Von Göttern und Menschen

Gewaltig am Anfang die Götterzahl,
auf Asgard und Olymp große Auswahl.
Auch Rom hatte an Göttern gar viele,
im Reich essenziell wie Brot und Spiele.

Davor schon sollte es ein Gott nur sein,
in Ägypten ging Echnaton voran.
Den Hebräern war Jahwe Gott allein,
der führte ins gelobte Land sie dann.

Baal und Astarte mussten bald weichen,
schließlich setzten die Christen ein Zeichen.
Jesus Christus und die Dreieinigkeit,
das Kreuz läutete ein die neue Zeit.

Man kann beten und auf Gott vertrauen,
auch and’re Religionen tuen dies.
Zugleich auf Klima und Umwelt schauen,
denn Mutter Erde ist kein Paradies.

Der Friede liegt allein in Menschenhand,
kein höheres Wesen ist hier Garant.
Materielle Gier und Streben nach Macht
haben dem Globus stets Unheil gebracht.
Der Mensch muss endlich zum Menschen werden,
dann gibt’s Frieden und Freiheit auf Erden.

Rainer Kirmse , Altenburg


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