PI – Deutschlands beliebtester (rechtsextremer) Blog

hitler-mharrschhttp://www.pi-news.net – Deutschlands beliebtester (rechtsextremer) Internet-Blog. Die Autoren von PI (Politically Incorrect) sind keine Nazis. Das muss von vorne rein gesagt werden. Anders als die NPD bezeichnen sie sich als pro-israelisch und pro-amerikanisch, bekennen sich zu Demokratie und Menschenrechten. Und dennoch hat dieser Blog wenig mit freier Meinungsäußerung, sondern mehr mit Volksverhetzung zu tun. PI schürt Angst – Angst vor dem Islam. Einst ging die Hetze gegen Juden, heute geht sie gegen Moslems. Beides ist falsch. > mehr

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Kommentare

80 Kommentare zu „PI – Deutschlands beliebtester (rechtsextremer) Blog“

  1. PI ist halt Stammtisch-Gequatsche:

    einer schreit: „Die Ausländer sind schuld !“
    alle schrein „Ja, sie sind schuld !“

    einer schreit: „Die Moslems sind schuld!“
    alle schreien: „Ja, sie sind schuld !“

    einer schreit: „Die Zigeuner sind schuld !“
    alle schreien: “ Ja, die Zigeuner sind schuld !“

    einer schreit: „Lynchen wir sie alle !“
    alle schreien: „Ja, lynchen wir sie alle!“

    So läuft es auf PI.

  2. Wenn Du Dich wirklich mit dem Islam auseinandersetzen willst, ohne auf Unter-Bild-Zeitungs-Niveau informiert zu werden, schau doch mal zb hier nach:

    http://www.ekd.de/islam/islam.html

  3. …ist halt etwas anstrendender zum Lesen und nicht so mitreißend, weil nicht so reißerisch. Dafür aber differenzierter – wie das wirkliche Leben.

  4. Ein bischen lebendiger und als Video: Jürgen Todenhöfer bei Kerner:

  5. nun ja, und dann auch das hier:

  6. Wenn ich mich kurz einmischen darf:

    Wenn man über PI redet, sollte man nicht über Islamkritik reden (darum geht es denen nicht), sondern über die Art und Weise, wie dort berichtet wird. Das ist alles eindeutig fremdenfeindlich und volksverhetzend. PI ist nicht ohne Grund auf einen ausländischen Server umgezogen. Stünde der noch hier, wären die schon weg von der Bildfläche.

    Diese Leute stellen eine neue Form des Rechtsextremismus darf: islamfeindlich und sozialdarwinistisch. Die meisten Pi-ler hatten wahrscheinlich eine schwere Kindheit.

    Gruß
    genova

  7. @genova

    stimme ich zu.

  8. Avatar von harey

    Ich halte PI fuer gefährlicher als normales Stammtisch-Gequatsche. Die „Stammtisch-Ideologie“ beruht meiner Meinung nach mehr auf allgemeiner Xenophobie. Man konstatiert das irgendwas falsch läuft und dann sind „die Ausländer“ dran schuld. Dahinter steckt im allgemeinen kein wirkliches „Weltbild“, Ausländer werden zum Universal-Schuldenbock. Allerdings werden die Beschuldigungen nicht am Verhalten der Ausländer festgemacht, sondern an ihrer Existenz. Frei nach dem Motto „das Wetter im Mai war auch wieder furchtbar, aber die Ausländer fuettern wir mit _unseren_ Steuergeldern durch“ (um es mal etwas ueberspitzt darzustellen). Das ist dumm und traurig, aber ich glaube nicht dass es politisch wirklich gefährlich ist.

    PI dagegen baut eine Ideologie auf. Die Ausländer sind nicht diffus an allem schuld, nein, man hat den schuldigen schlechthin ausgemacht: _den_ Islam. PI baut das Bild einer Weltverschwörung auf, die Muslime wollen die Weltherrschaft an sich reissen und die „Gutmenschen“ helfen ihnen dabei. Jede Schlägerei zwischen einem Muslim und einem Deutschen wird zum politischen Ereigniss gemacht, jeder Zeitungsartikel der nicht feststellt dass Muslime die Weltherrschaft uebernehmen wollen wird zum Beweis fuer ein Meinungsdiktatur der ominösen Gutmenschen.

