Häutungen

NatternhemdAm See dachte ich heute darüber nach, was es heisst, dass der Glaube sich immer wieder neu erfinden muss. Persönlich glaube ich, dass wir in unserer geistlichen Entwicklung nie hundertprozentig ankommen werden. Das ist nicht etwa negativ gemeint, wir müssen nicht mit einem Loch im Leben herumlaufen, das uns permanent schmerzt und für das wir eine (er)Füllung suchen. Jesus hat uns schon satt gemacht (Johannes 4,14). Dennoch heisst glauben in Bewegung bleiben. Vielleicht in unserer Zeit mehr als in früheren. In dem Masse in dem unser Leben sich verändert wird unser Glauben, unsere Art zu glauben, sich verändern müssen.
Hier ist der Unterschied zwischen Menschen in der Postmoderne und den Menschen früher:  unser Leben weist mehr Veränderungen auf und ist “schneller” als das früher der Fall gewesen ist. Früher hatte man eigentlich nur drei Phasen: Kindheit, Erwachsenheit und Alter. Oft stand schon mit der Geburt das komplette Leben fest und es war klar, was das Kind beruflich machen würde, wen es heiraten würde, wo es wohnen würde usw.
Heute ist das Leben (zum Glück!) dynamischer. Aber diese Dynamik hat einen Preis: unsere Leben büssen viel an Konstanz ein. Man kann nicht mehr sagen ob und wie lange man in dem Beruf, den man gerlernt hat arbeiten will. Partnerschaften und Freundschaften ändern sich, ebenso wie Wohnorte. Durch Medien und die immer besseren Reisemöglichkeiten strömen mehr Eindrücke auf uns ein als auf die Menschen anderer Zeitalter. Ich habe mal gehört, dass bei Männern die erste Lebenskrise um die dreissig kommt. Das ist die Zeit in der man merkt, dass Weichen gestellt werden, die unter Umständen das Leben lange Zeit in eine bestimmte Richtung fahren lassen. Man stellt sich Fragen wie “ist das wirklich die Frau mit der ich alt werden will? Ist das wirklich der Job, den ich mein Leben lang machen werde? usw.” Ich habe das Gefühl, dass es mittlerweile mehr solcher Krisenpunkte gibt. An jedem dieser Punkte, und noch mehr wenn das Leben sich gravierend verändert, wird auch der Glaube hinterfragt. Gott wird in unseren Überlegungen immer eine Rolle spielen und wir werden den Glauben ebenso wie unser gesamtes Leben immer wieder neu erfinden müssen wenn wir wollen, dass er relevant bleibt.
Als ich über diese Sachen nachdachte erinnerte ich mich an die Schlange, in dem Landschulheim wohnte in dem wir bei Willo übernachtet haben. Es war eine recht grosse, vielleicht ein Python. Sie lang träge da und neben ihr an einen Pin hingen wie an einer Garderobe ihre Häute. Schlangen häuten sich bei jedem Wachstumsschritt, den sie tun. Für kurze Zeit kann es so aussehen, als hätte man zwei Schlangen im Terrarium. Dann vertrocknet die Haut und wird farblos. Vielleicht verstösst es gegen die Regeln des guten christlichen Geschmacks ausgerechnet von Schlangen zu lernen, aber ich finde, dass das ein schönes Bild dafür ist, wie wir im Glauben wachsen. Hinter jedem von uns liegen wie Schlangenhäute alte Arten den Glauben zu leben. Die Häute sind längst verblichen, nur Erinnerungen zu denen man nicht mehr zurück kann. Ich könnte nicht mehr meinen Glauben in einer hyper-charismatischen Gemeinde leben wie mit 23. Ich könnte auch nicht mehr zurück zu der Zeit als ich in einer grossen Gemeinde Publikum war. Alle Phasen waren gut und haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich blicke dankbar zurück, aber letztlich sind es Häute, in die ich nicht mehr passe.

[Originalpost]

Bild: © bellmers | pixelio.de


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Kommentare

21 Kommentare zu „Häutungen“

  1. Kann es auch sein, dass man irgendwann nicht mehr in die „christliche Haut“ passt? Ich meine, charismatisch hin oder her, aber das ist doch beachtlich, wenn man immer noch so was wie ne Grundlage hat, der man treu bleibt. Vielleicht ist Weiterentwicklung, Veränderung auch leichter, wenn da was ist, das „starr“ bleibt… Die Bibel oder so 😉
    Denn manche Dinge scheinen sich im Glauben dann ja doch kaum zu verändern. Alle Häute haben etwas ureigenes, gleiches oder so.

