Böses Omen für Nahost

violence toban blackIsraels Gaza-Krieg hat Hamas geschwächt – und noch viel radikalere Islamisten gestärkt. Es wird Zeit, dass der Westen die Organisation als Mitspieler akzeptiert. > mehr.

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foto: toban black,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Böses Omen für Nahost“

  1. Avatar von advocatus-vocabuli
    advocatus-vocabuli

    weil hier jetzt schon 2 (ZWEI!) Threads zum Juèdisch-christl. Dialog geschlossen sind, muss man notgedrungen woanders weiterposten oder vorschnell die Klappe halten…
    Was ist richtiger?

    Keine Ahnung….;-)

    Damit man aber mal ansatzweise sieht, weshalb die eine Seite da so mauert & (re-)agiert , ist es hilfreich, deren Webpresenzen auf konsisteny, Qualitàt, VERSTÀNDLICHKEIT , Humanitàt, Menschenrechte, Synchronisation mit bestehenden laizistischen Gesetzen(!!!) & Demokratienàhe vs. Fundament. Ideologie & Zauberei o. à. KRITISCH zu LESEN, zu HINTERFRAGEN…

    ist zum Glueck zu Zeiten des WWW kein grosser, teurer Aufwand mehr , volla^:
    eine Kostprobe chasarisch-kabbalistischer Konvertiten- & Proselytenproblematik, teils im Blick auf Heiraten zw. gojim, gorem & Baalei Teshuva &, &, & …
    Die Website, also der Autor, will hier Leuten weissmachen, dass das ganz normale Juèdische (hebràische) Probleme seien, was aber schon ohne viel Fachkenntnis, mit meinem bisschen Wissen aus der Thora, schrill verneint werden kann!!!)
    http://hamantaschen.blogspot.com/2007/02/giur-und-halacha.html
    Giur & Halacha

    B“H

    Eines vielleicht erst einmal kurz vorweg:
    Meiner Meinung nach sollten Konvertiten nach dem Giur ein neues Leben beginnen. Ohne ihr Altes zu vergessen, versteht sich. Manche Konvertiten leben auch nach dem Giur weiter mit dem Thema. Sobald allein schon das Wort GIUR auftaucht, wird das Thema sofort wieder aktuell.
    Es muss im Leben weitergehen und man sollte mit dem Thema abschliessen, um sich auf ein Weiterleben „danach“ konzentrieren zu koennen und nicht immer wieder alles neu aufrollen. Das Leben nach dem Giur besteht nicht nur aus Giur. Life goes on.
    ______________________________

    Schon zur talmudischen Zeit gab es unterschiedliche Ansichten ueber die Aufnahme von Gerim (Konvertiten) ins Judentum. Einige Rabbiner (Talmud Pesachim 87b) begruessten die Aufnahme, andere dagegen sahen Gerim als eine Plage (Yevamot 47b).

    Die Talmud Traktate Gerim und Yevamot beschaeftigen sich ausgiebig mit dem Thema Giur. In beiden Traktaten (Yevamot 47a) lehrt die Gemara, dass die Rabbis einen potentiellen Konvertiten darauf aufmerksam machen sollen, dass er sich eventuell einem Volk anschliesst, welches verfolgt und gehasst wird.
    Daraufhin folgt eine Auflistung der Mitzwot (Gesetze), die der Konvertit mach dem Giur einhalten muss.

    In Yevamot 47b heisst es, dass Konvertiten, die nach dem Giur keine Mitzwot halten, eine Plage fuer Israel seien. Rashi erklaert dazu, dass diese Gerim geborene Juden verleiten koennten, auch keine Mitzwot mehr zu erfuellen.
    Die Tosafot haben eine ganz andere ueberraschende Meinung: Gerim halten sich oft strenger an die Mitzwot als geborene Juden und koennten somit die geborenen Juden vor G-tt in einem schlechten Licht erscheinen lassen.

    Ein Ger, der einen geborenen Juden heiratet, aber keine Mitzwot mehr einhaelt, ist dennoch Jude und die Ehe ist gueltig (Yevamot 47b). Obwohl er „suendigt“, behaelt er seinen juedischen Status (siehe auch Sanhedrin 44a, Rashi und Tur). Ein Konvertit muss in der Zeit, in der er in die Mikwe geht, bereit sein, die Mitzwot einzuhalten (Yevamot 47b).

    Jemand der nur aus Liebe, Angst oder zwecks Heirat konvertiert, wird im Traktat Gerim, Kapitel 1, nicht als Konvertit gesehen. Man muss allein aus religioesen Motiven konvertiert sein. Offensichtlich gibt es einen grossen Unterschied, mit welcher Intension jemand in die Mikwe geht.
    Nach saemtlichen Auflistungen folgen am Schluss des Traktates Komplimente, dass G-tt ernsthafte Konvertiten liebt.

    Die Realitaet schaut heute weitgehend anders aus, wobei zwischen nationalreligioesem und haredischem Beit Din unterschieden werden muss. Bei Nationalreligioesen herrscht die Meinung, dass wer schon zwecks Ehe konvertiert, zumindest juedische Kinder haben soll. Und wer weiss, vielleicht werden die ja sogar einmal religioes.
    Haredim haben natuerlich strengere Vorstellungen und schon allein das Aufnahmeverfahren in den Giurprozess verlaeuft anders.

    Nicht jeder Giur ist gleich Giur. Ich hoerte einige Stories von Freunden, die beim Rabbanut (Oberrabbinat) konvertiert waren, doch im Endeffekt bei eben jenem Rabbanut auf Schwierigkeiten stiessen, eine Heirat bewilligt zu bekommen. Ploetzlich begannen die Rabbiner mit Nachforschungen ueber den religioesen Background. Vor allem, wenn ein Konvertit einen geborenen Juden heiraten will.
    Heiratet ein Konvertit einen anderen Konvertiten, so gibt es gewoehnlich keine Probleme.
    Ein Bekannter von mir (in der Yeshiva Machon Meir konvertiert und religioes) wollte die Tochter eines Cohen (halachisch einwandfrei) heiraten und hatte die groessten Probleme, eine Bewilligung zu bekommen.

    Laut kabbalistischen Quellen findet waehrend der Mikwe ein Seelenaustausch statt und der Konvertit bekommt, wenn er ernsthaft bei der Sache ist, eine neue juedische Seele (Neshama).

    Vor dem Eintritt in einen Giurkurs sollte sich jeder auf alle Faelle informieren; werden der Kurs bzw. das Beit Din hinterher anerkannt und von wem und wo ?

    Etwas mehr zum Thema Giur gibt es am Donnerstag in meiner woechentlichen Thoraparsha. In YITRO diese Woche konvertieren Yitro (Moshes Schwiegervater) und die Israeliten. Die Mefarshim (Kommentatoren) haben eine Menge zu dem Thema zu sagen; vor allem der Vilna Gaon.
    Posted by Miriam Woelke at 8:23 PM
    Labels: Giur

    Na, begeistert??? Zu viel versprochen ???

    Gott & G-tt mit den ADhS!
    Die sagen wenigstens schonmal, was sie denken ! da gehts lang!

    und wer Mittelalter & Rabbuliniker -Willkuèr will, der stelle sich in obige Warteschlange , ihr Name ist:
    –>> L i l l i t !
    (Finanziell lohnt sich das ja ;-))
    d.l.

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