    Natuerlich ist diese Theorie völlig absurd, PI luegt, verdreht die Wahrheit, hält sich nicht an die eigenen Prinzipien und lässt alles was nicht ins Bild passt weg (Beispiele habe ich ja gegeben). Gleichzeitig behaputet PI es wolle doch nur unsere Demokratie schuetzen. Und gegen Kritik hilft das Argument „man muss ja wohl noch den Islam kritisieren duerfen“, Kritik daran das praktisch alle Belege fuer die kommende Weltherrschaft der Muslime gelogen sind werden mit einem „ich finde das ja auch nicht alles gut was die da schreiben“ abgeschmettert.

    PI baut ein klares Feindbild auf, es gibt eine Ideologie die besagt dass „wir“ von „denen“ in unserer Existenz bedroht werden, und das ist politisch sehr brisant. Jeder Fachismus braucht ein starkes Feindbild, und PI liefert ein solches. Und die Tatsache dass PI so beliebt ist sollte einem wirklich Angst machen.

    Dann gibt es auch die lustige Seite der „Islamkritiker“, PI und Konsorten kritisieren ja ganz gerne dass „die Muslime“ die westlichen Werte nicht achten, z.B. die Gleichberechtigung der Frau, gleichzeitig sind die gleichen Idioten der Meinung dass Frauen zwar Recht haben sollten aber eigentlich doch hinter den Herd gehören. 😀

  9. Sehr gut auf den Punkt gebracht, finde ich. Schließe ich mich 100%ig an.

  10. Avatar von Tina

    @ harey

    Natuerlich haben Zeitungen im Allgemeinen ein Profil und eine Tendenz, aber es gibt genug Zeitungen um sich die verschiedenen Zeitungen anzuhören

    Ich les ja i.A. kein PI, aber da muss ich mich ja mal kurz einmischen: Voll lächerlich (sorry, aber ein anderes Adjektiv fiel mir grad nicht dazu ein).
    Die Zeitung haben doch ihre Artikel alle von denselben Presseagenturen, und sind teilweise sogar Wort für Wort identisch – noch nie gemerkt?
    Überdies haben die meisten Agenturen keine eigenen Berichterstatter vor Ort, beispielsweise in Palästina, sondern verlassen sich, was Bild und Wort angeht auf einheimische (und somit natürlich total unbefangene *augenroll*) Reporter.
    Noch nie zum Beispiel von „Paliwood“ gehört? Das bezeichnet für die Medien inszenierte Meldungen samt Bild und Tonmaterial im Stil von Reality-TV, und der Ausdruck wird selbst von propalästinensischen oder (in ihren eigenen Augen) neutralen Medienprofis benutzt.
    Naiv ist, wer sowas außer Acht lässt…

  11. Die Medien haben nicht alle Artikel von denselben Presseagenturen, zb das heute-Journal hat eigene Korrespondenten.
    Es kommt zudem darauf an, wie die Medien die Nachrichten von Korrespondenten und Redakteuren gewichten und werten in einem sinnvollen und ausgewogenen Maß.
    Sollten natürlich sämtliche Ursprungs-Berichterstatter ihre Objektivität verlieren, sieht es insgesamt mit einer objektiven Berichterstattung mager aus. Gerade über Kriege beispielsweise ist es oft leider so, dass die öffentliche Meinung stark gelenkt und manipuliert wird durch diejenigen, die die Anfangsinformationen geben.

    Generell ist es aber so, dass renommierte Medien sich um eine objektive Berichterstattung bemühen und aus den Erstinformationen diejenigen herauszusuchen bemüht sind, die am besten das tatsächliche Bild der Welt oder der jeweiligen Lage wiederzugeben imstande sind.

