„Das werde ich dir nie verzeihen“ – Dieser Satz hat schon viele Leben zerstört. Das Leben desjenigen, der ihn ausgesprochen hat, wie auch von den Personen, denen er lautlos oder voller Wut an den Kopf geworfen wurde. Dabei weiss fast jeder im Grunde, dass Unvergebenheit schädlich für einen selbst ist.
Fassen wir kurz die schädlichen Auswirkungen zusammen:
- Wir binden uns durch Unvergebenheit an die Person oder Situation und werden ihr immer ähnlicher bzw. sie prägt uns immer tiefer.
- Bitterkeit und Haß breiten sich in unserem Denken aus.
- Bitterkeit kann uns körperlich und seelisch krank machen. Viele Alkoholprobleme haben hier ihre Wurzeln.
- Wir verlieren die Freiheit, bestimmte Dinge zu tun.
- Anstatt Schutz hinter unserer Mauer zu finden, werden wir durch die Mauern der Unvergebenheit eingekerkert.
Jeder der schon einmal verzeihen wollte, weiß wie schwierig dies sein kann, wenn die Gefühle etwas ganz anderes sagen als unser Wille. Deswegen hier zehn praktische Tips, wie wir Schritt für Schritt in einen Lebensstil des Vergebens und der inneren Freiheit hineinkommen können.
- Denken Sie an Situationen, wo andere Menschen Ihnen schon einmal verziehen haben.
- Vergegenwärtigen Sie sich, dass Gott für ihre Fehler gestorben ist und Ihnen all ihre Verfehlungen vergeben hat.
- Stellen sie sich bildlich vor, welche Auswirkungen ihre Bitterkeit im schlimmsten Fall in einer speziellen Situation für ihr eigenes Leben haben kann.
- Bitten Sie Gott um Kraft vergeben zu können. Solange bis die Kraft von oben kommt.
- Sprechen Sie die Vergebung laut mit Worten aus, auch wenn Sie es noch nicht fühlen. Vergebung ist eine Entscheidung.
- Vergeben Sie einer Person nicht allgemein, sondern vergeben Sie ihr eine bestimmte Situation oder eine bestimmte Verhaltensweise.
- Stellen Sie sich bildlich vor, wie Gott auch diese Person liebt und für sie gestorben ist.
- Treffen Sie die Entscheidung, die Schwächen und Bedürfnisse des anderen anzuerkennen.
- Fangen Sie an, Gott für diese Person zu danken und beten Sie für die Bedürfnisse dieser Person. Besonders das Danken wird viele neue Dinge freisetzen. Vielleicht können Sie die Person auch in kleinen Dingen praktisch unterstützen.
- Hören Sie nicht auf ihre Gefühle, weil Sie wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben und es das Beste für Ihr eigenes Leben ist.
Wenn Sie Gott den Vater noch nicht kennen, dann bitten Sie Jesus jetzt, dass er Ihnen vergibt und in Ihr Leben kommt.
Günther, www.cafe-inmeinerstrasse.de
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Bild: Günter Havlena, pixelio.de



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