  2. eine schlange wirft ja auch immer schlangenhäute ab. es ist schon immer ähnlich, der unterschied ist nur die größe der haut.

  3. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    M. Meinung & Erfahrung nach w i l l Jesus ja führen:
    (…..Wenn er es denn darf, — I C H entscheide das!!!!!! Täglich immer neu, von Sekunde zu Sekunde muss er sich Vertragsverlängerung holen ?!)

    Dann:
    >>> Er Chef , ich Prokurist oder so….

    Ohne Häutungen wird das kaum abgehen , da man i.d. Regel von Eltern & Gesellschaft, Pastor & Kirchengruppe —-wahrscheinlich unvermeidbar, also notgedrungen?—
    oder ggf, —in m e i n em Weltbild ist satan ja auch noch present……..durch mehr oder weniger zarte, geschickte diabolische Unterwanderung meiner religiösen Core-org , in die ich z. B. reingeboren wurde, oder die ich mir leichtfertigerweise selbst suchte, sei`s drum…….
    ……ein alles andere als perfektes, wirklich konkret zutreffendes Gottesbild/Jesusbild mitbekommen hatte ?!
    ( gemixt auch häufig noch mit Lehrirrtümern, z.B. Fegefeuer….das gehört meist zusammen bzw. ist ein Stück weit eh dasselbe!)
    …..
    Weil die Lehre, das Dogma, ja Gott , Jesus & den Hl. Geist dem Menschen, i.e. dem Geist des Menschen darstellt = definiert!
    …& so seine Erwartungen an Gott & seine Herangehensweise an Gott ziemlich vorgibt !!!

    –>>> B R AN D G E F Ä H R L I C H ????
    –Jooo!

    Natürlich ist deshalb leider nicht mehr so völlig egal, welcher Lehre ich gerade anhänge, werden auch da Häutungen notwendig ?!
    Und:
    Da man, zusätzliches Problem, auch nicht als Mitarbeiter Jesu geboren wird …….

    D A S wäre also ggf. eine echte, ernstzunehmende Beruf(ungs-)ausbildung?! –Jo, Maybe……

    Wo ich eh schon mal am denken, inventarisieren, theoretisieren, reflektieren bin:
    Man bedenke i m m e r , daß Jesus für uns das weitestgehend unmöglich möglich macht, oder?

    Meine Bibel sagt mir, daß das Leben als Christ einem Menschen ohne diese 1:1 eheähnliche (fast schon) Partnerbeziehung zu Jesus unmöglich ist ……

    Falls das so stimmt , wird das ja Konsequenzen haben 😉

    Wird das nicht gar für einen selbst &/o die Umwelt wie ne schwere religiöse Psychose manchmal aussehen ?
    considering …

    Buchtip: Gerhard Padderatz: “ Gott, allmächtig, ohnmächtig, gerecht?“
    Adventverlag Lüneburg

    d.l.

    P.s.:
    Geht „es“ einfacher, billiger, nebenwirkungsärmer, stromllinienförmiger, gesellschaftlich besser anerkannt als zu Apostel- & Märtyrerzeiten & wenn ja, warum?
    Hat satan nachgelassen ???
    d.l.

    P.p.s.:
    Vielleicht zuuu weit „off_topic“ aber es quält mich so sehr, daß ichs riskier, das hier auch gleich mal mit anzuschneiden, sorry:
    >>> In meinem religiösen Weltbid , (korrigiert mich da ggf. gerne!!! ) ja l e i d e r, so gestört der „gestört“ lauf ich seit Jahren schon rum, arbeitet satan ja leider zu ca. 80 – 90 % , also fast nur i n n e r h a l b von Kirchen.
    Die Ungläubigen hat er doch eh sicher auf seiner Seite, oder?!
    Vereinfacht ausgedrückt, natürlich 😉
    Ich bin heftig?
    Da bin ich jetzt aber mal gespannt, ob ein „re“ kommt…..
    d.l.

