Ich war so hoch auf der Leiter (VIDEO)

fallen-volker-wolferl1.jpgDoch dann fiel ich ab. Lebensbedrohliche Schizophrenie. …“ Vom Top zum Flop, von der Spitze der Gesellschaft zu ihrem Bodensatz und darunter. Plötzlich, unerwartet. Wer ganz am Boden ist, der kann nicht mehr tiefer fallen, heißt es. Wer dies aus einer Perspektive des Glaubens sieht, sieht es ein wenig anders: Wer fällt, fällt niemals tiefer, als in die Hände Gottes.Wer tief am Boden liegt, macht sogar oft besondere und auch durchaus gute Erfahrungen: manche lernen Gott neu und in besonderer Weise kennen. Manche lernen, dass das, was sie bisher für lebenswert hielten, nicht das Leben ist, dass es nicht das Leben ausmacht, dass das Leben mehr ist, als das, was sie dafür hielten.

Und manche merken gerade in der Abgeschiedenheit der Einsamkeit, wie nah ihnen Gott ist, wie nah ihnen manche Mitmenschen werden, wie sehr geliebt sie doch sind, und was dieses Gut bedeutet: die Mitmenschlichkeit.

Normalerweise ist es auch so: egal, wie tief man gefallen ist: man kommt wieder nach oben. Irgendwie. Und selbst, wenn man eine schwere Krankheit haben sollte, kann man lernen, sein Leben mit Sinn zu erfüllen und dennoch als ein Geschenk zu betrachten.

Die Erfahrung der Krise kann sogar nötig sein, damit man Dinge verändert. Krisen bewirken Veränderung. Sie bedeuten: wie Du bisher lebtest, ist – zumindest teilweise -nicht ganz richtig. Überdenke Deinen Weg und korrigiere ihn. Hol Dir gegebenenfalls Hilfe dazu, seelsorgerliche, psychologische, oder die von Mitmenschen. Und wenn Du glauben kannst: dann vertrau neu Dein Leben Gott an. Und werde zudem aber nicht passiv, sondern werde der, der Du – nach Gottes Plan vielleicht -sein sollst. Werde der Mensch, den sich Gott gedacht hat, und wirke aktiv daran mit. Vielleicht wirst Du nach einiger Zeit merken oder auch erst etwas später rückblickend feststellen: Gott war sehr nah bei mir, in allem Leid. Und er ist es immer noch, jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick, nur ein Gebet weit entfernt.

Dazu ein Lied, ehemals aus der Neuen Deutschen Welle, ein cooles Lied, ein kultiges, ein schweres: Hier sehen und hören.

Lesen Sie auch: > Der organisierte Tod (VIDEO) 
> Selbstausbeutung, nur weil es so sein muss ? 
> Never alone (Music – Video)

Bild:volker wolferl1,pixelio.de


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

4 Kommentare zu „Ich war so hoch auf der Leiter (VIDEO)“

  1. Avatar von Silvergirl
    Silvergirl

    Was absolut eine Lüge ist!
    Ich bin durch alle Maschen gefallen! Da war kein Auffangen. Kein SCHUTZ, kein Gott…:-)
    http://www.geistlicher-missbrauch.info/topic.asp?TOPIC_ID=438

    Aus diesem GRUNDE habe ich auch meinen alten Glauben HINTER mir gelassen!
    (sehr zutreffende Diskussion z.Zt. „Religion nur ein Wahn“
    bzw. die anderen Threads „Auszug aus Ägypten“ u.a. /Beiträge von *emporda
    http://www.jcf.org/forum/viewforum.php?forum=32)
    Zwar habe ich mein SELBSTVERTRAUEN wieder gefunden. Aber die gesellschaftlichen und politischen Konzepte, durch die gepriesene neoliberale Eigenverantwortung quasi beliebig handlungsfähig zu sein, sind eben nicht beliebig umsetzbar, wenn man AN DEN RAND GREDRÄNGT WURDE. (Keine Kunst für kinderreiche Familien!)

    Als Mutter auch eines schwerbehinderten(mehrfach) „G“-Kindes habe ich zudem ein paar Schwierigkeitsgrade MEHR aufgebrummt bekommen (von wem? :-))
    Denn Dieskriminierung (und Erschöpfung) ist an der Tagesordung. Für den Behinderten. Für die Mutter eines „solchen“ Kindes. Für die Famiile!
    http://www.socialnet.de/rezensionen/4063.php

    Aber „von Gott getragen?“ 🙂 wohl kaum!(da war nicht mal Unterstützung in den christlichen Dünkelgemeinden, genannt Freikirchen….)

    Vernebelung war das! Damit man sich überfordert! Suggestivmethoden wurden dazu angewendet. Und unterm Strich war man eine Nummer…für die Ziele und ehrgeizigen Eiferpläne von „Ältesten“ oder hierarchisch hoch angesiedelten Familienclans etc…. „Gott“ und „Gottes Pläne“ würde ich das alles nicht mehr nennen. Sondern nur noch: Vera….

  2. @silvergirl:
    Du sagst aber, dass du dein Selbstvertrauen wieder gefunden hast. Für mich klingt das, als hätte Gott auf diese Weise geholfen. Da du bei den Mitmenschen keine Hilfe bekommen hast, war es doch genau das, was du gebraucht hast, oder?

  3. Avatar von silvergirl
    silvergirl

    Ich glaube an keinen Gott …:-) mehr…ein längerer Weg hinaus aus der Glaubensfalle.

  4. @silvergirl

    naja, Gott und Menschen, die die Kirche leiten, sind aber zwei verschiedene Dinge…

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen