
In der Stille des Morgens, wenn der Tag noch jung,
beginnt die Reise, tief und dunkel,
mit Asche auf der Stirn, ein sichtbares Zeichen,
eine Einladung, sich selbst zu suchen, sich zu finden.
Der Aschermittwoch ruft, ein Flüstern in der Zeit,
ein Weg zur Umkehr, zur Besinnung,
die Welt, sie hält den Atem an, in Erwartung,
was das Herz im Innersten bewegt, wird endlich wichtig.
Wir treten ein in eine Zeit der Prüfung,
von Fleisch zu Geist, von Dunkelheit zum Licht,
der Asche Grau erinnert uns an Endlichkeit,
und doch, darin liegt eine Hoffnung, unermesslich, weich.
Die Fastenzeit, ein Pfad, gepflastert mit Verzicht,
doch reich an Chancen, sich zu wandeln,
zu lernen, was es heißt, zu lieben und zu leben,
in Einklang mit der Schöpfung, die uns täglich umgibt.
In Demut gehen wir, die Stirn gesenkt,
die Asche spricht: „Zum Staub wirst du zurückkehren.“
Doch in dieser Mahnung klingt auch ein Versprechen,
dass in der Tiefe des Verzichts ein Neubeginn erwacht.
So lasst uns gehen, mit offenen Herzen,
durch diese heilige Zeit der Läuterung,
um wahrhaft frei zu sein, in Gedanken, Wort und Tat,
bis Osterns Licht die Nacht durchbricht, die Kette sprengt.
Der Aschermittwoch ist kein Ende, sondern Start,
ein erster Schritt auf einem längeren Weg,
der uns führt zu tieferem Verstehen, zu wahrer Liebe,
ein Ruf, dem wir folgen, durch die Stille, in das Licht.



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