Doch dann fiel ich ab. Lebensbedrohliche Schizophrenie. …“ Vom Top zum Flop, von der Spitze der Gesellschaft zu ihrem Bodensatz und darunter. Plötzlich, unerwartet. Wer ganz am Boden ist, der kann nicht mehr tiefer fallen, heißt es. Wer dies aus einer Perspektive des Glaubens sieht, sieht es ein wenig anders: Wer fällt, fällt niemals tiefer, als in die Hände Gottes.Wer tief am Boden liegt, macht sogar oft besondere und auch durchaus gute Erfahrungen: manche lernen Gott neu und in besonderer Weise kennen. Manche lernen, dass das, was sie bisher für lebenswert hielten, nicht das Leben ist, dass es nicht das Leben ausmacht, dass das Leben mehr ist, als das, was sie dafür hielten.
Und manche merken gerade in der Abgeschiedenheit der Einsamkeit, wie nah ihnen Gott ist, wie nah ihnen manche Mitmenschen werden, wie sehr geliebt sie doch sind, und was dieses Gut bedeutet: die Mitmenschlichkeit.
Normalerweise ist es auch so: egal, wie tief man gefallen ist: man kommt wieder nach oben. Irgendwie. Und selbst, wenn man eine schwere Krankheit haben sollte, kann man lernen, sein Leben mit Sinn zu erfüllen und dennoch als ein Geschenk zu betrachten.
Die Erfahrung der Krise kann sogar nötig sein, damit man Dinge verändert. Krisen bewirken Veränderung. Sie bedeuten: wie Du bisher lebtest, ist – zumindest teilweise -nicht ganz richtig. Überdenke Deinen Weg und korrigiere ihn. Hol Dir gegebenenfalls Hilfe dazu, seelsorgerliche, psychologische, oder die von Mitmenschen. Und wenn Du glauben kannst: dann vertrau neu Dein Leben Gott an. Und werde zudem aber nicht passiv, sondern werde der, der Du – nach Gottes Plan vielleicht -sein sollst. Werde der Mensch, den sich Gott gedacht hat, und wirke aktiv daran mit. Vielleicht wirst Du nach einiger Zeit merken oder auch erst etwas später rückblickend feststellen: Gott war sehr nah bei mir, in allem Leid. Und er ist es immer noch, jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick, nur ein Gebet weit entfernt.
Dazu ein Lied, ehemals aus der Neuen Deutschen Welle, ein cooles Lied, ein kultiges, ein schweres: Hier sehen und hören.
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Bild:volker wolferl1,pixelio.de



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