
Da ist er wieder, der alte Bekannte: Donald Trump kündigt 30 Prozent Zölle auf EU-Waren an, ab dem 1. August. Sein Credo: „America First“ und das leidige Handelsdefizit ausbügeln. Wenn die EU mit Gegenzöllen kontert? Dann gibt’s halt noch mehr. Einfach, weil er es kann und für seine Basis die „Stärke“ demonstrieren muss.
Die EU reagiert mit dem üblichen Mix aus Warnungen vor „empfindlichen Störungen“ der Lieferketten und der Ankündigung von „Gegenmaßnahmen“. Man tanzt auf Zehenspitzen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Aber Trumps Verständnis von Verhandlungen ist eher: „Du zahlst, ich nehm’s.“
Was kommt jetzt? Die Kurzversion
- Szenario 1 (unwahrscheinlich): Ein Wunder geschieht, und man einigt sich im letzten Moment.
- Szenario 2 (wahrscheinlich): Die Zölle kommen, die EU kontert, und wir stecken in einer Zoll-Spirale. Das ist dann das „Chicken Game“ der Wirtschaft, bei dem am Ende alle verlieren.
- Szenario 3 (unschön): Globale Verwerfungen, höhere Preise und eine schwächelnde Wirtschaft.
Kurz gesagt: Es wird holprig. Trump spielt weiterhin seine eigene Partie, und die EU muss sehen, wie sie dabei nicht unter die Räder kommt.



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