  4. Sieht wie ne schwere religiöse Psychose aus: Christ sein. Ja, das glaube ich auch. 😉 Für mich und andere, aber vor allem für mich.
    Nee, ich glaube eigentlich nicht, dass es jetzt einfacher geht als zu apostolischen Zeiten. Die Religion ist anerkannt, aber nicht der Glaube. Wir machen nur mehr Kompromisse heute. Sind zufrieden mit der Verpackung, um sie auf den Schrank zu stellen.
    Der Satan, ja, das wäre mal ein Thema für sich, find ich sehr interessant, aber da traut sich keiner was in Worte zu fassen. Ich bezweifel aber ehrlich gesagt, dass er nur in Kirchen wirksam ist, ich glaube, er ist überall dort wirksam, wo Menschen einen Blick in ihr Inneres wagen, christlich ausgedrückt: Hin zu Gott. Dass wir keinen Kontakt mehr haben zu uns, zu anderen. Eben Spaltung. Wie die Globalisierung in den armen Ländern zu noch mehr Armut führt und die Reichen reicher werden lässt- Ich glaube, da ist auch Satan wirksam, irgendwie. Er ist der Mörder, der alles durchdringt- bildlich gesprochen. Und am allermeisten ist er dadurch wirksam, dass wir ihn leugnen, innerhalb und außerhalb der Kirchen. Ich wünschte, wir würden mal einen neutralen, nüchternen Zugang zu diesem Thema bekommen, der weder Panikmache noch Bagatellisierung bedeutet.
    Manchmal frage ich mich auch, ob nicht irgendwann die Zeit kommt, wo man sich selbst vom Christentum (oder sogar von Jesus selbst) trennen sollte. Aber ich habe keine Antwort, ich weiß nur: Jetzt ist es bei mir noch nicht so weit. Weiß nicht, wie es im ewigen Leben aussehen wird….(??)

  5. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Mailin,
    warum sollte man sich von Jesus trennen wollen oder sollen?!
    LG

  6. Mir hat letztens ein Bekannter vorgeworfen, dass ich von Jesus abhängig bin. Ich habe nämlich mal versucht, atheistisch zu leben 😉 , so´n paar Monate, naja, das hat mich ziehmlich fertig gemacht , irgendwie und jetzt weiß ich, dass ich ihn (noch) nicht loslassen kann… Man muss doch irgendwann mal unabhängig werden, oder nicht?? LG Mailin.

  7. Müssen tut man eigentlich gar nix. Außer aufs Klo gehen. Alles andere muss man nicht.

  8. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Hallo Mailin,
    möchte mal ein Zitat in die Runde werfen, das auf der ersten Ausgabe der „Volxbibel“ stand: „Wir sind alle abhängig – fragt sich nur von wem“

    Lass doch deine Bekannten dir vorwerfen, was sie wollen. Wenns dir mit Jesus gut geht, warum solltest Du ihn wegwerfen?

    Ich habe auch mal zwischendurch zwei oder drei Jahre „atheistisch“ gelebt, nicht, weil ich es gern wollte, sondern weil ich meinen Glauben verloren hatte – ich kann dir sagen, dass das die beschissensten Jahre meines Lebens waren. Ich weiß heute, dass Gott mich selbst in dieser Zeit getragen und ertragen hat, aber ich habe mich selbst dieser Zeit mit ihm beraubt.

    Ich weiß ja nicht, wie Du dein Leben mit Jesus lebst, aber ich denke, du weißt, dass es um Beziehung geht. Jesus selber ist unser Vorbild, wenn es darum geht, wie die perfekte Beziehung zu Gott aussieht, und wie man sie leben kann. Und er selber sagt von sich: „Ich tue nur, was ich den Vater tun sehe“ und „was ich von ihm gehört habe, das rede ich“ – das hört sich für mich nach hochgradiger Abhängigkeit an.

    Ich denke, es ist pure Augenwischerei, wenn Leute behaupten, sie seien unabhängig – im besten Falle Selbstbetrug, meistens eine glatte Lüge.
    Zeig mir einen „Atheisten“, der völlig unabhängig ist, unabhängig von seinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen, unabhängig von seinen Gefühlen, unabhängig von der Meinung anderer Leute (auch der seiner Freunde),
    unabhängig von seinen äußeren Umständen…
    Das ist die Freiheit, die wir in Jesus haben, und nichts, absolut nichts auf der Welt könnte mich dazu bringen, das wegzuwerfen!
    Die Kehrseite der Medaille ist die absolute Abhängigkeit von ihm – das stimmt. Aber ich muss sagen, dass ich auch das für extrem erstrebenswert halte, da ich weiß, dass er gut ist und dass er gute Pläne und Absichten mit mir hat, die ich mir selber nicht besser ausdenken, geschweige denn ausführen könnte. Ihm zu folgen ist immer geiler als meine kühnsten Träume. Da folge ich doch lieber dem, der mich besser kennt als ich selbst und der absolut vertrauenswürdig ist…

    LG und sei gesegnet

  9. Danke, macht mich irgendwie froh… 😀
    Ich muss auch sagen, dass ich eigentlich wohl eher meinen Glauben verloren habe, aber wenn man das ausprobiert, extra macht oder so, hört sich das besser an, find ich 😉 Beschissen fühlte ich mich da übrigens auch…
    Ich weiß nicht, ich kann da nicht weg von Jesus (oder das, was er für mich ist), aber manchmal denke ich halt, mit mir stimmt was nicht oder so… Ich glaub, weil ich mir auch nicht vorstellen kann, dass es irgendwer so lange mit mir aushält 😉
    Naja, ich schaffe es immer wieder, mir für meine persönlichen Belange Antworten zu holen, wollt ich garnicht. Ich wollt echt nur ganz objektiv (hem) den Artikel kommentieren… Danke nochmal, trotzdem. Auch theolounge, bei Deinem Kommentar musst ich lachen.
    Tschöö, (ich mag das übrigens, wenn mich wer segnet zum Abschied, total, das berührt mich sehr, ich kann das aber nicht irgendwie) liebe Grüße, Jesusabhängige 😉

  10. P.S.: Das mit der Abhängigkeit stimmt übrigens, vor Jesus war ich halt von anderen Menschen irgendwie abhängig, ich bin halt so, aber jetzt lass ich meine Stories über mich… 🙂

  11. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    …..froh, i n d i r e k t mal & nur wahrscheinlich… ein wenig zu Brainstorming, zudem christlichem, beigetragen zu haben…
    Anyway, ich fands rührend, daß man sich traute, den ganzen „Budenzauber“ einfach auch mal so in Frage zu stellen.

    Soviel Freiheit muss einfach sein, wer sind wir denn????

    (Gottes Aussage in m e i n e r Bibel über den Menschen: „Du hast ihn wenig niedriger gemacht als die Engel“ —Ist das ichts???!!! )

    –>> D A s hat ja was, das bringt wohl auch mehr Klarheit & Erkennen, als fast jede andere Überlegung & fast jeder andere Versuch .

    Ähnlich einer Auszeit in einer guten Ehe?!
    Eschatologisch hab ich dem Obigen eigentlich nichts hinzuzufügen, was selten sein mag 😉

    Auch das ist schön & macht froh!

    Hat sich hier etwa ein (heimlicher) AdhS-Zirkel zusammengefunden?

    g.l.G.
    d.l.

  12. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    @ alle:

    Dieser hier jetzt von mir zitierte Beitrag von Maillin verdient m. E. Aufmerksamkeit & (weitere) Analyse. Ich versuich mich mal ein wenig darin, ergebnisooffen, ja?!
    voila`(Ich schreib mitten rein ins Zitat, Maillin´s Sätze starten mit einem „Ma“, meine mit „dl“, okay, denn…)

