
In einer Stunde von dunkler Bedrohung und inmitten der Wirren, die unseren Kontinent erschüttern, stehen wir erneut an einem Wendepunkt der Geschichte. Wie einst Churchill in den dunkelsten Tagen des Zweiten Weltkriegs gegenüber einer unheilvollen Tyrannei stand, so stehen auch wir heute vor der russischen imperialistischen Bedrohung, die nicht nur die Ukraine, sondern die Grundfesten der europäischen Sicherheit und Freiheit angreift.
Meine Damen und Herren, wir dürfen nicht zaudern in unserer Unterstützung für die Ukraine. Es ist nicht allein die Pflicht zur Hilfe, die uns antreibt, sondern das unerschütterliche Bewusstsein, dass unsere eigene Sicherheit und die Werte, auf denen unsere Union gegründet ist, auf dem Spiel stehen. Wir stehen vor einer Bedrohung, die nicht zögert, ihre Ambitionen über die Grenzen der Ukraine hinaus auszudehnen, die nicht vor der Vorstellung zurückschreckt, ihre Macht bis an die Tore unserer Nationen zu tragen.
Lassen Sie uns nicht durch die falsche Hoffnung auf Verhandlungen mit einem Regime getäuscht werden, das seine Absichten und Ambitionen klar dargelegt hat. Ein Regime, das Gespräche als Mittel sieht, Zeit zu gewinnen und seine Position zu stärken. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Friedensabkommen mit solchen Machthabern das Papier nicht wert sind, auf das sie geschrieben werden.
Wir müssen daher handeln, und zwar entschlossen. Die Ukraine bedarf unserer sofortigen und verstärkten Unterstützung – militärisch, wirtschaftlich und diplomatisch. Es geht nicht nur darum, ein Land zu unterstützen, sondern darum, eine Frontlinie zu verteidigen, die unsere eigene Freiheit schützt. Wir müssen unsere Versprechen mit Taten untermauern, mit der Lieferung von Artilleriegeschossen, mit der Aufrechterhaltung der finanziellen und humanitären Hilfe und mit der diplomatischen Unterstützung, um die Ukraine in ihrer Verteidigung zu stärken und ihre Zukunftssicherheit zu gewährleisten.
Diese Unterstützung ist kein Akt der Aggression, sondern ein Bollwerk gegen die Expansion einer imperialen Politik, die unsere Werte und unsere Sicherheit bedroht. Es ist ein Zeichen unserer Entschlossenheit, die Prinzipien der Freiheit, der Demokratie und der territorialen Integrität zu verteidigen.
Die Zukunft Europas hängt von unserem Handeln ab. Die in Russland immer wieder wiederholte Drohung, dass Russland auch die EU angreifen solle, darf nicht als Drohung stehenbleiben, sondern als Aufruf zur Einigkeit und Entschlossenheit dienen. Wir müssen zusammenstehen, nicht nur als einzelne Nationen, sondern als vereintes Europa, um zu zeigen, dass wir unsere Freiheit, unsere Werte und unsere Zukunft verteidigen werden.
In diesem entscheidenden Moment müssen wir die Lehren der Geschichte beherzigen, unsere Reihen schließen und mit aller Macht für das kämpfen, was richtig ist. Für die Ukraine, für Europa, für die Freiheit.




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