    (was bei PI nicht einmal im Ansatz realisiert wird…)

  12. Du bist ja echt süß mit Deinem Optimismus – wenn alle so drauf wären, sähe die Welt sicher anders aus. Solange aber nicht, ist es wohl legitim, bei jedem die Motive kritisch zu hinterfragen – und nicht nur bei denen, denen wir ohnehin nicht grün sind.
    Und ich habe da sehr starke Anfragen, was die deutsche (und natürlich auch andere europäische oder sonstige, was ich eben so lese) Medienlandschaft angeht. Ich sehe eigentlich nicht, dass da überall Philanthropen am Werk sind, die darauf aus sind, die Welt ein bisschen besser zu machen, indem sie jedem den Zugang zu Informationen bieten.
    Medien werden mittlerweile als „vierte Gewalt“ bezeichnet, neben Legislative, Exekutive und Judikative – und das sehe ich immer mehr in den Vordergrund rücken. Früher war es die Drucktechnik, die alles revolutioniert hat, später kam Ton, dann Bild und schließlich das Internet dazu. Ich kann Dir sagen, dass ich prinzipiell keine Videoreportagen ansehe, sondern mir stattdessen lieber Texte durchlese, auch wenn´s anstrengender ist. Bilder, gerade mit Tonbotschaften unterlegte, sprechen viel direkter den Bauch an als den Kopf, und haben daher soviel manipulative Macht – niemand sollte das unterschätzen.
    Und die Medienprofis wissen das ganz genau.
    Letzlich ist Medienmacht ganz einfach MACHT. Gesellschaftliche Macht, politische Macht – warum sonst würde China soviel Wert auf Zensur legen? Warum schreien die professionellen Journalisten so laut Aua darüber, dass Blogs mehr und mehr das informieren übernehmen? Und gerade da sehe ich eine Chance – wo die Profis sich zu so Aussagen versteigen wie „Wir können manche Informationen nicht ungefiltert an die Öffentlichkeit gelangen lassen“ (sinngemäß, den genauen Wortlaut habe ich nicht mehr im Kopf). HALLO?!?!? Wo sind wir denn? Jeder kann doch selber denken. Oder?
    Ich lasse mich jedenfalls nicht mehr informieren, sondern informiere mich lieber selber, aus verschiedensten Quellen – und „Bild mir dann meine Meinung“ um mal einen unpassenden Kalauer anzubringen…

  13. Naja, „Bild Dir Deine Meinung“ ist ja die Propaganda von einem Blatt, das nicht gerade differenziert ist.

    Gerade Blogs haben die große Gefahr, Themen falsch zu werten und zu gewichten, weil deren Betreiber i.d.R. weniger Arbeit und Zeit in ihre Artikel stecken können, als Leute, die das professionell machen.

    Dass die Medien eine Macht sind, ist spätestens seit dem Volksempfänger aus Nazi-Deutschland offensichtlich.
    Eigentlich aber auch schon seit Luther, dessen Thesen auch per Buchdruck erst eine derartige Verbreitung finden konnten.

    Ein wesentlicher Unterschied zu vielen Blogs ist aber auch, dass Journalisten in der Regel eine journalistische Ausbildung durchlaufen und auch eine Ahnung von Medienethik mitbekommen. Das sind also Menschen, die in der Regel mit der Macht der Medien bereits ausführlich auseinandergesetzt haben und die sich bemühen, objektiv zu berichten. Was man von manchen Blogs nicht behaupten kann – schon gar nicht von den PI Spinnern.

    Wir sind uns übrigens auch bewußt, dass wir nicht über alles die Informationen einholen können, die wir bräuchten. Deshalb verlinken wir bei zentralen und basalen Themen auf Medien, von denen wir annehmen, dass sie ihre Berichte mit Bedacht auswählen und schreiben.

  14. Hier noch ein Beispiel zur Ausbildung eines Journalisten:
    http://www.journalismus.com/ausbildung/uni/uni_muenchen.html

  15. Avatar von harey

    Du hast die bösen Medien also durchschaut und informierst dich selbst aus verschiedenen Quellen?

    Und wie entscheidest Du am Ende wem Du glaubst und wem nicht? Und was ist der Unterschied zu meiner Aussage?

    Man kann einiges an der Medienlandschaft kritisieren, den Rueckgang der Korrespondenrenzahlen, die zunehmende Anzahl der Agenturmeldungen…. Aber das alles ist doch nichts neues! Seit es Zeitungen gibt beruht ihr Eonfluss auf das Vertrauen der Leser. I m Grunde kann jede Meldung maniouliert sein, auch die „verschiedenen Quellen“ aus denen Du Dich informierst!

    Und ich verstehe auch nicht warum ein Korrespondent der 2 Zeitungen „beliefert“ per definitionem unglaubwuerdiger sein sollte als einer der eine beliefert! Im Idealfall hätte mit Sicherheit jede Zeitung, jeder Sender und jede Radiostation einen Korrespondeten in jedem Land dieser Welt. Aber ist das wirklich realistisch? 1000 Korrespondenten in Palästina, 1000 im Libanon, 1000 in Somalia, 1000 in Dänemark?? Wuerde das wirklich die Qualität der Nachrichten verbessern?

    Es gibt berechtigte Kritik an den Medien, aber deswegen ist noch lange nicht alles gleichgeschaltet! Und wenn du die maipulative Macht der Medien kritisierst aber gleichzeitig in der Lage bist „Schwachpunkte“ konkret zu benennen, heisst das nicht dass es ein funktionierendes Kontrollmedium gibt? Das können andere Zeitungen/Sender/Journalisten sein die Fehler in Meldungen aufdecken, aber auch Blogs, inzwischen gibt es sogar spezielle Watchblogs die sich einzig damit beschäftigen Fehler in verschiedenen Medien aufzudecken.

    Ich habe nicht behauptet das in den Medien alles problemlos läuft und dass es keinerlei Fehlmeldungen gibt! Man muss ja auch nicht alles glauben was man liest!

    Aber ich widerspreche der Argumentation „es gibt Probleme also kann man allen Medien nicht mehr vertrauen, die sind doch alle gleichgeschaltet!“ Denn am Ende musst Du den Berichterstattern immer vertrauen, du kannst ja schliesslich nicht selbst in jedes Krisengebiet reisen und sehen ob der Krieg wirklich ausgebrochen ist!

    Ich wuerde auch eine Beschäftigung mit dem Thema Medien/Nachrichten in der Schule befuerworten, es wäre meiner Meinung nach sehr positiv wenn Schueler lernen wuerden wie Nachrichten entstehen. Ein kritischer Leser wird der Bild-Zeitung wohl kaum irgendetwas glauben.

  16. Hallo harey,
    ich glaube, wir reden hier grad ein bisschen aneinander vorbei. Es ging mir nicht um irgendwelche Verschwörungstheorien, sondern ich antwortete auf die von mir als etwas naiv wahrgenommene Annahme, dass die „professionellen“ Medien objektiver seien als beispielsweise Blogger.
    Jeder, der Informationen verbreitet, tut das zu einem bestimmten Zweck – und ich halte es nicht nur für legitim, sondern schlicht für notwendig, da eine generelle Skepsis walten zu lassen, was die Motive der Korrenspondenten und der Medienmacher hier angeht.
    Jeder, der Informationen sortiert und gewichtet, tut das immer mit einem bestimmten Weltbild im Hinterkopf – auch hier ist Skepsis angebracht.
    Jeder, der Informationen serviert bekommt, sollte die oben genannten Fakten im Kopf haben und vor Manipulation auf der Hut sein. Wobei ich gar nicht glaube, dass Manipulation immer bewusst abläuft – vielfach geht das eben über die Schiene – ich als Medienmacher habe ein bestimmtes Weltbild und gewichte daher unbewusst Nachrichten, schreibe davon abhängig Schlagzeilen, kommentiere davon ausgehend Bildmaterial und forme so eine Information, die in sich niemals objektiv sein KANN.

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