Gehirn-Forschung: Was der Mensch vom Glauben hat

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Sind wir zum Glauben geboren ? Forscher ergründen die Evolution der Religion. Die neueste Ausgabe des Psychologie-Magazins „Gehirn und Geist“ widmet sich diesem Thema. Forscher gehen dort der Frage nach, warum die Menschen auch in unserer naturwissenschaftlich geprägten Zeit noch immer religiös sind. Ergebnis: der Glaube liege in den Genen. – Nun, warum auch nicht. Glaubt man an einen Gott, der alles geschaffen hat: warum sollte seine Schöpfung nicht eine Ahnung von ihm haben ? > mehr.

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Bild: alles-schlumpf,flickr.com


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Kommentare

4 Kommentare zu „Gehirn-Forschung: Was der Mensch vom Glauben hat“

  1. Aus dem Artikel:
    „Glaube stärkt Zusammenhalt“

    Der Artikel nennt anschließend zwei Vorteile, die der Glaube dem Menschen bringe: Zum einen stärkten gemeinsame Glaubensvorstellungen „den Zusammenhalt und das Vertrauen innerhalb einer Gruppe“.

    In einer Gesellschaft von Menschen gleichen Glaubens genügt es, dass einer behauptet, etwas Übernatürliches zu sehen oder zu hören, damit die anderen es auch sehen oder hören.
    (Ernest Renan, franz. Religionshistoriker u. Schriftsteller, 1823-1892)

  2. Ist eine ein wenig überspitzte Sicht….und auch nicht belegt, also nicht mehr als ein wenig Polemik.

  3. Glaube bzw. die Wahrnehmung einer gemeinsamen „schöpferichen“ Be-stimm-ung (Wort), ist für mich die Voraussetzung, damit sich bewusste Wesen im Sinne der gemeinsamen Sache und damit auch des Selbst verhalten. Sonst hätte ich am Dienstag nicht den Vortrag von Dr. Blume besucht, der auch in Geist & Gehirn schrieb, sondern den gleichzeitig im Heinrich Pesch Haus stattfindenden Vortrag über den Abrund, in den die Finanzkriese (bzw. der durch Kapitalegoismus ausgelöste Vertrauensschwund) die Welt stürzt.

    Als in einem per Gesetz nur dem Gemeinwohl verpflichteten Finanzunternehmen mitverantwortlich, beobachte ich, dass allein Gesetze nicht dazu taugen, den Menschen im gemeinsamen Sinne wirtschaften zu lassen, sich nicht nur eigennützig, sondern gleichzeitig gemeinnützig bzw. welt- oder schöpfungsvernünftig zu verhalten, (Was mit Blich auf die Ökologie schon lange zu beobachten ist.)

    Doch ob der Glaube an einen außerdischen Akteur, Desinger… auf „altreligiöse“ Weise in einer durch/und über Schöpfung aufgeklärten Welt dazu beiträgt, da hab ich meine Zweifel. Doch ging es den Alten am Anfang um einen Akteur? Oder war das von einer ersten Ursache ausgehende Wort maßgaben: die kreative Logik allen kausalen Werdens, die heute in wissenschaftlicher Grammatik erklärt wird, die wir in personifizierter Form so gut kennen, als offenbarenden Glaubensgrund bekennen?

    In Geist & Wissen – auch im Dialog des Evolutionsbiologen Wuketits mit dem Berliner Theologien Schröder – ist mir erneut bewusst geworden, wie not-wendig es ist, in veränderter Weise über den Glauben nachzudenken. Nicht nur der Glaubenswahrheit wegen, was mich folgenden Beitrag in den Blog von Dr. Blume einbringen ließ:

    Hallo Herr Dr. Blume,

    je mehr ich Ihre Begründung für die Nützlichkeit von „Religiösität“ in Gehirn und Geist sowie Ihre Ausführungen in Ludwigshafen durchdenken, desto mehr wird mir bewusst, dass zum echten Nutzen, der der Gesamtheit des evoluitonären Werdens=Schöpfung und auch meiner Brut gerecht wird, mehr benötigen, als heute mit „Religiösität“ beschrieben wird. Die blinde Annahme eines außerirdischen Aufpassers bzw. Designers, beispiesweise aufgrund amerikanischer Wiederweckung per Sonntagspredigt, kann nicht das sein, was meine Enkelkinder brauchen, was der evolutionären=schöpferischen Weiterentwicklung dient, dem Schöpfer gerecht wird.

    Ich rechne mir aus, was ein gemeinsames aufgeklärtes Bewusstsein eines wissenschaftlich beschriebenen kreative Kosmos als schöpferisches Wort, eine Begeisterung für eine evolutionäre=schöpferische Bestimmung bringen würde, die keine abstrakte Ideologie bleibt, die alten Bilder und Buchstaben nicht verneint, sondern mit neuem Leben erfüllt.

    Es wird sicher noch spannend, das Verhältnis von Glaube und Evolution weiterzudenken.

    Gerhard Mentzel

  4. In Geist & Gehirn wird über Sinn und Unsinn des Glaubens nachgedacht.

    Wer wie ich davon ausgeht, dass in Jesus der Sinn, die Logik, die schöpferische Vernunft lebendig war, die heute in wissenschaftlicher Welterklärung, dem kreativen Kosmos, ebenso wie einer (als Schöpfung) über den Sozialdarwinismus hinausgehenden Beschreibung der Evolutionsmechanismen deutlich wird, der darf nicht bei der Suche nach der Glaubeswahrheit des Anfangs stehen bleiben.

    Der muss auch den Sinn, die Vernunft, Logik,und Notwendigkeit des monotheistischen Kultes bzw. einer schöpferischen Bestimmung in heutiger Welt deutlich machen, wenn er Auf-verstehung Jesus ernst nimmt.

    Es gibt noch viel zu tun.

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