
Der Himmel weint
nicht aus Trauer,
sondern aus Liebe.
Jeder Tropfen
ein leiser Segen,
der sich auf die Welt legt
wie ein stilles Amen.
Menschen hasten,
schließen sich ein,
doch Gott
bleibt draußen,
mitten im Regen,
bei den Suchenden,
den Zweifelnden,
den Nassen.
Der Regen fragt nicht,
ob du glaubst,
er fällt –
so wie Gnade fällt,
unverdient,
bedingungslos.
Vielleicht ist es
nicht der Himmel,
der weint –
vielleicht ist es
Gott,
der uns neu tauft.



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