorgerufen hat für alle wahren Christen, nicht nur in Rom,sondern auch in Griechenland, Asien, Jerusalem, Antiochien etc, hast Du bewusst unterschlagen, von den drei Kreuzzügen und den nachfolgenden Verfolgungen der Juden in Spanien und Frankreich mit seinen Scheiterhaufen ganz zu schweigen.
      Ich erkenne Dich jetzt, aus welchem Lager und unter welchem "Schafsfell" Du hier agierst, denn an Deiner Religion der leeren und nichtssagenden Worten und Zeremonien und dem sogenannten "Glauben", klebt Blut vieler unschuldiger Menschen der letzten 1800 Jahren.
      Tue wenigsten Buße für Dein eigenes Leben, den die anderen Deines "Glaubens", wirst Du nicht retten noch selig machen können. Peter Sem.

    16. Avatar von Rheinlaender
      Rheinlaender

      Nun bevor ich mich wieder dem Geldverdienen witwe (die naechsten rechnungen kommen bestimmt):

      Dass ich kein Katholik bin duerfte eigentlich klar sein. Meine geistigen Vaeter heissen eher Sokrates, Marcus Aurelius, Epikur, Spinoza, David Hume, Demokrit und andere.

      Natuerlich hatte Konstantin d.G. das Recht die Religionsangelegenheiten im Roemischen Reich zu regeln. Dieses Recht hatte schon Tiberius selbstverstaendlich wahrgenommen. Der Unterschied war „nur“, dass er dies radikaler durchfuehrte als alle seine Vorgaenger.

      Und: Wer haette ihn daran hindern koennen?

    17. @Rheinländer:

      vielleicht interessant für Sie:

      Unsere tägliche Auferstehung
      http://theolounge.wordpress.com/2009/04/11/unsere-tagliche-auferstehung-2/

      Und hier die wissenschaftliche Theorie dazu (nicht NATURwissenschaftlich, sondern geisteswissenschaftlich):

      Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?
      http://theolounge.wordpress.com/2008/10/06/die-auferstehung-jesu-realitat-oder-humbug-2/

    18. Avatar von philgeland
      philgeland

      Konzile wie der von Trient gehören auf jeden Fall schon mal zu den grossen religiösen Bastelstuben der europäischen Geschichte.
      „Ein jeder“ wird wohl nicht in der Lage sein, so was hinzukriegen.
      Dazu bedarf es schon einer kollektiven Anstrengung.

    19. P. S. (mal wieder)
      Das mit dem Konzil von Trient war eine echte Freudsche Fehlleistung. Vielleicht liegt’s ja am Besuch des amtierenden Papstes auf den Britischen Inseln. (Schliesslich ist die Katholische Kirche genaus wie vor fast 500 Jahren in der Defensive … Die müssen sich jetzt was einfallen lassen, „intellektueller Papst“, und so weiter …)
      Kurz: Ich meinte die Konzile von Nicäa (Nicea).

    Kommentar verfassen

    Entdecke mehr von god.fish

    Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

    Weiterlesen