
In einer Zeit, in der Kommunikation oft schnell und unbedacht geschieht, ist es besonders wichtig, sich zu erinnern, was die Bibel über Lästern und üble Nachrede sagt. Worte haben Macht – sie können aufbauen oder zerstören.
Im Buch der Sprüche finden wir klare Hinweise:
„Ein falscher Mensch richtet Zank an, und ein Verleumder macht Freunde uneins.“ (Sprüche 16,28)
Ebenso deutlich ist die Ermahnung im Neuen Testament:
„Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören.“ (Epheser 4,29)
Die Bibel macht deutlich, dass Lästern und böse Rede keine Kleinigkeiten sind, sondern ernsthafte Konsequenzen haben. Jesus selbst sagt dazu:
„Ich sage euch aber: Am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.“ (Matthäus 12,36)
Christen werden ermutigt, ihre Worte sorgfältig und liebevoll zu wählen, um Gemeinschaft und Beziehungen zu stärken. Die Sprache sollte von Respekt, Wahrheit und Liebe geprägt sein.
So fordert uns Jakobus eindringlich auf:
„Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder. Wer seinen Bruder verleumdet oder über ihn richtet, der verleumdet das Gesetz und richtet das Gesetz.“ (Jakobus 4,11)
Die Worte, die wir sprechen, haben die Kraft, Leben zu geben oder zu nehmen. Die Bibel ruft uns auf, weise, wahrhaftig und liebevoll zu sprechen – stets mit Respekt und Achtsamkeit gegenüber unserem Nächsten.



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