Warum es keinen Gott gibt

weltinhand.jpgDie Zeitschrift STERN möchte ein wenig provozieren mit ihrem neuen Artikel, den sie auch auf dem Titelblatt ankündigt. Er verkündet die provokanten Thesen des Wissenschaftlers und Bestsellerautors Richard Dawkins. Warum dieser Autor jedoch sicherlich falsch liegt, können Sie aus den unten angegebenen Artikeln selbst ersehen. Möglicherweise handelt es sich bei seinen Aussagen um reinen Populismus, nicht zuletzt dazu, um den eigenen Marktwert zu steigern. Hier lesen.

Lesen Sie auch: > > überzogene Ansprüche der Naturwissenschaften
> Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? 
> Spaziergang durch das Universum
>
Massenkarambolage im Weltall 
> Wie genau ist die Existenz Gottes beweisbar ?
>
Wo steckt Gott ? – Theologie, Philosophie & Wissenschaft


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos Freiheit frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Urlaub usa verantwortung Vertrauen video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

69 Kommentare zu „Warum es keinen Gott gibt“

  1. Avatar von Heiko

    @ thelounge

    Mir ist gerade noch eine interessante Hypothese eingefallen:

    „je gläubiger die Menschen in einem Land sind um so weniger achten sie auf ihre Umwelt.“

    Die Logik dahinter: Es gibt ja eine höhere Macht die schon wieder alles in Ordnung bringen wird.

    Der Beweis: In sehr gläubigen Ländern wie USA, Russland, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, den südamerikanischen Staaten, Indien, Afrika u.s.w. haben verherende Umwelt Zustände

    Weniger gläubige Länder wie Frankreich, Deutschland, die Skandinavischen Länder, Japan, Dänemark, Holland u.s.w. haben einen viel besseren Sinn für Umweltschutz.

  2. @Heiko:

    “je gläubiger die Menschen in einem Land sind um so weniger achten sie auf ihre Umwelt.”

    Falsch. Richtiger der Satz: tun wir alles, was wir selbst tun können. Für alles andere sorgt ohnehin schon Gott.

    Das ist übrigens ein anderer Sinn, als in diesem Satz:
    „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ , denn dieser Satz verleugnet quasi die Existenz Gottes.

  3. Avatar von Heiko

    @ Theolounge

    „“Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott” , denn dieser Satz verleugnet quasi die Existenz Gottes.“
    He, jetzt gibst du aber schnell auf, müsstest du nicht sagen, das in allen von uns ein Teil Gottes steckt?

    „Falsch. Richtiger der Satz: tun wir alles, was wir selbst tun können. Für alles andere sorgt ohnehin schon Gott.“

    Hmm, ist das etwa eine Bestätigung meiner Hypothese?

    Ha, endlich mal kein Pat und dann auch noch ein Punkt zu meinen Gunsten… :o)

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Werde erst wieder Montag zum lesen kommen.

  4. @Heiko….

    Schreibe morgen mal länger, hier nur mal kurz….

    ““Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott” , denn dieser Satz verleugnet quasi die Existenz Gottes.”
    He, jetzt gibst du aber schnell auf, müsstest du nicht sagen, das in allen von uns ein Teil Gottes steckt?

    >>> Ja, aber ich habe diesen Satz nur der Vollständigkeit angeführt und halte ihn für falsch. Für richtig halte ich den ersten Satz: tun wir alles, was wir selbst tun können. Für alles andere sorgt ohnehin schon Gott.

    “Falsch. Richtiger der Satz: tun wir alles, was wir selbst tun können. Für alles andere sorgt ohnehin schon Gott.”

    Hmm, ist das etwa eine Bestätigung meiner Hypothese?

    >>> Welcher Hypothese ??

    Ha, endlich mal kein Pat und dann auch noch ein Punkt zu meinen Gunsten… :o)

    >>> Hmmmm ??? Versteh ich grad nicht, was Du meinst…

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Werde erst wieder Montag zum lesen kommen.

    >>>> Dir auch 😉

  5. @Heiko:

    also erstmal nehm ich Dir übrigens nicht ab, dass Du tatsächlich Atheist bist, sondern ich nehme an, dass Du das vielleicht doch nicht ganz geklärt hast – ähnlich, wie Glaubende vielleicht auch manches immer mal wieder überdenken.

    “Wir haben Modelle von der Wirklichkeit, aber das ist nicht unbedingt die Wirklichkeit, sondern Abbilder davon.”

    Da kann ich dir wirklich nicht widersprechen. In einigen Teilen stehen Wissenschaft und Glauben auf den gleichen tönernen Füssen der Vermutung.

    Ich halte es im Glauben wie mit der Wissenschaft, ich glaube nur was ich sehe. Und Atome kann man übrigens “Sehen” http://www.schilbe.de/archiv/chemphys.htm

    >>>> klingt ganz interessant, hab mal kurz drüber geschaut…

    Apropos Wissenschaft, was sagst du hierzu?
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21126/1.html

    >>>> Evolutionstheorie: jaaa, ist das gängige Modell. Aber es geht auch darum, was der Zufallsbegriff denn überhaupt ist: was ist das bitte, der Zufall ? Das wird oft übersehen und ist aber recht zentral.

    Mordrate: also das hängt in den USA an der Arm-Reich-Kluft und den übermäßigen Waffenbesitz und nur sekundär an der Religion, meine ich.

    Keuschheit u steigende Abtreibungsraten in USA: ersteres ist moralisch-religiöse Übertreibung, die aber auch ihre guten Seiten hat. Zweiteres hat nichts mit der Religion zu tun.

    „Allgemein korrelieren höhere Werte für einen Glauben an einen Schöpfer und dessen Verehrung mit höheren Raten bei Mord, Sterblichkeit bei Jugendluchen und jungen Erwachsenen, Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten, Schwangerschaften bei Minderjährigen und Abtreibung in wohlhabenden Demokratien“

    >>>> das erscheint mir als statistischer Unsinn. So, wie wenn ich feststelle, dass in Bayern am meisten BMW gefahren wird und dann eine Korrelation zu der Katholikendichte aufstelle. Wirklicher Blödsinn, diese Statistik.

    „So sind die sozialen Probleme in den Südstaaten und den Staaten im Mittleren Westen, deren Bevölkerung stark religiös ist, höher als in den nordöstlichen Staaten, die den europäischen Kulturen ähnlicher seien.“

    >>>> Erscheint mir ebenfalls als Blödsinn. Die Südstaaten haben von Haus aus mehr soziale und ethnische Probleme, weil dort die Kluft zwischen „Weiß“ und „Schwarz“ offenbar höher liegt – und damit automatisch auch die soziale Kluft (leider).

    „Es sei also falsch, so Paul, zu behaupten, dass eine atheistische Gesellschaft letztlich soziale Missstände mit sich bringe oder gar zum Untergang verurteilt sei. “
    >>>> Das ist falsch so, das stimmt, denn auch der Humanismus beispielsweise hat ethische Werte aufzuweisen, nach denen es sich leben lässt. Moral / Ethik und Religion sind nicht dasselbe. Religion fragt nach transzendenten Dingen. Philosophie auch, aber bei der Philosophie kann man 100% sicher sein, dass es sich um keine Offenbarungen u.ä. handelt, sondern nur um menschliche Gedankengebäude. Führt also nicht weiter, ergänzt aber zb das Christliche Denksystem mitunter sehr.

    „Hinzu komme noch, dass die USA die westliche Gesellschaft sei, die zwar den höchsten Reichtum pro Kopf aufweise, aber offenbar es am wenigsten schaffe, den Reichtum in ein „kulturelles und körperliches Wohlergehen“ der Gesamtgesellschaft umzusetzen. “

    >>>> Mag sein, hat aber nicht viel mit dieser Artikel und der Statistik zu tun, keine Ahnung, zu welchem Zweck er dies anführt. Das ist so, als wenn ich von Gott spreche und dann anfüge, dass übrigens auch die Gotteshäuser in Berlin stark renovierungsbedürftig seien. Keine logische Gedankenführung.

    “>>> Gott ist Gott und Mensch ist Mensch. Mensch ist nicht Gott und Gott ist nicht Mensch. Du steckts in einem Anthropozentrismus.”
    Das ist wieder keine Antwort auf meine Frage… :o)
    Stell dich dieser Frage. Sie wird deinen Glauben an Gott bestimmt nicht beenden aber deine Sicht vielleicht erweitern?

    >>>> Deine Frage war, ob Gott es gut fände, wenn man in seinem Namen Gräueltaten verüben würde. Wohl nicht, ist meine menschliche Antwort.

    Dafür habe ich mir jetzt Theodizee durchgelesen. Das ist auch nur ein Versuch dem göttlichen Realität zu geben, weil jeder weiss, das es sich praktisch nicht beweisen lässt und noch dazu voller Widersprüche steckt.
    Nun werden einfach die Widersprüche zum Beweis erhoben und Voila, Gott existiert! :o)

    >>> Das ist der alte Patt zwischen Gläubigen Menschen und Atheisten. Lässt sich nicht auflösen. Der Glaube erschließt sich einem, wenn man sich drauf einlässt. ‚Wenn ihr mich mit ganzem Herzen suchen werdet, will ich mich von Euch finden lassen‘, so thematisiert die Bibel dieses Problem – und das ist wohl auch die einzig praktikable Lösung, zumindest für den Fall, wenn man es für sich selbst herausfinden möchte.

    Das erinnert mich an eine gute Statistik, mit der kann ich auch alles Beweisen. :o)
    >>>> jaaaaaa, siehe den Artikel, den Du oben angegeben hast 😉

    “Darwin versucht es und er bietet die auf dem Materialismus gründende logische Erklärungsstruktur, die aber ebenfalls hypothetisch ist – das bitte nicht übersehen.”
    Das übersehe ich auch nicht. Aber ich sehe das alle Gegenargumente von Gottesfanatikern bei näherem hinsehen schneller zerbröckeln.

    >>>> Ja, Fanatiker sind nie der Weisheit letzter Schluß. Denkender Glaube vielleicht aber schon 😉

    “Wenn Du Dich mehr über die Komplexitäten informierst, kommst Du vielleicht ins Staunen.”
    Ich staune immer wieder über die Komplexität des Lebens. Und gerade dies ist für mich ein Beweis für Darwin und gegen eine Schöpfer!

    >>>> Sorry, kann man genau den entgegengesetzten Schluss draus ziehen. Aber das ist wohl Ansichtssache 😉

    “>>>> Der historische Jesus hat gelebt, das wird in der neutestamentlichen Wissenschaft keineswegs bestritten.”
    Das Jesus gelebt hat bestreite ich auch nicht wirklich. Es gibt wie du schon sagst Quellen.
    >>>> Klang aber vorhin so….

    >>>> Wie gesagt: lies mal hier:
    “Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre.”
    Auferstehungen gabe es schon viele (Scheintot).

    >>>>> also ich denke, das entscheidende ist, was Theißen am Schluß anführt:

    Ostern ist eine Auseinandersetzung mit dem Tod. In der Auferstehung Jesu offenbart sich eine rätselhafte und todüberwindende Macht. Vom Tod jedoch haben wir keine Erfahrung, lediglich vom Leben bis nah an den Tod heran.

    Das Verstehen von Analogien der Erfahrungswelt her ist a priori aber auf Erscheinungen dieser Erfahrungswelt beschränkt. Dort aber, wo wir sie (wie im Tod) verlassen und in Bereiche jenseits unserer Erfahrungswelt dringen, stranden wir zwangsläufig mit unseren Erfahrungen. So wenig, wie wir nun den Tod mit Analogiens unserer Erfahrungswelt durchdringen können, so wenig begreifen wir die todüberwindende Macht des Ostergeschehens aufgrund solcher Analogien.

    Entweder nämlich bricht diese Macht analogielos in unser Leben ein, oder sie ist nicht das, was sie zu sein vorgibt. Sofern sie ins Leben hineinragt, ist es sinnvoll, nach analogen Visionen und außernormalen Informationen über den Tod hinaus zu suchen.

    Sofern sie aber von jenseits der Todesgrenze in unsere Welt hineinragt, scheitern wir mit Analogien zwangsläufig.

    Der Prof. Gerd Theissen sagt, das die In der Bibel als Grundsatz der Gottesabstammung von Jesus aufgeführte Tatsache der Auferstehung nie Stattgefunden hat un rein Philosophisch ist und damit nie Stattgefunden hat. Damit entzieht er Jesus die Grundklage seiner Gottesabstammung.

    >>>>> mag sein, dass Theißen dies sagt, Bultmann, Barth und Pannenberg sehen es aber anders, und diese zitiert er ja in seinem Buch – und in unserem Artikel:

    Die folgenden Ansätze von Rudolf Bultmann, Karl Barth und W. Pannenberg sind sich demgegenüber darin einig, dass erst der Osterglaube dem Gläubigen ein neues Selbst- und Weltverständnis erschließt, durch das teils moderne Prämissen modifiziert werden. Ostern mache demnach offenbar:

    Das Wesen des Menschen in seiner Situation vor Gott (die existentiale Deutung)
    das Wesen der Offenbarung, die ein der menschlichen Einsicht entzogenes Wunder ist (offenbarungstheoretische Deutung)
    das Wesen der Geschichte, die sich von ihrem Ende her enthüllt, welches die Auferstehung Jesu vorwegnimmt (universalgeschichtliche Deutung).

    AUF DEN SCHEITERHAUFEN MIT DEM KETZER!!! :o)))
    >>>> kann nicht erkennen, wo er ein Ketzer sein sollte 😉

    “>>>> Also wenn Geo das sagt, dann muss das ja stimmen. Geo ersetzt also Jahrhunderte der Leben-Jesu-Forschung. Plausibel, nicht ?”
    Der Geo Bericht ersetzt keine Jesusforschung. Er fasst sie zusammen und deutet sie einfach mal anders.

    >>>> ne, er deutet sie überhaupt nicht anders, sondern er geht scheinbar einfach von der Deutung Jesu als Sozialreformer aus, ein alter Ansatz.

    Von anderen Meinungen lebt doch eine Kultur die sich weiter entwickeln will.
    (Und diese sehr interessante Diskussion mit dir. :o) Was sagst du übrigens zu Katip?)
    Liess den Geo Bericht ruhig mal. Dort wird z.B. beschrieben das man eine Ruine gefunden hat, die sehr wahrscheinlich das Haus ist (Oder zumindest ein Teil davon) In dem Jesus sich mit dem Fischer Petrus (und evtl. seinen Jungern) getroffen hat.

    >>>>> Wo ist denn dieser Artikel ? Und welch historische Zeugnisse liegen den Geo zugrunde, dass sie meinen, sie hätten nun genau dies eine Haus gefunden ? Die biblischen Quellen lokalisieren dieses Haus meines Wissens nämlich keineswegs so genau….

    Auch wenn dir das Fazit diese Bericht nicht gefällt, bietet er dir doch viel Wissen über Jesus.
    >>>> kann mir nicht vorstellen, dass ich damit ein Problem hätte ….

    “>>> nichts. Aber wer stößt das alles an , wo kommt alles her ?”
    Wenn Gott das Universum erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen?

    >>>> Als eine der Eigenschaften Gottes nimmt man die Unendlichkeit an. Hier ein paar lesenswerte Gedanken:

    http://theolounge.wordpress.com/2007/04/29/uber-die-unendlichkeit/

    Und wenn Gott mit all seinen Eigenschaften von sich aus und schon immer da war, kann das nicht auch auf ein Universum ohne Gott zutreffen?
    >>>> kann natürlich. Ist aber aus menschlicher Sicht nicht wirklich vorstellbar, da der Mensch die Unendlichkeit nicht denken kann, falls es sie geben sollte. Es gab in der Antike übrigens auch die Auffassung, die Erde sei ein Zoon, ein Lebewesen, das kommt Deinem Gedanken nahe…

  6. Avatar von Heiko

    @ Theolounge

    Guten Morgen.

    „also erstmal nehm ich Dir übrigens nicht ab, dass Du tatsächlich Atheist bist,…“
    Die Hoffnung muss ich dir leider zerstören! :o)
    Aber ich versuche einfach auch die Sicht anderer nach zu vollziehen. Und wenn man versucht die Sichtweise von anderen nachzuvollziehen, hilft es oft neue Punkte in der eigenen Sichtweise zu finden.

    „Mordrate: also das hängt in den USA an der Arm-Reich-Kluft und den übermäßigen Waffenbesitz und nur sekundär an der Religion, meine ich.“
    In Frankreich ist auch eine grosse Arm-Reich-Kluft durch die vielen Immigranten aber es wird zu den Ländern mit der geringen Gewaltbereitschaft gezählt.

    Keuschheit u steigende Abtreibungsraten in USA: ersteres ist moralisch-religiöse Übertreibung, die aber auch ihre guten Seiten hat. Zweiteres hat nichts mit der Religion zu tun.
    Meinst du die Keuschheit die katholische Priester gegenüber den Messdienern zeigen? :o) (Ich weiss der war gemein aber der musste einfach mal sein…)

    >>>> das erscheint mir als statistischer Unsinn. So, wie wenn ich feststelle, dass in Bayern am meisten BMW gefahren wird und dann eine Korrelation zu der Katholikendichte aufstelle. Wirklicher Blödsinn, diese Statistik.

    Ja ja, ich weiss, eine gute Statistik… :o)

    Aber ich möchte doch noch einen Punkt dazu sagen:
    Der gemeine Pöbel ist einfach dumm. Wenn alle in meiner Umgebung religiös sind, bin ich es auch. Herdentrieb. Aber wenn jemand sich eine eigene Meinung bildet und sich bewusst von der Masse abgrenzt, setzt das eine gewisse geistige Reife vorraus und solche Menschen haben dadurch eine viel geringere Gewaltbeitschaft als die Herdenmenschen.
    Das Betrift natürlich auch auf Menschen die sich intensiv mit ihrem Glauben auseinander setzen und selbst einige Punkte kritisch sehen. Aber die gehen in der Masse der Herdengläubigen unter oder wagen es einfach nicht Probleme offen anzusprechen.

    Du bist ein sehr gläubiger aber auch kritischer Mensch. Vergleich dich nicht mit der Masse. Schau dir doch mal die Christen auf der Welt an, wieviele davon leben ihr Christentum auch konsquent aus?
    Die meisten suchen sich aus dem Glauben die Rosinen raus und gehen einmal die Woche in die Kirche.
    Wo auf der Welt wird die Nächstenlieben den aktiv betrieben? Wären die Amerikaner solche Christen wie sie immer behaupten, hätten wir jetzt nicht die Probleme im Nahen Osten.

    Ich kann dir von mir sagen, das am Anfang meines Weges zum Atheismus die Abscheu vor der Heuchelei der Christen stand. Erst als ich mich mehr und mehr mit der Welt in der wir leben auseinander gesetzt habe habe ich festgestellt, das dort kein Platz für einen Gott ist.

    „>>>> Erscheint mir ebenfalls als Blödsinn. Die Südstaaten haben von Haus aus mehr soziale und ethnische Probleme, weil dort die Kluft zwischen “Weiß” und “Schwarz” offenbar höher liegt – und damit automatisch auch die soziale Kluft (leider).“
    Ich denke da spielt eher die Bildung eine Rolle. Siehe oben. Und wenn jemand gebildet ist stellt er Gott eher in Frage als wenn er ungebildet ist. Man könnte daher Bildung und Glauben als Gegenpole sehen. Ich weiss das du mir jetzt sagen wirst das es gläubige Wissenschaftler und Gut gebildete Theologen gibt. Das weiss ich selbst. Ich spreche hier von der Masse der Menschen.
    Zweitens, sollte es in einem Land der christlichen Nächstenliebe überhaupt eine Kluft zwischen weiss und schwarz geben?

    „“Hinzu komme noch, dass die USA die westliche Gesellschaft sei, die zwar den höchsten Reichtum pro Kopf aufweise, aber offenbar es am wenigsten schaffe, den Reichtum in ein “kulturelles und körperliches Wohlergehen” der Gesamtgesellschaft umzusetzen. ”
    >>>> Mag sein, hat aber nicht viel mit dieser Artikel und der Statistik zu tun, keine Ahnung, zu welchem Zweck er dies anführt.“

    Aber ich. Er spricht von den christlichen Werten, die dort nicht umgesetzt werden obwohl die Leute nach aussen hin sehr Christlich tun.
    Das gleiche kannst du auch in Deutschland erleben. Ich bin aus Niedersachsen nach Bayern gezogen. Bayern sind nach aussen hin viel christlicher als Niedersachsen. Aber mit der Christlichen Nächstenliebe und Tolleranz sieht es aber genau anders herum aus.

    „>>>> Deine Frage war, ob Gott es gut fände, wenn man in seinem Namen Gräueltaten verüben würde. Wohl nicht, ist meine menschliche Antwort.“

    NNNEEEEIIIIINNN!!!!! Meine Aufgabe ist, das DU dich einfach mal in einen Gott reinversetzen sollst. Und jetzt komme ich und sage das du mir den Befehl gegeben hast, andere Menschen zu misshandeln und zu töten, um meine Interessen durch zu setzten. würdes du als Gott das einfach ignorieren? Mich die Menschen weiter in deinem Namen töten lassen? Oder würdest du den unterdrückten Menschen ein Zeichen setzen und mich bestrafen?

    (Aber ich glaube, damit willst du dich nicht auseinander setzen. :o)

    „>>>> jaaaaaa, siehe den Artikel, den Du oben angegeben hast ;-)“
    Das ist ja keine Statistik. Er gibt ja keine Prozente oder Zahlen an. Er gibt nur den Zahlen von anderen eine Bedeutung. Und solange keiner diese Zahlen wiederlegt, hat er eindeutig Recht! :o)

    „>>>> Ja, Fanatiker sind nie der Weisheit letzter Schluß. Denkender Glaube vielleicht aber schon“

    Und genau das ist das Problem jeder Kirche. An der Spitze, gerade der Katholiken und der Moslems, sitzen Betonköpfe die einfach nicht begriffen haben das sich die Welt in den letzten 2000 Jahren weiter gedreht hat. Ich kann z.B. in Zeiten einer globalen Überbevölkerung nicht gegen Verhütung und Abtreibung sein. Im Namen Gottes führen die damit die Menschheit sehenden Auges in eine Katastrophe.
    Wer hilft denn z.B. einer Frau die nach einer Vergewaltigung schwanger ist und aufgrund ihres Glaubens nicht Abtreibt? Wer steht dem Kind bei, das nichts für seinen Ursprung kann aber trotzdem darunter leiden muss weil alle Christen drum herum wissen wie es entstanden ist und es das auch immer wieder spüren lassen?
    Warum treten denn so viele Menschen aus der Kirche aus? Ich schätze mal 95% davon glauben immer noch an Gott Aber sie können nicht mehr gutheissen, was die Kirchen tun.
    Vor ein paar Monaten ist mein Neffe Konfirmiert worden. Das modernste was dort Ablief war das eine kleine Band Musik gespielt hat. Ansonsten war das das selbe Langweilige Bla Bla Bla was schon zu meiner Kindheit in der Kiche gepredigt wurde. Ich musste teilweise echt den Kopf schütteln, was dort vor getragen wurde.

    „>>>> kann natürlich. Ist aber aus menschlicher Sicht nicht wirklich vorstellbar, da der Mensch die Unendlichkeit nicht denken kann, falls es sie geben sollte.“
    Also ein Atheist schon. Er hat sich ja bewust von der endlichen Begrenzung eines Gottes losgesagt um das Unendliche zu sehen!

    Solltest du vielleicht auch mal Versuchen! :o)

    „Es gab in der Antike übrigens auch die Auffassung, die Erde sei ein Zoon, ein Lebewesen, das kommt Deinem Gedanken nahe…“
    Auch aus der Sicht eines Atheisten ist das nicht so weit weg. Alle Lebewesen auf der Erde sind Teil eines Ganzen und voneinander Abhängig. Nur der Mensch weiss das bislang noch nicht. (Bis auf Budhisten.)
    Hat euer Gott nicht zum Menschen gesagt „Mache dir die Welt zum Untertan!“? Nun seht ihr, was ihr davon habt…

    Ich schaue mal ob ich die GEO noch zuhause habe. Dann kann ich den Artikel mal einscannen.

    „Der Sprung zur Theologie und Philosophie ist nun folgender: anhand dieses beispielhaften Berichts kann man vorsichtig werden, wenn man der derzeitigen Naturwissenschaft allzu großes und allzu blindes Vertrauen schenkt. Denn das, was heute gilt, gilt morgen möglicherweise nicht mehr.“

    Mein Sprung zur Theologie ist, das Naturwissenschaftler falsche Ansichten zugeben und erneuern können.
    Und wenn eine Naturwissentschaftliche Ansicht neu ist wird sie von den Theologen erst abgelehnt oder dementiert. Wenn sie aber dann bewiesen und allgemein akzeptiert ist, bestätigt sie plötzlich das theologische Weltbild.

    „Dem Kreationismus argumentativ begegnen“
    „Die naturwissenschaftliche Welterkenntnis kann Gottes Existenz weder beweisen, noch widerlegen.“

    Also vor einem ordentlichen Gericht würde das so funktionieren:
    Wenn eine Tat weder weder beweisen, noch widerlegt werden kann, ist sie nicht passiert.
    In einer rechtsstaatlichen Gemeinschaft kann also kein Gott existieren. :o)
    Wenn also doch jemand an Gott glaubt, stellt er die Moral unserer Gesellschft in Frage! :o)

    Schöpfung im Biologieunterricht?
    Also über Mixa brauchen wir uns nicht zu unterhalten, oder?
    Meine Meinung ist, Bio- Und Religionsuntericht sollten nicht vermischt werden.
    Dann müsste nämlich im Religionsuntericht auch über Verhütung gesprochen werden.

    „Biologen sollten über Nichtexistenz Gottes nicht fachsimpeln“

    „Wenn Naturwissenschaftler über die Nichtexistenz Gottes fachsimpeln, dann werden hier eindeutig Grenzen überschritten“, sagte Bohl der „Leipziger Volkszeitung“. Schließlich sei Gott keine Theorie, die mit den Methoden der Naturwissenschaften zu bestätigen oder zu widerlegen sei.“
    Oder hat er einfach nur Angst? Also wenn ich nichts zu verbergen habe, brauche ich auch keine Angst davor zu haben.

    „Wir erleben leider einen platten Atheismus, der gedankenlos mit Naturwissenschaft verknüpft wird“, sagte Bohl weiter. Dies sei auch, aber nicht nur Erbe der DDR-Ideologie des dialektischen Materialismus. „Das, was damals in die Welt gesetzt wurde, ist als Ideologie erledigt, wirkt aber noch fort. Doch auch im Westen gibt es atheistische Wissenschaftler.“

    Hey, Atheismus mit der DDR zu vergleichen, auf was für einem Niveau redet dieser Mann denn?
    Ausserdem hat die DDR auch einiges in die Welt gesetzt von dem Wir uns eine Scheibe abschneiden sollten.

    „Naturwissenschaft und Atheismus gingen manchmal eine unheilige Allianz ein, so Bohl.“
    Hallo? ist der doof? Naturwissenschaft und Atheismus gehen immer eine unheilige Allianz ein.

    Ich finde es einfach Schade, wenn Leute zu Wort kommen die nicht Nachdenken.

    „Noch aber können die Grundlagenphysiker nicht mehr bieten als vage und brüchige Vorstellungen davon, wie ihr neues Weltbild aussehen könnte. Sie driften dabei zusehends weg von der Naturwissenschaft, hin zur reinen Mathematik. Sie denken in vieldimensionalen Räumen, die von abstrakten Symmetriegesetzen beherrscht werden und von unanschaulichen Gebilden namens Strings und Branen bevölkert sind. »Wir wissen selbst nicht, worüber wir reden«, sagt der amerikanische Nobelpreisträger David Gross. »Es ist eine Phase äußerster Verwirrung.« Immer kühner türmen die Theoretiker ihre Gedankengebäude. Immer weiter entfernen sie sich von den Möglichkeiten der Experimentalphysik.“

    Ich finde das gut. Denn nur wer Fehler macht, lern auch draus und kommt weiter.
    Die Kirchen geben keine Fehler zu und stagnieren daher seit Jahren.

    Zum Kreationismus und zur Theorie eines „intelligenten Designs“
    Wie steht die Evangelische Landeskirche in Württemberg zum Kreationismus und zur Idee eines „intelligenten Designs“ in der Natur? Wie steht sie zu Mitchristen, die kreationistische Vorstellungen vertreten?

    Und die Katholiken? wie gehen die mit der Thematik um?
    Dieser Umgang mit dem Kreationismus wird aber auch bei den Evangeliken nicht öffentlich gepflegt. Schade eigentlich.

    „>>>> Sorry, kann man genau den entgegengesetzten Schluss draus ziehen. Aber das ist wohl Ansichtssache ;-)“
    Also ich arbeite in einem Bereich wo es auch geistige Schöpfungen gibt und diese dann in die Realität übergehen sollen.
    Keine Schöpfung ist Fehler frei. Die Menschen die hier etwas schöpfen sind quasi Gott und geben die Gesetzte nachdem etwas passiert selbst vor. Trotzdem ist keine Schöpfung fehlerfrei (Und ich meine gravierende Fehler) Weil die Systeme einfach zu kompliziert sind. Deswegen kann ein System wie die Erde nicht geschaffen worden sein. Ein solch komplexes Gebilde kann nur selbstreguliert wachsen. Jede Regulation von aussen, führt ins Chaos.

    Aber Ihr sagt ja selbst das Gott nicht eingreift. Jetzt müsst ihr den Gedanken nur noch zu ende denken… :o)

    „>>>>> Wo ist denn dieser Artikel ? Und welch historische Zeugnisse liegen den Geo zugrunde, dass sie meinen, sie hätten nun genau dies eine Haus gefunden ? Die biblischen Quellen lokalisieren dieses Haus meines Wissens nämlich keineswegs so genau….“
    Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kafarnaum
    In dem Haus wurden Einritzungen gefunden, die darauf hinweisen, das dieses Haus schon kurz nach dem Tod Jesus eine Pilgerstädte der frühen Christen war.

  7. @Heiko

    Huiiii, sehr lang….ich meld mich morgen abend mal, also Di abend ! Erstmal schönen Abend ! 😉

  8. Avatar von Heiko

    @ Theolounge

    Wieviel Platz hat den euer Server noch? :o)

  9. Avatar von harey

    Zum Link zum „Gottesbeweis dank Relativitätstheorie“

    entgegen der recht erfreulichen Tendenz in diesem Blog scheint mir dieser Artikel doch sehr bedenklich.

    Wer Wissenschaftler, zu Recht uebrigens, verurteilt die die Grenzen ihrer Erkenntnis nicht einsehen sollte nicht anfangen solche extrem bedenklichen Argumentationsketten als unkommentierte Links in seinen Blog zu stellen.

    Relativitätstheorie ist bekanntlich nicht einfach, und daher ist es wohl reiner Populismus lang und breit ueber Singularitäten zu fabulieren, und an dem Punkt an dem kein normaler Mensch mehr ein Wort versteht plötzlich den Gottesbeweis aus der Tasche zu ziehen.

    Ich habe Physik studiert und kann leider nicht nachvollziehen was dieser Artikel mir eigentlich sagen möchte.

    Mit zweierlei Mass zu messen ist doch meist ein Zeichen von Fundamentalsimus, und wer zurecht bedenkliche „Anti_gottesbeweise“ kritisiert sollte nicht mit dem gleichen Schwachsinn zureuckschiessen.

    Sonst muss ich anmerken, dass ich die generelle Tendenz in diesem Blog zum Thema „Wissenschaft und Religion“ sehr bemerkenswert finde. Zumindest fuehle ich mich als Wissenschaftlerin nicht mehr beschimpft sondern zum Diskutieren eingeladen.

    War vor einigen Monaten noch ein bisschen anders.

  10. @ Harey

    das sind Links zu Artikeln, die das Bewußtsein betreffen oder die oft angeführt werden, wenn es um den (normalerweise fehlschlagenden) Versuch kosmologischer Gottesbeweise geht. Ich führe sie deshalb an, weil man aufgrund der Thematiken mehr ein Gespür dafür bekommen kann, worüber man überhaupt redet und von welchen Dimensionen, wenn man sich auf die Suche nach Gott und Gotteserkenntnis macht. Aber was hat das mit der Relativitätstheorie zu tun, auf die Du Dich beziehst ?

  11. @ Heiko

    Hallo, ich werd mal wieder Deinen Text hier reinkopieren und darauf antworten, sonst ist das ein Fass ohne Boden, weil ich dann wahrscheinlich die Hälfte weglasse….

    Guten Morgen.

    “also erstmal nehm ich Dir übrigens nicht ab, dass Du tatsächlich Atheist bist,…”
    Die Hoffnung muss ich dir leider zerstören! :o)
    Aber ich versuche einfach auch die Sicht anderer nach zu vollziehen. Und wenn man versucht die Sichtweise von anderen nachzuvollziehen, hilft es oft neue Punkte in der eigenen Sichtweise zu finden.

    >>> ja, guter Ansatz 😉 Hab ich auch 😉

    “Mordrate: also das hängt in den USA an der Arm-Reich-Kluft und den übermäßigen Waffenbesitz und nur sekundär an der Religion, meine ich.”
    In Frankreich ist auch eine grosse Arm-Reich-Kluft durch die vielen Immigranten aber es wird zu den Ländern mit der geringen Gewaltbereitschaft gezählt.

    >>>> Hmmm, also die brennenden Autos in der Banlieu (oder wie schrieb man das gleich) letzten oder vorletzen JAhres sprache eigentlich eine andere Sprache, meinst DU nicht ?

    Keuschheit u steigende Abtreibungsraten in USA: ersteres ist moralisch-religiöse Übertreibung, die aber auch ihre guten Seiten hat. Zweiteres hat nichts mit der Religion zu tun.

    >>>> Keuschheit: negativ: man heiratet wen, ohne ihn zu kennen, halte ich für gefährlich. Das andere Extrem, Polygamität, ist natürlich auch daneben und hat wohl was mit fehlender Bindungsfähigkeit u.a. zu tun…

    Meinst du die Keuschheit die katholische Priester gegenüber den Messdienern zeigen? :o) (Ich weiss der war gemein aber der musste einfach mal sein…)

    >>>> ich war Baptist und bin nun luth. Evangelisch und halte von dem Zölibat nichts. Es ist ohnehin nicht biblisch, sondern erst ein paar Jahrhunderte alt – und läuft der menschlichen Natur zuwider. Würde mich wundern, wenn das im Sinne Gottes (auch des biblischen) wäre….

    “ das erscheint mir als statistischer Unsinn. So, wie wenn ich feststelle, dass in Bayern am meisten BMW gefahren wird und dann eine Korrelation zu der Katholikendichte aufstelle. Wirklicher Blödsinn, diese Statistik.“

    Ja ja, ich weiss, eine gute Statistik… :o)

    Aber ich möchte doch noch einen Punkt dazu sagen:
    Der gemeine Pöbel ist einfach dumm. Wenn alle in meiner Umgebung religiös sind, bin ich es auch. Herdentrieb. Aber wenn jemand sich eine eigene Meinung bildet und sich bewusst von der Masse abgrenzt, setzt das eine gewisse geistige Reife vorraus und solche Menschen haben dadurch eine viel geringere Gewaltbeitschaft als die Herdenmenschen.
    Das Betrift natürlich auch auf Menschen die sich intensiv mit ihrem Glauben auseinander setzen und selbst einige Punkte kritisch sehen. Aber die gehen in der Masse der Herdengläubigen unter oder wagen es einfach nicht Probleme offen anzusprechen.

    >>>> das nennt man auch elaborierte Identität: man setzt sich tiefgehend mit einem Thema auseinander.

    Du bist ein sehr gläubiger aber auch kritischer Mensch. Vergleich dich nicht mit der Masse.

    >>>> Du übrigens auch….es braucht nämlich viel Glauben, um sich dem Atheismus anzuschließen 😉 Also man muss dann quasi glauben, dass alles irgendwie spontan und ohne Ursache aus Nichts entstanden sei …. das ist nämlich recht abstrus , diese Vorstellung 😉

    Schau dir doch mal die Christen auf der Welt an, wieviele davon leben ihr Christentum auch konsquent aus?

    >>>> man sieht nicht in die Menschen hinein, es ist gefährlich, das von aussen beurteilen zu wollen…

    Die meisten suchen sich aus dem Glauben die Rosinen raus und gehen einmal die Woche in die Kirche.

    >>> viele gehen nicht oft in die Kirche 😉

    Wo auf der Welt wird die Nächstenlieben den aktiv betrieben? Wären die Amerikaner solche Christen wie sie immer behaupten, hätten wir jetzt nicht die Probleme im Nahen Osten.

    >>>> es gibt nicht „DIE“ Amerikaner, so wie es auch nicht „DIE“ Deutschen oder „DIE“ Iraker gibt. Es sind immer einzelne Menschen die je sehr unterschiedliche Sichtweisen haben können…

    Ich kann dir von mir sagen, das am Anfang meines Weges zum Atheismus die Abscheu vor der Heuchelei der Christen stand.

    >>>> ja, aber Heuchelei findest Du unter Menschen, die an nichts glauben, vielleicht sogar noch mehr….und oft auch einen ziemlichen Zweckopportunismus….“Hauptsache, mir gehts gut….“….

    Erst als ich mich mehr und mehr mit der Welt in der wir leben auseinander gesetzt habe habe ich festgestellt, das dort kein Platz für einen Gott ist.

    >>>> Vielleicht einfach noch weitermachen mit der Auseinandersetzung….(soll jetzt nicht altklug wirken), aber da kann man auch zu dem Schluß kommen, dass es sehr viel Vollkommenes, sehr viel Gutes und sehr viel Liebe und Mitmenschlichkeit in allem Elend gibt….

    “>>>> Erscheint mir ebenfalls als Blödsinn. Die Südstaaten haben von Haus aus mehr soziale und ethnische Probleme, weil dort die Kluft zwischen “Weiß” und “Schwarz” offenbar höher liegt – und damit automatisch auch die soziale Kluft (leider).”
    Ich denke da spielt eher die Bildung eine Rolle. Siehe oben. Und wenn jemand gebildet ist stellt er Gott eher in Frage als wenn er ungebildet ist.

    >>> ja, eher…..

    Man könnte daher Bildung und Glauben als Gegenpole sehen. Ich weiss das du mir jetzt sagen wirst das es gläubige Wissenschaftler und Gut gebildete Theologen gibt. Das weiss ich selbst. Ich spreche hier von der Masse der Menschen.

    >>> ja, kann natürlich in diese Richtung kippen, dann spricht man oft von Fundamentalismus…

    Zweitens, sollte es in einem Land der christlichen Nächstenliebe überhaupt eine Kluft zwischen weiss und schwarz geben?

    >>>>> nein, natürlich nicht ! Aber besser, man hat ein Ziel, auf das man zusteuert, als man hat keins. Wenn man diese ethische Richtlinie als anzustrebende hat, dann wird sie möglicherweise irgendeinmal Realität werden…

    ““Hinzu komme noch, dass die USA die westliche Gesellschaft sei, die zwar den höchsten Reichtum pro Kopf aufweise, aber offenbar es am wenigsten schaffe, den Reichtum in ein “kulturelles und körperliches Wohlergehen” der Gesamtgesellschaft umzusetzen. ”
    >>>> Mag sein, hat aber nicht viel mit dieser Artikel und der Statistik zu tun, keine Ahnung, zu welchem Zweck er dies anführt.”

    Aber ich. Er spricht von den christlichen Werten, die dort nicht umgesetzt werden obwohl die Leute nach aussen hin sehr Christlich tun.

    >>>> okay, dann ist das wohl so gemeint. Hat aber nicht unbedingt was mit dem Christentum zu tun, auch wenn es hier in diesen Zusammenhang gestellt wird. Hat vielmehr was mit der (nicht sozialen) Marktwirtschaft in den USA zu tun, denke ich….

    Das gleiche kannst du auch in Deutschland erleben. Ich bin aus Niedersachsen nach Bayern gezogen. Bayern sind nach aussen hin viel christlicher als Niedersachsen. Aber mit der Christlichen Nächstenliebe und Tolleranz sieht es aber genau anders herum aus.

    >>> ich glaube, was Dich stört, ist eher die bayerische Art, die eher erst einmal unzugänglicher ist. Man kann aber auch sagen, sie seien nicht so oberflächlich, sondern wenn man mit ihnen richtig ins Gespräch kommt, dann vielleicht dafür mit weniger Floskeln…

    “>>>> Deine Frage war, ob Gott es gut fände, wenn man in seinem Namen Gräueltaten verüben würde. Wohl nicht, ist meine menschliche Antwort.”

    NNNEEEEIIIIINNN!!!!! Meine Aufgabe ist, das DU dich einfach mal in einen Gott reinversetzen sollst.

    >>> kann ich nicht, bin ein Mensch und denke menschlich…

    Und jetzt komme ich und sage das du mir den Befehl gegeben hast, andere Menschen zu misshandeln und zu töten, um meine Interessen durch zu setzten. würdes du als Gott das einfach ignorieren?

    >>>>> wenn ich Gott wäre, würde ich wohl keinen Blitz herabschicken. Ich lass die Leute hier ja auch schreiben, was sie wollen, sofern es keine Fundamentalisten sind. Okay, in dem Fall wärst Du dann einer. Aber ich bin nicht Gott und kann das nicht beantworten. Aber wir stellen fest, dass Gott eben keine Blitze schickt, sondern das Böse auf der Welt auch zulässt….entweder, er kann nichts dagegen tun, oder er gewährt Freiheit (ich glaube an zweiteres)…

    Mich die Menschen weiter in deinem Namen töten lassen? Oder würdest du den unterdrückten Menschen ein Zeichen setzen und mich bestrafen?

    >>>> wie gesagt: ich als Mensch vielleicht schon, aber Gott tut es ganz offensichtlich nicht, zumindest nicht so, dass wir es erkennen könnten. Vielleicht ist die Vorstellung der Hölle damit in Beziehung zu setzen, vielleicht eine Gottferne später aufgrund der Taten im Diesseits. Stellt sich allerdings die Frage: was wäre dann mit Tätern, die keine Einsicht in ihre Bösartigkeit haben, würden die dann anders behandelt werden…?

    (Aber ich glaube, damit willst du dich nicht auseinander setzen. :o)
    >>> doch !

    “>>>> jaaaaaa, siehe den Artikel, den Du oben angegeben hast ;-)”
    Das ist ja keine Statistik. Er gibt ja keine Prozente oder Zahlen an. Er gibt nur den Zahlen von anderen eine Bedeutung. Und solange keiner diese Zahlen wiederlegt, hat er eindeutig Recht! :o)

    >>>> oder unrecht, je nachdem, welchem Beweislastprinzip man sich anschließen will 😉

    “>>>> Ja, Fanatiker sind nie der Weisheit letzter Schluß. Denkender Glaube vielleicht aber schon”

    Und genau das ist das Problem jeder Kirche. An der Spitze, gerade der Katholiken und der Moslems, sitzen Betonköpfe die einfach nicht begriffen haben das sich die Welt in den letzten 2000 Jahren weiter gedreht hat.

    >>>> doch doch, es sind zwar eher Papiertiger oder auch Denker, aber ich glaube, sie bekommen schon einiges mit…

    Ich kann z.B. in Zeiten einer globalen Überbevölkerung nicht gegen Verhütung und Abtreibung sein. Im Namen Gottes führen die damit die Menschheit sehenden Auges in eine Katastrophe.

    >>>> ja, gut, sehe ich auch so, Du meinst den Papst….

    Wer hilft denn z.B. einer Frau die nach einer Vergewaltigung schwanger ist und aufgrund ihres Glaubens nicht Abtreibt?

    >>>> ich denke, das kann sie aber, womöglich sogar mit dem „Segen“ von Geistlichen….

    Wer steht dem Kind bei, das nichts für seinen Ursprung kann aber trotzdem darunter leiden muss weil alle Christen drum herum wissen wie es entstanden ist und es das auch immer wieder spüren lassen?

    >>>> möge sich wer finden für dieses Kind. Es wird erst sehr andächtig zuhören, in der Pubertät seinen Contra-Weg suchen, danach sich ganz davon lösen und Atheist werden, weil es so angepisst ist von der Sache, oder es wird seinen eigenen Weg zum Glauben suchen, womöglich einen Weg, auf dem es unterscheidet zwischen moralisierenden pietistischen Ideen und Unterdrückungsversuchen einerseits und dem Glauben und den dafür sprechenden Argumenten andrerseits…

    Warum treten denn so viele Menschen aus der Kirche aus?

    >>> hat viele Gründe. Aus der evang Kirche steigen viele aus, weil sie zu langweilig und kopflastig sind, weil man nichts spürt, sondern nur Vorträge hört….charismatische Richtungen bieten hier mehr Erlebnis, aber vielleicht auch mehr radikale Einstellungen (vielleicht, je nach Einzelfall)…

    Ich schätze mal 95% davon glauben immer noch an Gott Aber sie können nicht mehr gutheissen, was die Kirchen tun.
    Vor ein paar Monaten ist mein Neffe Konfirmiert worden. Das modernste was dort Ablief war das eine kleine Band Musik gespielt hat. Ansonsten war das das selbe Langweilige Bla Bla Bla was schon zu meiner Kindheit in der Kiche gepredigt wurde. Ich musste teilweise echt den Kopf schütteln, was dort vor getragen wurde.

    >>>> Ja, sag ich ja, langweilig. Die Form muss sich eben auch ein bischen ändern. Falls interesse, dann schau mal zu den Jesusfreaks, zu Vineyard oder solchen charismatischen Kirchen, da ist schon Leben im Saal !

    “>>>> kann natürlich. Ist aber aus menschlicher Sicht nicht wirklich vorstellbar, da der Mensch die Unendlichkeit nicht denken kann, falls es sie geben sollte.”
    Also ein Atheist schon. Er hat sich ja bewust von der endlichen Begrenzung eines Gottes losgesagt um das Unendliche zu sehen!

    >>>> Also mein Lieber 😉 , da wärst Du wohl noch fantastischer als Einstein, wenn Du die Unendlichkeit denken könntest 😉
    lies mal hier nach, dann weißt Du vielleicht, warum (auch, wenn das abschließende Credo wohl nix für Dich ist…):
    http://theolounge.wordpress.com/2007/04/29/uber-die-unendlichkeit/

    Solltest du vielleicht auch mal Versuchen! :o)
    >>>> Versuch ich öfters, mir die Unendlichkeit vorzustellen, aber sorry….

    “Es gab in der Antike übrigens auch die Auffassung, die Erde sei ein Zoon, ein Lebewesen, das kommt Deinem Gedanken nahe…”
    Auch aus der Sicht eines Atheisten ist das nicht so weit weg. Alle Lebewesen auf der Erde sind Teil eines Ganzen und voneinander Abhängig. Nur der Mensch weiss das bislang noch nicht. (Bis auf Budhisten.)
    Hat euer Gott nicht zum Menschen gesagt “Mache dir die Welt zum Untertan!”? Nun seht ihr, was ihr davon habt…

    >>>> ja, mag sein, dass die Buddhisten da eine Teilerkenntnis haben….kann man nicht ausschließen…Aber auch Jesus sieht es wohl ähnlich („was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ – das ist ein Verweis auf das Göttliche im Menschen)

    Ich schaue mal ob ich die GEO noch zuhause habe. Dann kann ich den Artikel mal einscannen.

    >>> ja, würde mich interessieren…

    “Der Sprung zur Theologie und Philosophie ist nun folgender: anhand dieses beispielhaften Berichts kann man vorsichtig werden, wenn man der derzeitigen Naturwissenschaft allzu großes und allzu blindes Vertrauen schenkt. Denn das, was heute gilt, gilt morgen möglicherweise nicht mehr.”

    Mein Sprung zur Theologie ist, das Naturwissenschaftler falsche Ansichten zugeben und erneuern können.
    Und wenn eine Naturwissentschaftliche Ansicht neu ist wird sie von den Theologen erst abgelehnt oder dementiert.

    >>> nö, von den Evangelen nicht…

    Wenn sie aber dann bewiesen und allgemein akzeptiert ist, bestätigt sie plötzlich das theologische Weltbild.

    >>> ja, das ist so passiert, aber wie gesagt….bei den Evangelen ist das nicht so….außerdem hat die Naturwissenschaft nur Hypothesen…

    “Dem Kreationismus argumentativ begegnen”
    “Die naturwissenschaftliche Welterkenntnis kann Gottes Existenz weder beweisen, noch widerlegen.”

    Also vor einem ordentlichen Gericht würde das so funktionieren:
    Wenn eine Tat weder weder beweisen, noch widerlegt werden kann, ist sie nicht passiert.
    In einer rechtsstaatlichen Gemeinschaft kann also kein Gott existieren. :o)

    >>> das ganze Leben, die Komplexität der Natur und des Universums weisen aber extrem darauf hin….wäre recht unwahrscheinlich, wenn das alles völlig ungerichtet sich entwickelt hätte….widerspricht auch komplett der Empirie….oder hat sich Dein Computer schon mal selbst programmiert ? (ich will jetzt allerdings nicht in Richtung von Intelligent Design Standpunkten…)

    Wenn also doch jemand an Gott glaubt, stellt er die Moral unserer Gesellschft in Frage! :o)

    >>> Moral und Glaube sind zwei unterschiedliche Dinge….wobei Moral als Folge eines Gottesglaubens entstehen sollte….

    Schöpfung im Biologieunterricht?
    Also über Mixa brauchen wir uns nicht zu unterhalten, oder?
    Meine Meinung ist, Bio- Und Religionsuntericht sollten nicht vermischt werden.

    >>> stimmt, weil die Biologen zu wenig wissen über die Theologie. Aber Querverweise auf die anderen Weltsichten könnten durchaus erfolgen.

    Dann müsste nämlich im Religionsuntericht auch über Verhütung gesprochen werden.

    >>>> ja, warum denn nicht ? Aus ethischer Sicht eben.

    “Biologen sollten über Nichtexistenz Gottes nicht fachsimpeln”

    “Wenn Naturwissenschaftler über die Nichtexistenz Gottes fachsimpeln, dann werden hier eindeutig Grenzen überschritten”, sagte Bohl der “Leipziger Volkszeitung”. Schließlich sei Gott keine Theorie, die mit den Methoden der Naturwissenschaften zu bestätigen oder zu widerlegen sei.”
    Oder hat er einfach nur Angst? Also wenn ich nichts zu verbergen habe, brauche ich auch keine Angst davor zu haben.

    >>> wenn Biologen über Gott fachsimpeln, dann kann das rauskommen, was Dich so angepisst hat, Christen, die meinen, es ganz genau zu wissen….drum ist das eher das Feld der THeologen, weil sie über vieles ganz anders reflektiert haben…

    “Wir erleben leider einen platten Atheismus, der gedankenlos mit Naturwissenschaft verknüpft wird”, sagte Bohl weiter. Dies sei auch, aber nicht nur Erbe der DDR-Ideologie des dialektischen Materialismus. “Das, was damals in die Welt gesetzt wurde, ist als Ideologie erledigt, wirkt aber noch fort. Doch auch im Westen gibt es atheistische Wissenschaftler.”

    Hey, Atheismus mit der DDR zu vergleichen, auf was für einem Niveau redet dieser Mann denn?
    Ausserdem hat die DDR auch einiges in die Welt gesetzt von dem Wir uns eine Scheibe abschneiden sollten.

    >>> ja, klar ! Aber so wie ich das weiß, wurde der christliche Glaube ziemlich totgeredet. Und das wirkt heute in den Köpfen vieler Menschen weiter.

    “Naturwissenschaft und Atheismus gingen manchmal eine unheilige Allianz ein, so Bohl.”
    Hallo? ist der doof? Naturwissenschaft und Atheismus gehen immer eine unheilige Allianz ein.

    >>> Sollten sie aber nicht. GRoße PHysiker wie Einstein und Heisenberg erkannten immer mehr Göttliches, je tiefer sie in die Physik eintauchten…

    Ich finde es einfach Schade, wenn Leute zu Wort kommen die nicht Nachdenken.

    “Noch aber können die Grundlagenphysiker nicht mehr bieten als vage und brüchige Vorstellungen davon, wie ihr neues Weltbild aussehen könnte. Sie driften dabei zusehends weg von der Naturwissenschaft, hin zur reinen Mathematik. Sie denken in vieldimensionalen Räumen, die von abstrakten Symmetriegesetzen beherrscht werden und von unanschaulichen Gebilden namens Strings und Branen bevölkert sind. »Wir wissen selbst nicht, worüber wir reden«, sagt der amerikanische Nobelpreisträger David Gross. »Es ist eine Phase äußerster Verwirrung.« Immer kühner türmen die Theoretiker ihre Gedankengebäude. Immer weiter entfernen sie sich von den Möglichkeiten der Experimentalphysik.”

    Ich finde das gut. Denn nur wer Fehler macht, lern auch draus und kommt weiter.
    Die Kirchen geben keine Fehler zu und stagnieren daher seit Jahren.

    >>>> aber das ist der Punkt: dass die Naturwissenschaftler zwar einzelne PUnkte erforscht, aber keine Antworten dafür parat hat, was das Ganze denn nun sein soll..

    Zum Kreationismus und zur Theorie eines „intelligenten Designs“
    Wie steht die Evangelische Landeskirche in Württemberg zum Kreationismus und zur Idee eines „intelligenten Designs“ in der Natur? Wie steht sie zu Mitchristen, die kreationistische Vorstellungen vertreten?

    Und die Katholiken? wie gehen die mit der Thematik um?
    Dieser Umgang mit dem Kreationismus wird aber auch bei den Evangeliken nicht öffentlich gepflegt. Schade eigentlich.

    >>>> das kommt schon noch….wenn dieses Gedankengut hier mal in Europa mehr angekommen sein wird….

    “>>>> Sorry, kann man genau den entgegengesetzten Schluss draus ziehen. Aber das ist wohl Ansichtssache ;-)”
    Also ich arbeite in einem Bereich wo es auch geistige Schöpfungen gibt und diese dann in die Realität übergehen sollen.
    Keine Schöpfung ist Fehler frei. Die Menschen die hier etwas schöpfen sind quasi Gott und geben die Gesetzte nachdem etwas passiert selbst vor. Trotzdem ist keine Schöpfung fehlerfrei (Und ich meine gravierende Fehler) Weil die Systeme einfach zu kompliziert sind. Deswegen kann ein System wie die Erde nicht geschaffen worden sein. Ein solch komplexes Gebilde kann nur selbstreguliert wachsen. Jede Regulation von aussen, führt ins Chaos.

    >>>> eine Ursache wird es aber doch geben, und hier ist man schnell wieder beim Gottesbegriff….

    Aber Ihr sagt ja selbst das Gott nicht eingreift. Jetzt müsst ihr den Gedanken nur noch zu ende denken… :o)

    >>>> das sage ich nicht. Ich denke, Gott ist als Kraft im persönlichen Leben durchaus spürbar, und vielleicht sogar mehr manchmal….

    “>>>>> Wo ist denn dieser Artikel ? Und welch historische Zeugnisse liegen den Geo zugrunde, dass sie meinen, sie hätten nun genau dies eine Haus gefunden ? Die biblischen Quellen lokalisieren dieses Haus meines Wissens nämlich keineswegs so genau….”
    Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kafarnaum
    In dem Haus wurden Einritzungen gefunden, die darauf hinweisen, das dieses Haus schon kurz nach dem Tod Jesus eine Pilgerstädte der frühen Christen war.

    >>>> „Es ist möglich, dass Kafarnaum auch der Herkunftsort Jesu ist, da es …“ ja, möglich kann das sein, aber würde ich keineswegs als erwiesen ansehen. Ist auch nicht sonderlich wesentlich, denke ich.

    So, muss mich demnächst aber etwas kürzer fassen, weil mir die Zeit derzeit recht knapp ist…..
    erstmal schönen Tag…..

  12. Avatar von Heiko

    @ theolounge

    Puh, das wird langsam echt übersichtlich. :o)

    „Hmmm, also die brennenden Autos in der Banlieu (oder wie schrieb man das gleich) letzten oder vorletzen JAhres sprache eigentlich eine andere Sprache, meinst DU nicht ?“
    >>> Finde ich nicht, denn es war nur ein kurzzeitiger Protest gegen ein politisches Problem.

    „Das andere Extrem, Polygamität, ist natürlich auch daneben und hat wohl was mit fehlender Bindungsfähigkeit u.a. zu tun…“
    >>> Ich denke eher mit dem Urtrieb eines jeden Mannes… :o)

    „Du übrigens auch….es braucht nämlich viel Glauben, um sich dem Atheismus anzuschließen 😉 Also man muss dann quasi glauben, dass alles irgendwie spontan und ohne Ursache aus Nichts entstanden sei …. das ist nämlich recht abstrus , diese Vorstellung“
    >>> Ich denke da nehmen sich meine und deine Vorstellung nichts… :o)

    „es gibt nicht “DIE” Amerikaner, so wie es auch nicht “DIE” Deutschen oder “DIE” Iraker gibt. Es sind immer einzelne Menschen die je sehr unterschiedliche Sichtweisen haben können…“
    >>> Also wenn ein europäisches Land einen Krieg angefangen hätte wäre der Aufschrei in der Bevölkerung grösser gewesen als der Aufschrei der Amerikaner! Der Widerstand kam erst als dort immer mehr Soldaten gefallen sind.

    „ja, aber Heuchelei findest Du unter Menschen, die an nichts glauben, vielleicht sogar noch mehr….und oft auch einen ziemlichen Zweckopportunismus….”Hauptsache, mir gehts gut….”“
    >>> Den findest du bei allen Menschen. Ich denke Egoismus ist eine Grundeigenschaft die früher für das Überleben wichtig war.

    „aber da kann man auch zu dem Schluß kommen, dass es sehr viel Vollkommenes, sehr viel Gutes und sehr viel Liebe und Mitmenschlichkeit in allem Elend gibt….“
    >>> Und was hat das mit Gott zu tun? Ich denke das ist eher das Reich und Arm Paradoxon. Wer viel hat gibt wenig her. Wer wenig hat, gibt mehr her.

    „Ich denke da spielt eher die Bildung eine Rolle. Siehe oben. Und wenn jemand gebildet ist stellt er Gott eher in Frage als wenn er ungebildet ist.
    >>>> ja, eher…..“
    >>> Stellst du Gott etwa auch schon in Frage? :o)

    „nein, natürlich nicht ! Aber besser, man hat ein Ziel, auf das man zusteuert, als man hat keins. Wenn man diese ethische Richtlinie als anzustrebende hat, dann wird sie möglicherweise irgendeinmal Realität werden…“
    >>> Also in nicht so christlichen Ländern wurde diese Kluft schon viel stärker geschlossen b.z.w. ist garnicht erst entstanden.

    „okay, dann ist das wohl so gemeint. Hat aber nicht unbedingt was mit dem Christentum zu tun, auch wenn es hier in diesen Zusammenhang gestellt wird. Hat vielmehr was mit der (nicht sozialen) Marktwirtschaft in den USA zu tun, denke ich….“
    >>> Die Marktwirtschaft hat aber nichts mit dem Verhalten der Menschen untereinander zu tun. :o)

    „ich glaube, was Dich stört, ist eher die bayerische Art, die eher erst einmal unzugänglicher ist. Man kann aber auch sagen, sie seien nicht so oberflächlich, sondern wenn man mit ihnen richtig ins Gespräch kommt, dann vielleicht dafür mit weniger Floskeln…“
    >>> Hier verwechselst du Bayern und Norddeutsche. Mit einem Bayern kommst du eher ins Gespräch oder in Kontakt aber sie bleiben oberflächlicher wie Norddeutsche.

    „sofern es keine Fundamentalisten sind. Okay, in dem Fall wärst Du dann einer.“
    >>> Ich denke wir beide unterhalten uns hier auch dem selben Niveau. Also bist auch du ein Fundamentalist.
    Ich denke du hast radikale Fundamentalisten wie Katip gemeint.

    „Aber wir stellen fest, dass Gott eben keine Blitze schickt, sondern das Böse auf der Welt auch zulässt….entweder, er kann nichts dagegen tun, oder er gewährt Freiheit (ich glaube an zweiteres)…“
    >>> Damit gewährt er den bösen Menschen aber mehr Freiheiten als den guten… Also das wäre kein Gott den ich unterstützen könnte!

    „>>>> Also mein Lieber 😉 , da wärst Du wohl noch fantastischer als Einstein, wenn Du die Unendlichkeit denken könntest ;-)“
    >>> Also meine Freundin sagt auch immer das ich sehr intelligent bin… :o)

    Über die Unendlichkeit:

    „Unendlichkeit hieße, dass das Universum nirgends aufhört. Endlichkeit hieße, es hat ein Ende. Dies ist aber ein Paradoxon per se:“
    >>> Und warum sollte dahinter nicht das nächste Universum liegen? Ich denke schieriger ist die Vorstellung wie das Ende aussehen sollte. Ich bin daher für ein unendliches Universum. Und warum sollte das Universum nicht in sich selbst wieder übergehen? (Ähnliches Phänomen wie ein Möbiusband)

    „Unendlichkeit würde bedeuten, dass Sie genau diesen Moment jetzt unendlich oft genauso wiedererleben.“
    >>> Falsch. Dur redest erst von einer räumlichen Unendlichkeit und versuchst sie dann mit den Problemen einer Zeitschleife zu wiederlegen. Das geht nicht. 😛

    „Versuch ich öfters, mir die Unendlichkeit vorzustellen, aber sorry….“
    >>>Bastel dir ein Möbiusband das hilft… :o)

    „das ganze Leben, die Komplexität der Natur und des Universums weisen aber extrem darauf hin….wäre recht unwahrscheinlich, wenn das alles völlig ungerichtet sich entwickelt hätte….widerspricht auch komplett der Empirie….oder hat sich Dein Computer schon mal selbst programmiert ?“
    >>> Es gibt Programme die sich selbst programmieren können. Und die Programmierer sind immer wieder erstaunt, wie schnell und effektiv dieser Weg Probleme löst.
    http://www.genetic-programming.com/
    http://www.klaus-meffert.de/download/genetische_programmierung_mit_java.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Genetische_Programmierung

    „aber das ist der Punkt: dass die Naturwissenschaftler zwar einzelne PUnkte erforscht, aber keine Antworten dafür parat hat, was das Ganze denn nun sein soll..“
    >>> Tja, als gläubiger Mensch hat man nun mal Grenzen die man nicht überwinden kann. Daher fehlt dir auch das Verständniss für Leute die Neuland betreten und dann natürlich noch nicht wissen wohin der Weg führt. :0)
    Stell dir einmal vor, du hast ein Puzzle ohne Vorlage. Nachdem du die ersten Teile zusammen hast weist du doch auch noch nicht, was das ganze darstellt, oder?

    „das kommt schon noch….wenn dieses Gedankengut hier mal in Europa mehr angekommen sein wird….“
    >>> An deinen vielen Punkte sehe ich, das du selbst da noch am Zweifenl bist ob das jemals geschehen wird.

    „eine Ursache wird es aber doch geben, und hier ist man schnell wieder beim Gottesbegriff….“
    >>> eine Ursache sprich ein Problem für Weiterentwicklung gibt es immer. Du meinst bestimmt einen Ursprung. Aber da sind wir wieder bei dem Problem von Henne und Ei.

    „das sage ich nicht. Ich denke, Gott ist als Kraft im persönlichen Leben durchaus spürbar, und vielleicht sogar mehr manchmal….“
    >>> Wie spürst du denn Gott? (Ehrlich interessierte Frage)

  13. Avatar von Heiko

    @ Theolounge

    P.S. hast du das Buch mit dem all das hier begonnen hat schon gelesen?

    Ich muss es noch lesen.

  14. @Heiko

    Hallo,
    ich versuch, das Ganze mal ein wenig zu bündeln, sonst zu umfangreich….

    Das Buch hab ich nicht gelesen, würde es aber prinzipiell lesen, falls Zeit, aber davor würden viele andere Bücher kommen. Habe aber über das Buch gelesen, und denke, es ist ähnlich, wie der Grund, warum Biolehrer nicht Religion geben sollten (sondern nur auf andere Weltsichten verweisen): es ist, wie wenn ein Chirurg über den Ackerbau redet: er hat einiges gehört und ein paar Theorien darüber, aber kennt sich einfach nicht aus und erfindet dauernd das Rad neu. So ists hier sicherlich auch, wenn ein Naturwissenschaftler über das redet, was in diesem Buch zu stehen scheint, und dabei sicherlich vieles, was an theologischen und philosophischen Fragen seit (unter anderem) schon Jahrtausenden diskutiert wird, übersieht bzw. nicht kennt. (es sei denn, er ist auch in dieser Hinsicht außerordentlich informiert, was aber die Buchbeschreibung nicht vermuten ließ).

    Was ich erlebt habe im Glauben ? Ist mir ein wenig zu öffentlich hier, das im Detail zu sagen, aber ich denke, ich erlebe Dinge, weil ich drauf achte.
    Also was ich erlebt habe: wie ich mich aus unseligen Arbeitsbedingungen und auch Zwischenmenschlichen Beziehungen lösen konnte und verändern konnte zu dem, der ich vielleicht im Sinne Gottes sein sollte. Ich erinnere mich an einen Satz, den ich las, bevor ich diesen Weg antrat (der übrigens bei mir damit begann, dass ich wirklich sehr auf Gott vertraute und ihm das auch im Gebet so formulierte und ihn darum bat, mit mir zu gehen) : „traurig schaue ich auf den, der ich sein könnte.“

    Rückblickend bisher war es so, wie es diese kleine Geschichte ausdrückt, die Du vielleicht kennst:

    Ein Mann blickt auf sein Leben zurück und blickt gleichsam (als Bild für sein Leben) auf einen Strand, wo er zwei Spuren sieht, seine eigene und die von Jesus / Gott. Jesus war immer bei ihm.
    Er blickt den Strand weiter zurück und sieht eine lange Stelle, wo nur noch eine Spur zu sehen ist. Er spricht zu JEsus/Gott (mit dem er rückblickend sein Leben betrachtet) und wird recht ungehalten, weil die Zeit, wo nur eine Spur zu sehen ist, eine recht finstere in seinem Leben war. Er fragt also Gott: „Wo warst DU in dieser Zeit, da ich Dich am meisten gebraucht habe, Du hast mich verlassen !?“
    Gott: „Nein, die Spur, die Du siehst, ist meine. Als es Dir so schlecht ging, habe ich Dich getragen !“.

    Noch kurz zur Unendlichkeit: ich denke, dass sich die räumliche und zeitliche Unendlichkeit nicht sehr unterscheiden, zumal im Zeitpunkt des Urknalls kein Raum existierte und auch keine Zeit.

    Ich schau morgen mal wieder rein, evtl auch erst abends.

    Schönen Abend Dir erstmal ! 😉

  15. Avatar von Heiko

    @ Theolounge

    Du kannst auch gern den öffentlichen Bereich verlassen und mir per E-Mail antworten.

    Nimm die Adresse die hinter dieser Nachricht steht.

    Ich würde dir nämlich auch gern was schreiben was nicht unbedingt in diesen Blog passt.

    Übrigens kenne ich die Geschichte und finde sie sehr schön, Auch wenn ich nicht an einen Gott als solches Glaube. Ich finde sie sollte eher das Sinnbild für jede Partnerschaft sein.

    Und ich finde es Schade das du das Buch nicht voreingenommen lesen wirst. Du bildest dir eine schlechte Meinung über ein Buch und einen Autor obwohl du das Buch nicht kennst. Daher wird alles was dort drin steht deine Meinung bestätigen.

    Das ist das Prinzip der selbst erfüllenden Prophezeiung.

  16. @Heiko:
    hab Dir gemailt…

  17. Avatar von harey

    Der Link „wie genau ist Gott beweisbar?“ fuehrt zu einem etwas grotesken Artikel, der versucht Gott mit der Relativitätstheorie zu beweisen.

    Sorry, ich hatte den Link nicht angegeben.

  18. @harey
    ja, kann ich verstehen. Ich fand die Überlegungen aber interessant und habe das mal als Denkanstoß in die Links mit aufgenommen, weil auch philosophische Ideen darin mitschwingen: kann man die Transzendenz wahrnehmen, wenn man Teil von ihr ist, gibt es überhaupt eine Möglichkeit dazu ?

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen