Elon Musk empfiehlt verfassungsfeindliche Partei

Musk, Trump und der Marsch in die Vergangenheit

Die Bundestagswahl 2025 könnte als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem ein US-Oligarch offener als je zuvor versuchte, die Demokratie in Deutschland zu destabilisieren. Elon Musk, Besitzer der Social-Media-Plattform X, nutzte auch heute wieder seinen Einfluss, um propagandistisch für die AfD zu werben – eine Partei, die in Teilen vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Nicht irgendein Multimilliardär, sondern der weltweit als „Visionär“ gefeierte Unternehmer, der nicht nur Raketen ins All schickt, sondern nun auch politische Bomben wirft.

Dass Musk in den letzten Monaten zunehmend zum politischen Agitator wurde, ist nicht neu. Doch dass er nun aktiv Einfluss auf eine demokratische Wahl in Deutschland nimmt, zeigt ein verstörendes Muster: Erst das Kapitol, jetzt der Bundestag? Die Methoden sind altbekannt. Donald Trump, seit wenigen Wochen erneut US-Präsident, hat gezeigt, wie sich eine Demokratie durch gezielte Untergrabung stürzen lassen dürfte. Der Mann, der am 6. Januar 2021 den Sturm auf das Kapitol befeuerte, sitzt wieder im Oval Office – und sein Beraterstab reicht bis in die deutsche Politik.

Musk folgt diesem Beispiel. Wenige Stunden vor der deutschen Bundestagswahl postete er ein simples Wort: „AfD!“, dekoriert mit Deutschlandflaggen.

Diese perfide Art von Propaganda zeigt, wie Soziale Medien zur Manipulationswaffe geworden sind. Diktatoren wie Wladimir Putin beobachten es wohlwollend, denn sie profitieren von einem gespaltenen Westen.

Trump und Musk scheinen dabei willige Helfer zu sein, bereit, Europa umzugestalten. Dass Trump bereits „direkte Verhandlungen“ mit Putin führt – über die Köpfe Europas hinweg – ist kein Zufall, sondern ein Vorzeichen.

Die Frage ist nun: Wie lange lässt sich die Demokratie noch von Milliardären und Autokraten demontieren, bevor sie sich wehrt?


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