    Ma:
    Sieht wie ne schwere religiöse Psychose aus: Christ sein. Ja, das glaube ich auch. Für mich und andere, aber vor allem für mich.
    dl:
    Grund, die Finger von zu lassen? —Anscheinend nicht, suuuper!!!
    Ma:
    Nee, ich glaube eigentlich nicht, dass es jetzt einfacher geht als zu apostolischen Zeiten. Die Religion ist anerkannt,
    dl:
    Weil verkannt, gell?!
    Ma:
    : … aber nicht der Glaube. Wir machen nur mehr Kompromisse heute. Sind zufrieden mit der Verpackung, um sie auf den Schrank zu stellen.
    dl:
    maybe, man ist aber ja eh etwas ideologieresistenter heutzutage???
    Ma:
    Der Satan, ja, das wäre mal ein Thema für sich, find ich sehr interessant, aber da traut sich keiner was in Worte zu fassen.
    dl:
    Doch, ich & fast jeder christl. ADhS vermutlich..Querulanten müssens fast schon sein, komisch. Da hat sich seit Mittelalter also einiges getan….
    Ma:
    Ich bezweifel aber ehrlich gesagt, dass er nur in Kirchen wirksam ist, ich glaube, er ist überall dort wirksam, wo Menschen einen Blick in ihr Inneres wagen, christlich ausgedrückt: Hin zu Gott.
    dl:
    Ja, okay, stimmt!
    Ma:
    Dass wir keinen Kontakt mehr haben zu uns, zu anderen. Eben Spaltung. Wie die Globalisierung….
    dl:
    M. E.Neo-Feudalisierung , Meudalismus auch genannt (N:W:O:) & Demokratiemord!!! (((Selbst bei A. Merkel nachzulesen))))(chasarisch.geheimbündlerisch clever eingefädelt, Offenbarung 3, 7-13. Kann mich irren)
    Ma.: ..
    in den armen Ländern zu noch mehr Armut führt und die Reichen reicher werden lässt-
    dl: „Ordo ab Chao“ , alles, was dahinein passt, geschieht…
    Gerechtigkeit wird für die Zeit n a c h der gefakten Wiederkunft Christi aufgespart….
    Ma.:
    Ich glaube, da ist auch Satan wirksam, irgendwie.
    dl.:
    Logo!!!
    Ma:
    Er ist der Mörder, der alles durchdringt- bildlich gesprochen.
    dl:
    faschistisch-maurerische 666-Kommandopyramie…
    Ma.:
    Und am allermeisten ist er dadurch wirksam, dass wir ihn leugnen, innerhalb und außerhalb der Kirchen.
    dl:
    sic!
    Ma:
    Ich wünschte, wir würden mal einen neutralen, nüchternen Zugang zu diesem Thema bekommen,
    dl:
    Fast unmöglich, wir sind ja mitten drin im Gewühl!!!
    Ma:
    … der weder Panikmache noch Bagatellisierung bedeutet.
    dl:
    So wäre das , klar, aber wohl nur theoretisch?
    Ma:
    Manchmal frage ich mich auch, ob nicht irgendwann die Zeit kommt, wo man sich selbst vom Christentum (oder sogar von Jesus selbst) trennen sollte.
    dl:
    G e n a u ,bzw.: wie man`s nimmt….
    „Eclesias“, latein, was man leichtfertig mit Kirche übersetzt, bedeutet genau genommen:
    —>>> „Die Herausgerufenen“ (!!!)
    Selbst zur trennung von Jesus wird es lt. meiner Bibel ( 6 guter sekundärliteratur!) für eine gewisse Zeit kommen, eine ekelig-harte , aber zur weiteren Reifung notwendige Zeit
    (E.G.White: „Der grosse Kampf!“ / „Der grosse Konflikt“,., die Schlusskapitel)
    Ma.:
    Aber ich habe keine Antwort, ich weiß nur: Jetzt ist es bei mir noch nicht so weit. Weiß nicht, wie es im ewigen Leben aussehen wird….(??)
    dl:
    Apocalypse/Versiegelung/Offenbarung 8-17 ….
    die Braut, die Versiegelten,. die weissen Kleider, die bibl. Erkennungszeichen , die Gott vorgibt:
    Sabbathaltung & Unverchipptheit (RFID-Chip-Losigkeit)
    3-fache (B-)Engelsbotschaft….
    Ma: …..
    dl:
    und tschüss…

    @ alle: darf man das obige von Maillin so dramatisieren, konkretisieren, extrapolieren?

    read ya?

    g.l.G.
    d.l.

  13. Mal wieder etwas passendes zum Thema, mir kam da nur so der Gedanke: Ist es nicht, wenn man das mal so gaaaanz fromm ausdrückt, Jesus selbst, der uns die Häute abstreift, ggf. auch zeigt wenn er draußen vor der Tür einer Kirche auf mich wartet, der mich immer wieder neu macht oder so. Der mich wachsen lässt? Nun, das hört sich jetzt echt fromm an, aber ich glaub, das ist so. Drum sollte man sich vielleicht nicht immerzu einen Kopf machen, ob die christliche Religion denn noch „das wahre Christentum“ verkörpert- ich glaub, wenn man will, schafft man in sehr vielen institutionellen Einrichtungen seinen eigenen „richtigen“ Weg, weil da noch was anderes ist oder so. (Hoffe ich zumindest… 😉 )

    @advocatus: Weiß nicht, ich fühl mich nicht beleidigt oder so, wie Du meinen Text auseinandergenommen hast, verstehe diese Anspielungen an die Endzeit nur nicht so ganz. Die „Satansfrage“ ist ja auch eine Sache des Ausdrucks- ich drücke mich auch lieber direkt aus, drum benutze ich diesen Begriff, andere ersetzen ihn eben durch harmloseres, umschreibendes. Wenn ich jede feindliche Macht anzweifle, ist ja das Christentum eigentlich leer, denn dann muss man auch nicht mehr gerettet werden- vor was denn? (Mist- schon wieder nicht zum Thema… 😉 )

  14. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    keine Zeit, sorry..
    Ich schreib aber immer solchen Blödsinn oder „Blödsinn“, auch sorry

    –>>>> Religiöse Psychose mit &/o ohne Realitätsverlust?

    Tell me!

    read ya?

    g.l.G.
    d.l.

  15. Grins… Religiöse Psychose- mit oder ohne Realitätsverlust? Das ist bei mir grad echt so ein Thema übrigens, ernsthaft. Ja und was ist denn das: Realität? Erfahrungen von Psychotikern sind Gotteserfahrungen nämlich verblüffend ähnlich…
    Man muss halt aufpassen, dass man auf dem Boden bleibt, nicht abschwirrt. Was ja viele religiöse Menschen machen, oder? Aber, da fällt mir ein: Nicht auch die Urchristen? Weiß nicht, ich glaube, man sollte das nicht alles so furchtbar ernst nehmen. Kennenlernen, beides.
    Bei Gelegenheit frag mich nochmal, was Du eigentlich wissen wolltest, hab das nur mal so aus mir heraussprudeln lassen… 🙂

  16. Was Realität ist, ist so eine Frage…

    Hier paar Links auch zu diesem Thema…
    http://theolounge.wordpress.com/2008/09/21/wo-steckt-gott-theologie-philosophie-wissenschaft/

  17. Ja, ich habe mir jetzt mal ein paar Artikel durchgelesen, obwohl ich mich eigentlich so kurz vor meinem Studium nicht noch mit so viel Wissen zuballern wollte. War sehr spannend, das mal so zu lesen, weil die Artikel nicht so einseitig sind, wie das oft der Fall ist. Finde ich zumindest.
    Trotzdem ist doch wieder das gleich: Man bekommt im Prinzip keine Antworten mehr. Ich bin neidisch auf jeden Evangelikalen, der den Schöpfungsbericht wörtlich nehmen kann und auf alle „Wissenschaftsgläubigen“, die man ja auch häufig bei uns in den lutherischen Kirchen findet. Denn ich suche und suche, aber kann nichts fassen.
    Ich denke, das ist auch ein wenig meine Generation: Wir glauben an nichts mehr und das ist ja auch kein Wunder.
    Letztes Jahr hatte ich auch den netten Unterricht zur Evolution, wollte mich wirklich mal damit beschäftigen. Aber da braucht man nur regelmäßig Bild-Zeitung lesen und dann merkt man schon, dass das in weiten Teilen Unsinn ist (zumindest so platt, wie man das lernt, 20 Jahre veraltet).
    Keine Ahnung, wozu das noch führen soll.
    Das ist, was wir brauchen (stand auch irgendwo): Eine Verbindung zwischen den einzelnen Wissenschaften, Dialog oder so, auch mit den Religionen, auf Augenhöhe.

  18. Ja, eine Verbindung zwischen Glauben und Wissen wäre nicht schlecht. Die Evolution widerspricht auch nicht der Existenz Gottes. Es ist ja doch recht erstaunlich, dass ein Mensch auch ca. 50-80 Billionen Zellen besteht – einfach so. Wenn da mal nicht mehr dahinter steckt als der bloße Zufall…. 😉 Ich denke schon !

    Naja, und ob man ganz verlässliche Aussagen zu allen Dingen bekommen kann ? Nein. Denn kein Mensch weiß es. Man kann sich aber an der Bibel orientieren, dort sind Glaubensüberzeugungen über Generationen hin aufgeschrieben. Und man kann dann für sich selber bestimmte Schlüsse daraus ziehen. Wörtlich sollte man die Bibel nicht nehmen – aber beim Wort.

  19. „Naja, und ob man ganz verlässliche Aussagen zu allen Dingen bekommen kann? Nein. Denn kein Mensch weiß es.“

    Oooohhh maaaannnooooooo…… 😀

  20. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    ich steig temporär aus, sorry.,…

    Demnächst mehr (von mir) in diesem Theater

    und tschüss
    d.l.

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