Weihnachtszeit…

Jetzt ist ja erstmal Vorweihnachtszeit und dann ist Weihnachten und dann ist Nachweihnachtszeit und dann Silvester.

Und an Neujahr nehmen wir uns dann vor, ein bisschen abzunehmen.

Läuft.


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Kommentare

2 Kommentare zu „Weihnachtszeit…“

  1. Avatar von Rainer Kirmse , Altenburg
    Rainer Kirmse , Altenburg

    WELTALL, ERDE UND MENSCHHEIT

    Gedanken zur Weihnachtszeit,
    Gedicht und Zustandsbericht

    Das Weltall in Expansion
    Milliarden Jahre nun schon.
    Es sind dabei die Galaxien
    einander rasant zu entflieh’n.
    Da ist keine Wende in Sicht,
    irgendwann geht aus das Licht.

    Am Anfang war der Urknall;
    aus einer Singularität
    das Duo Raum und Zeit entsteht,
    das expandierende Weltall.

    Von den Nukleonen, winzig klein,
    bis zum größten Galaxienverein;
    wie alles ablief, weiß Gott allein.
    Ein Fall für Albert Einstein.😉

    Weltbekannt sein Resultat:
    E = m c ²
    Er postulierte die Raumzeit,
    den gekrümmten Raum als Neuheit.

    Dunkle Materie ist rätselhaft,
    dunkle Energie nicht minder.
    Das Wissen ist noch lückenhaft,
    man kommt nicht recht dahinter.

    Es braucht wohl wieder ein Genie,
    gar eine neue Theorie.
    Des Universums Architektur –
    Was ist der Sinn von allem nur?

    Wir sehen Sterne blau und rot,
    neugeboren, auch kurz vorm Tod;
    oder uns’rer Sonne ähnlich,
    mittelalt und leuchtend gelblich.

    Da gibt es Riesen und Zwerge
    verschiedenster Leuchtstärke.
    All dieser Sonnen Profession
    ist im Innern die Kernfusion.

    Die Sterne sind bis zum Ende
    Geburtsort der Elemente.
    Nach dem Eisen ist damit Schluss,
    von den Sternen ein letzter Gruß.

    Für Elemente superschwer
    muss eine Supernova her.
    Der Mensch, ein Kind der Sterne,
    betrachtet’s aus der Ferne.

    Sterne entstehen und vergehen,
    das ist im All Normalgeschehen.
    Wir alle kommen von den Sternen,
    wo die Elemente geboren.
    Kein Atom in des Kosmos Fernen
    geht im großen Zyklus verloren.
    So werden in allen Galaxien
    Lebenskeime ihre Kreise zieh’n.

    Uns’re Galaxie ist eine von Milliarden,
    ein Spiralsystem, keine Besonderheit.
    Die Erde hatte die besten Karten,
    hier fand das Leben Geborgenheit.

    Aus toter Materie ging es hervor,
    strebte hin zu höchster Komplexität.
    Die Evolution wirkt als ein Motor,
    der einfach niemals ins Stocken gerät.

    Zahllose Arten entsteh’n und vergeh’n,
    bevor der Mensch betritt die Szenerie.
    Auch dessen Ende ist vorherzuseh’n,
    das ist die kosmische Dramaturgie.

    Der Mensch macht sich die Erde Untertan,
    getrieben vom ewigen Wachstumswahn.
    Autos werden größer, Straßen breiter,
    die Wälder dagegen schrumpfen weiter.

    Es ist höchste Zeit für uns, zu handeln,
    endlich uns’ren Lebensstil zu wandeln.
    Was nützt uns Wohlstand und alles Geld,
    wenn am Ende kollabiert die Welt?

    Man produziert und produziert,
    plündert Ressourcen ungeniert.
    Gewinnmaximierung ist Pflicht,
    die intakte Natur zählt nicht.
    Börsenkurse steh’n im Fokus,
    Umweltschutz in den Lokus.

    Plastikflut und Wegwerftrend,
    man konsumiert permanent.
    Nur unser ständiges Kaufen
    hält das System am Laufen.
    Unser westlicher Lebensstil
    taugt nicht als Menschheitsziel.

    Zu viele Buchen und Eichen
    mussten schon der Kohle weichen.
    Retten wir den herrlichen Wald,
    bewahren die Artenvielfalt.
    Kämpfen wir für Mutter Erde,
    dass sie nicht zur Wüste werde.

    Der Mensch, dieses kluge Wesen
    kann im Gesicht der Erde lesen.
    Er sieht die drohende Gefahr,
    spürt die Erwärmung Jahr für Jahr.
    Homo sapiens muss aufwachen,
    seine Hausaufgaben machen.

    Wir alle stehen in der Pflicht,
    maßvoll leben ist kein Verzicht.
    Teilen und Second Hand der Trend,
    Repair vor Neukauf konsequent.
    Bei allem etwas Enthaltsamkeit,
    nehmen wir uns die Freiheit.😉

    Für die Zukunft des Planeten,
    weg mit Panzern und Raketen.
    Lasst die weißen Tauben fliegen,
    Aggression und Hass besiegen.
    Die Leute legen ab den Neid,
    die Religionen ihren Streit.

    Fromme und Heiden sind vereint,
    uns’re Sonne für alle scheint.
    Keiner ist des Anderen Knecht,
    für alle gilt das Menschenrecht.
    Jeder kann glauben, was er will,
    Frieden und Freiheit unser Ziel.

    Dem Blutvergießen ein Ende,
    Feinde reichen sich die Hände.
    Mit oder ohne Religion,
    Welt ohne Kriege die Vision.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

    Ich wünsche frohe Weihnachten,
    sowie alles Gute im neuen Jahr!

  2. Vielen Dank für das gute Gedicht und schön, von Ihnen zu hören bzw. lesen ! Das Gedicht ist jetzt online auf god.fish.
    Ihnen auch frohe und gesegnete Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr !

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